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Terrassentüren & Balkontüren

SLIDE – Schiebetür


SLIDE-Terrassentüren sind ein komfortables Schiebesystem, das für eine einfache Bedienung und freie Raumgestaltung konzipiert wurde.

Je höher sie ist, desto ruhiger ist das Haus.
Rw = 35 dB Spezifisches Schalldämmmaß
Je niedriger der Wert, desto wärmer ist das Haus.
Uw = 0,81 W/(m²K) Wärmedurchgangskoeffizient
Je höher, desto besser der Widerstand.
800 - 1200 Pa Widerstand gegen Windlast
Je höher, desto besser die Dichtigkeit.
200 - 250 Pa Wasserdichtigkeit
Maximale Bauhöhe
2,6 m Maximale Höhe
Maximale Breite des Bauwerks
4 m Maximale Breite

HST Motion – Hebeschiebetür


Visuelle Leichtigkeit eingebettet in eine stabile, langlebige Struktur. Lernen Sie HST MOTION-Terrassentüren kennen, die für helle Innenräume konzipiert sind.

Je höher der Wert, desto ruhiger ist es im Haus.
Rw = 39 dB SPEZIFISCHER SCHALLDÄMMWERT
Je niedriger, desto wärmer ist das Haus.
Uw = 0,78 W/(m²K) Wärmedurchgangskoeffizient
Je höher, desto besser der Widerstand.
800 - 1200 Pa WIDERSTAND GEGEN WINDLAST
Je höher er ist, desto besser ist die Dichtheit.
200 - 250 Pa WASSERDICHTIGKEIT
Maximale Bauhöhe
2,7 m Maximale Höhe
Maximale Breite des Bauwerks
6 m Maximale Breite

PSK – Parallel-Schiebe-Kipp-Tür


Parallel-Schiebe-Kipptüren sind Konstruktionen, die eine optimale Raumnutzung in harmonischer und komfortabler Form ermöglichen.

Je höher der Wert, desto ruhiger ist es im Haus.
nach Rw des Fenstersystems SPEZIFISCHER SCHALLDÄMMWERT
Je niedriger, desto wärmer ist das Haus.
Uw = 0,83 W/(m²K) Wärmedurchgangskoeffizient
Je höher, desto besser der Widerstand.
nach Pa-Fenstersystem WIDERSTAND GEGEN WINDLAST
Je höher er ist, desto besser ist die Dichtheit.
nach Pa des Fenstersystems WASSERDICHTIGKEIT
Maximale Bauhöhe
2,48 m Maximale Höhe
Maximale Breite des Bauwerks
3,3 m Maximale Breite

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    Terrassentüren & Balkontüren – Ihr Durchgang zwischen Wohnraum und Garten

    Fast jedes moderne Einfamilienhaus hat heute Terrassentüren. Wer Terrassentüren kaufen möchte, steht vor einer großen Auswahl – und genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick. Sie verbinden den Wohnraum mit Garten oder Terrasse und schaffen im Sommer ein ganz neues Raumgefühl. Der Übergang von drinnen nach draußen wird fließend – beim Frühstück auf der Terrasse oder beim Grillabend mit Freunden.

    Die Frage ist nur: Welche Art von Terrassentür passt zu Ihnen? Hebeschiebetür, Parallel-Schiebe-Kipp-Tür oder klassische Balkontür? Und aus welchem Material? Die Auswahl ist groß, aber keine Sorge – wir bringen Licht ins Dunkel.

    Die verschiedenen Typen – HST, PSK oder Dreh-Kipp?

    Drei Haupttypen dominieren den Markt. Jeder hat seine Vor- und Nachteile, und ehrlich gesagt gibt es nicht den einen „besten“ Typ – es kommt darauf an, was Sie brauchen.

    Hebeschiebetüren (HST) – für große Öffnungen

    Hebeschiebetüren sind die erste Wahl bei großen Öffnungen ab drei Metern Breite. Sie bestehen aus mehreren Elementen, die parallel zur Wand laufen. Durch Drehen des Griffs wird der Flügel vom Boden angehoben und lässt sich dann mühelos zur Seite schieben. Beim Schließen senkt er sich wieder ab und dichtet perfekt ab.

    Der große Vorteil: maximaler Lichteinfall durch riesige Glasflächen. Und praktisch barrierefrei, da die Schwelle in der Grundausstattung flach ausgeführt ist. Ideal für Familien mit Kindern oder wenn Barrierefreiheit wichtig ist. Nachteil? Der Preis liegt etwa 40 bis 50 Prozent über PSK-Türen.

    Nach unserer Erfahrung lohnt sich HST ab etwa drei Metern Öffnungsbreite. Darunter reicht PSK völlig aus und Sie sparen deutlich. Aber bei großen, modernen Wohnräumen mit bodentiefen Öffnungen? Da führt kein Weg an HST vorbei.

    Parallel-Schiebe-Kipp-Türen (PSK) – der Allrounder

    PSK-Türen kombinieren Schiebe- und Kippfunktion. Der Flügel gleitet auf Schienen frei aus dem Rahmen und lässt sich leichter bewegen als bei herkömmlichen Schiebetüren. Durch Drehen des Griffs können Sie ihn zur Belüftung nach innen kippen – praktisch, wenn Kinder oder Haustiere im Haus sind.

    PSK eignet sich perfekt für kleine bis mittelgroße Öffnungen bis etwa drei Meter. Sie sind deutlich günstiger als HST – etwa 40 Prozent weniger – und bieten trotzdem gute Dämmwerte. Die Kippfunktion ist ein echtes Plus für die Belüftung, besonders im Frühjahr und Herbst.

    Unsere Einschätzung: Für die meisten Einfamilienhäuser mit normalen Balkonen oder Terrassen ist PSK die vernünftigste Wahl. Sie kriegen 90 Prozent der Funktionalität von HST zu 60 Prozent des Preises. Das Verhältnis zwischen Preis und Leistung stimmt einfach.

    Dreh-Kipp-Balkontüren – die klassische Variante

    Die klassische Balkontür öffnet sich wie ein Fenster nach innen. Bewährte Technik, zuverlässig, günstig. Für kleine Balkone durchaus eine Option, besonders wenn das Budget knapp ist. Sie kostet etwa die Hälfte einer PSK-Tür.

    Der Nachteil liegt auf der Hand: Die Tür braucht Schwenkraum im Innenraum. Bei kleinen Räumen stören Gardinen oder Möbel. Deshalb setzen sich zunehmend PSK-Türen durch – sie brauchen keinen Schwenkraum und sind fast genauso günstig.

    Material – Kunststoff, Holz oder Aluminium?

    Bei Terrassentüren haben Sie grundsätzlich drei Materialoptionen. Oder vier, wenn Sie Kombinationen mitzählen. Schauen wir uns an, was Sinn macht.

    Kunststoff – das beste Preis-Leistungs-Verhältnis

    Terrassentüren aus Kunststoff dominieren den Markt mit etwa 55 Prozent Marktanteil. Warum? Ganz simpel. Sie kosten deutlich weniger als Holz oder Alu und bringen trotzdem erstklassige Dämmwerte. Moderne Kunststoffprofile mit fünf bis sieben Kammern erreichen Uw-Werte von 0,79 bis 1,0 W/(m²K) – das liegt weit unter den gesetzlichen Anforderungen.

    Pflege ist minimal. Einmal im Jahr die Beschläge ölen, Dichtungen mit einem Pflegestift behandeln – das war’s. Kein Streichen, kein Lackieren. Bei Holz müssen Sie alle fünf bis sieben Jahre neu streichen, sonst fault es. Geschenkt im Vergleich zu Kunststoff.

    Kleiner Nachteil: Kunststoff lädt sich elektrostatisch auf und zieht Staub an. Heißt, Sie müssen die Rahmen etwas öfter abwischen. Aber im Vergleich zum Streichen von Holz? Vernachlässigbar.

    Holz und Holz-Alu – für Ästheten mit Budget

    Holz bringt Wärme und Gemütlichkeit. Die Optik ist unbestritten schön, besonders bei denkmalgeschützten Gebäuden oder wenn Sie natürliche Materialien bevorzugen. Dämmwerte sind auf Augenhöhe mit Kunststoff – Holz dämmt von Natur aus gut.

    Der Preis liegt etwa 60 bis 70 Prozent höher als bei Kunststoff. Holz-Alu-Kombinationen kosten sogar das Zwei- bis Dreifache. Dafür haben Sie innen Holzoptik und außen pflegeleichte Aluminiumschale, die das Holz vor Witterung schützt.

    Ehrlich gesagt, für die meisten ist Kunststoff die vernünftigere Wahl. Wenn Ihnen Holzoptik wichtig ist, gibt es heute täuschend echte Holzdekore auf Kunststoff-Folie prägt sogar Maserungen ein. Optisch kaum vom Original zu unterscheiden, kostet aber nur einen Bruchteil.

    Was kosten Terrassentüren wirklich?

    Kommen wir zur wichtigsten Frage: Was müssen Sie investieren? Terrassentüren Preise variieren stark je nach Typ, Material und Ausstattung. Die Preisspanne ist groß, deshalb schauen wir uns konkrete Beispiele an.

    PSK-Türen – Preisübersicht 2025

    Standard PSK-Tür aus Kunststoff (250 x 218 cm) mit Dreifachverglasung kostet inklusive Montage etwa 1.800 bis 2.400 Euro. Budget-Varianten mit einfacherer Ausstattung gibt es ab 1.400 Euro, Premium-Modelle mit RC2-Sicherheit und Passivhaus-Verglasung liegen bei 2.800 bis 3.200 Euro.

    Drei Preiskategorien im Überblick. Budget-Segment (1.400 bis 1.800 Euro) bringt Dreifachverglasung und 5-Kammer-Profile – solide Grundqualität. Mittelklasse (1.800 bis 2.400 Euro) hat 6-Kammer-Profile, bessere Beschläge und ist BAFA-förderfähig – bestes Verhältnis zwischen Preis und Leistung! Premium-Segment (2.400 bis 3.200 Euro) bietet 7-Kammer-Profile, RC2-Sicherheit, Schallschutzklasse 3 und Passivhaus-Tauglichkeit.

    Hebeschiebetüren – höhere Investition

    HST-Türen beginnen bei etwa 2.800 bis 3.500 Euro für Standardgrößen (300 x 210 cm). Mittelklasse-Modelle mit guter Ausstattung kosten 4.000 bis 5.500 Euro. Premium-Ausführungen mit großen Formaten oder spezieller Verglasung erreichen 6.000 bis 8.000 Euro.

    Warum so viel teurer? Die Mechanik ist aufwändiger – Hebe- und Schiebesystem, verstärkte Laufschienen, schwerere Flügel durch größere Glasflächen. Dafür bekommen Sie maximalen Lichteinfall und das Plus an Komfort.

    Beispielrechnung – so rechnet sich die Investition

    Konkrete Kalkulation für zwei PSK-Türen, Mittelklasse. Material liegt bei 3.600 Euro. Montage nach RAL-Standard kostet 1.400 Euro. Gesamtkosten erreichen 5.000 Euro. Mit BAFA-Förderung von 20 Prozent ziehen Sie 1.000 Euro ab. Tatsächliche Kosten liegen bei 4.000 Euro – deutlich unter dem ursprünglichen Preis!

    Amortisation rechnet sich schneller als gedacht. Alte Terrassentüren mit U-Wert 2,5 W/(m²K) lassen viel Wärme durch. Neue Türen mit U-Wert 0,9 W/(m²K) sparen pro Jahr etwa 350 bis 450 Euro Heizkosten bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus. Bei 400 Euro Ersparnis haben Sie die 4.000 Euro Investition nach zehn Jahren wieder drin. Danach sind es 30 Jahre reiner Gewinn – das sind 12.000 Euro, die Sie sparen!

    BAFA-Förderung für Terrassentüren – bis zu 20 Prozent zurück

    Hier wird es richtig interessant! Mit BAFA-Förderung holen Sie bis zu 20 Prozent Ihrer Investition zurück. Das kann bei größeren Projekten mehrere tausend Euro ausmachen. Und ehrlich gesagt nutzen viel zu wenige diese Möglichkeit.

    Wie viel Förderung gibt es?

    BAFA-Basis-Förderung bringt 15 Prozent Zuschuss auf förderfähige Kosten, maximal 30.000 Euro pro Wohneinheit. Maximaler Zuschuss liegt bei 4.500 Euro. Mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) steigt der Zuschuss auf 20 Prozent, maximal 60.000 Euro pro Wohneinheit. Maximaler Zuschuss erreicht dann 12.000 Euro!

    Was ist dieser iSFP überhaupt? Ein strukturierter Modernisierungsplan, den ein zertifizierter Energieberater erstellt. Kostet 300 bis 500 Euro, wird aber zur Hälfte gefördert. Bringt fünf Prozent mehr BAFA-Förderung und verdoppelt die förderfähigen Kosten. Rechnet sich definitiv, wenn Sie mehrere Maßnahmen planen!

    KfW-Ergänzungskredit 358/359 funktioniert zusätzlich zur BAFA-Förderung. Bis zu 120.000 Euro zu Zinssätzen von 0,01 bis 2 Prozent – gilt für Eigentümer mit zu versteuerndem Haushaltseinkommen bis 90.000 Euro. Wenn Sie drüber liegen, fällt der Kredit weg, die BAFA-Förderung bleibt aber!

    Technische Voraussetzungen für BAFA

    Nicht jede Terrassentür ist förderfähig. Sie müssen mehrere Bedingungen erfüllen. U-Wert muss unter 0,95 W/(m²K) liegen – praktisch nur mit Dreifachverglasung erreichbar. Bestandsgebäude sollte mindestens fünf Jahre alt sein. Investitionsvolumen braucht mindestens 2.000 Euro. Zertifizierter Energieberater aus der dena-Expertenliste ist Pflicht. Fachbetrieb muss Montage übernehmen – Eigenleistung fällt raus! Und ganz wichtig: Antrag VOR Vertragsunterschrift stellen, nicht danach!

    Der Ablauf – so kommen Sie zur Förderung

    Sieben Schritte führen zum Ziel. Energieberater aus der dena-Liste kontaktieren. Angebote von Fachbetrieben einholen – aber noch nicht unterschreiben! Energieberater stellt BAFA-Antrag für Sie. Drei bis vier Wochen auf Zusage warten – erst dann geht’s weiter. Nach Zusage Vertrag mit Fachbetrieb unterschreiben. Terrassentüren einbauen lassen nach RAL-Standard. Verwendungsnachweis bei BAFA einreichen – innerhalb sechs Monate nach Abschluss. Nach Prüfung wird der Zuschuss ausgezahlt, dauert nochmal zwei bis drei Wochen.

    Wichtigster Fehler, den viele machen: Vertrag vor Antrag unterschreiben. Dann ist die Förderung futsch! Deshalb immer zuerst den Antrag stellen, auf Zusage warten, dann erst unterschreiben. Klingt umständlich, aber so sind die Regeln.

    Wärmedämmung – wie gut dämmen Terrassentüren wirklich?

    Moderne Terrassentüren erreichen beeindruckende Dämmwerte. Aber was bedeuten diese U-Werte konkret? Und brauchen Sie wirklich Dreifachverglasung?

    U-Werte verstehen

    Der Uw-Wert gibt an, wie viel Wärme durch die gesamte Tür nach außen geht. Je niedriger, desto besser. Gesetzlich verlangt sind maximal 1,3 W/(m²K) für Neubauten. Moderne Kunststoff-Terrassentüren schaffen 0,79 bis 1,0 W/(m²K) – Sie liegen also deutlich unter den Anforderungen.

    Drei Faktoren bestimmen den Uw-Wert. Rahmenprofil mit fünf bis sieben Kammern optimiert den Uf-Wert. Verglasung mit Zweifach oder Dreifach plus Edelgas (Argon oder Krypton) bestimmt den Ug-Wert. Warme Kanten zwischen den Scheiben minimieren Wärmebrücken.

    Zweifach oder Dreifach – was macht Sinn?

    Hier scheiden sich die Geister. Unsere Meinung nach zehn Jahren Praxis: In unsanierten Altbauten ohne Fassadendämmung kann Dreifachverglasung Probleme machen. Die Türen werden dann zur wärmsten Stelle der Außenwand – Feuchtigkeit schlägt sich woanders nieder, und Sie kriegen Schimmel. Nicht gut.

    Bei Neubauten oder sanierten Altbauten mit Dämmung? Klar, Dreifachverglasung. Kostet 15 bis 20 Prozent mehr, aber die BAFA-Förderung gibt’s nur dafür. Und Sie haben bessere Dämmwerte. Passivhaus-Standard verlangt sowieso Dreifachglas – da führt kein Weg dran vorbei.

    Zweifachverglasung macht Sinn bei unsanierten Altbauten und wenn Budget knapp ist. Keine BAFA-Förderung, aber Sie vermeiden Schimmelrisiko. Bei Neubauten? Dreifach ist Pflicht für GEG-Anforderungen.

    Sicherheit – macht RC2 bei Terrassentüren Sinn?

    Terrassentüren gehören zu den beliebtesten Einstiegspunkten für Einbrecher. Erdgeschoss, leicht zugänglich, oft etwas versteckt im Garten. Deshalb ist Sicherheit ein wichtiges Thema.

    RC2-Sicherheitsklasse – was bringt das?

    Viele Berater empfehlen automatisch RC2 für Terrassentüren. Stimmt grundsätzlich, aber schauen wir genau hin. RC2 bedeutet Pilzkopfzapfen-Verriegelung mit mindestens vier Zapfen, Verbundsicherheitsglas, verstärkte Rahmen mit Vollarmierung und abschließbare Griffe. Terrassentüren mit Schloss bieten zusätzliche Sicherheit, besonders wenn Sie die Tür auch als Nebeneingang nutzen möchten. Das hält Gelegenheitstäter mit einfachem Werkzeug etwa drei Minuten auf. Profis interessiert das wenig, aber die steigen sowieso nicht durchs Fenster ein.

    Für wen lohnt sich das? Erdgeschoss mit Terrassentür – auf jeden Fall! Der Aufpreis liegt bei 150 bis 250 Euro pro Tür. KfW fördert das mit bis zu 20 Prozent, das relativiert die Kosten. Obergeschosse? Schwer zu sagen. Hängt von Ihrer Lage ab. In ruhigen Wohngebieten reicht oft Standardsicherheit. In Gegenden mit höherer Einbruchsrate macht RC2 Sinn.

    Standard-Ausstattung bringt übrigens schon zwei Pilzkopfzapfen – das ist Basisschutz. RC2 verdoppelt das und fügt Sicherheitsglas hinzu. Ob sich der Aufpreis lohnt? Bei Erdgeschoss-Türen würde wir nicht darauf verzichten. Bei Balkontüren im ersten oder zweiten Stock? Kommt drauf an.

    Montage und Installation – worauf Sie achten sollten

    Die beste Terrassentür bringt nichts, wenn die Montage schlampig ist. Luftspalten ziehen die Isolierwirkung in Mitleidenschaft, falsch montierte Türen belasten das Material und senken die Lebensdauer.

    RAL-Montage ist Pflicht für BAFA

    RAL-Montage nach Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren ist Standard für BAFA-Förderung. Das bedeutet fachgerechter Einbau mit Abdichtung nach außen (schlagregendicht), Dämmung in der Fuge und Abdichtung nach innen (luftdicht). Kostet pro Tür etwa 600 bis 900 Euro, ist aber gut investiert.

    Eigenleistung ist nicht förderfähig, selbst wenn Sie handwerklich versiert sind. BAFA verlangt einen eingetragenen Fachbetrieb. Die Liste finden Sie bei der Handwerkskammer oder direkt beim Fensterhersteller – die meisten haben ein Netzwerk von Partnerbetrieben.

    Zeitplan – von der Bestellung bis zur fertigen Tür

    Rechnen Sie mit insgesamt zehn bis vierzehn Wochen vom ersten Angebot bis zur fertig eingebauten Tür. Davon gehen drei bis vier Wochen für die BAFA-Zusage drauf – ohne die dürfen Sie nicht bestellen! Produktionszeit liegt bei vier bis sechs Wochen für Standardausführungen. Sondermaße, spezielle Farben oder Holz-Alu brauchen sechs bis acht Wochen.

    Montage dauert ein bis zwei Tage pro Tür, je nach Größe und Typ. HST-Türen brauchen länger als PSK wegen der aufwändigeren Mechanik. Rechnen Sie mit einem vollen Arbeitstag pro großer HST-Tür. Alte Tür raus, neue rein, abdichten, einstellen – das braucht Zeit, wenn es ordentlich gemacht werden soll.

    Die richtige Terrassentür finden – Ihre Checkliste

    Fünf Faktoren sollten Sie bei der Auswahl berücksichtigen:

    • Typ der Tür: HST ab drei Meter Öffnung, PSK bis drei Meter, Dreh-Kipp wenn Budget sehr knapp.
    • Material: Kunststoff für bestes Preis-Leistungs-Verhältnis, Holz wenn Ästhetik wichtiger als Preis.
    • Verglasung: Dreifach für Förderung und Neubau, Zweifach bei unsaniertem Altbau.
    • Sicherheit: RC2 im Erdgeschoss, Standard in Obergeschossen (je nach Lage).
    • BAFA-Förderung: unbedingt nutzen, 20 Prozent Zuschuss sind viel Geld.

    Häufig gestellte Fragen zu Terrassentüren

    Wie viel kostet eine Terrassentür wirklich?

    PSK-Türen kosten mit Montage 1.800 bis 2.400 Euro in der Mittelklasse. HST-Türen liegen bei 4.000 bis 5.500 Euro. Mit BAFA-Förderung von 20 Prozent zahlen Sie 20 Prozent weniger. Bei zwei PSK-Türen sind das 5.000 Euro Gesamtkosten minus 1.000 Euro Förderung, also effektiv 4.000 Euro.

    HST oder PSK – was ist besser für uns?

    Kommt drauf an. Öffnung über drei Meter und Budget vorhanden? HST. Öffnung bis drei Meter und Preis wichtig? PSK. PSK kostet etwa 40 Prozent weniger als HST und reicht für die meisten Einfamilienhäuser völlig aus. Den Unterschied merken Sie im Alltag kaum.

    Brauche wir wirklich Dreifachverglasung?

    Bei Neubau oder saniertem Altbau: ja, unbedingt. Für BAFA-Förderung sowieso Pflicht. Bei unsaniertem Altbau ohne Fassadendämmung: vorsichtig sein! Dreifachglas kann dort Schimmelprobleme verursachen. Lassen Sie sich von einem Energieberater beraten – der kostet ohnehin nichts extra, weil Sie ihn für BAFA brauchen.

    Lohnt sich RC2-Sicherheit bei Terrassentüren?

    Erdgeschoss: auf jeden Fall! Aufpreis 150 bis 250 Euro, KfW fördert mit 20 Prozent. Obergeschosse: hängt von Ihrer Lage ab. Ruhiges Wohngebiet? Standardsicherheit reicht meist. Gegend mit Einbrüchen? Besser RC2. Wir würde bei Erdgeschoss nicht darauf verzichten – die paar Euro mehr sind gut investiert.

    Wie lange dauert die Lieferung und Montage?

    Von Bestellung bis fertige Montage zehn bis vierzehn Wochen. Davon drei bis vier Wochen BAFA-Zusage (vorher dürfen Sie nicht bestellen!), vier bis sechs Wochen Produktion, ein bis zwei Tage Montage. Bei Sondermaßen oder Holz-Alu eher sechs bis acht Wochen Produktion. Planen Sie besser drei Monate ein, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

    Terrassentüren von OKNOPLAST – Qualität seit über 30 Jahren

    OKNOPLAST bietet hochwertige Terrassentüren aus Polen für jede Situation – gefertigt nach deutschen Qualitätsstandards. Ob Neubau, Altbau, große Wohnräume oder kleine Balkone – wir haben die passende Lösung. Unsere Türen sind BAFA-förderfähig, erfüllen RC2-Sicherheitsstandards und werden vom ift Rosenheim zertifiziert.

    Mit 720 Fachhandelspartnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz finden Sie garantiert einen in Ihrer Nähe. Unsere Partner beraten Sie umfassend – von der Auswahl über die BAFA-Förderung bis zur fachgerechten RAL-Montage. Wir geben 10 Jahre Garantie auf unsere Terrassentüren, weil wir von der Qualität überzeugt sind.

    Terrassentüren verbinden Ihren Wohnraum mit dem Garten und schaffen neue Lebensqualität. Mit BAFA-Förderung von bis zu 20 Prozent rechnet sich die Investition schneller als gedacht. Nehmen Sie Kontakt mit einem unserer Fachhändler auf – gemeinsam finden wir die perfekte Terrassentür für Ihr Zuhause.

    Terrassentüren – FAQ

    Wie wählt man Terrassentüren aus?

    Terrassentüren erfüllen unterschiedliche Zwecke und sollten daher an die persönlichen Bedürfnisse angepasst sein. Es wird unterschieden zwischen optischen und technischen Merkmalen. Beide Merkmale sollten sich in das Gesamtbild des jeweiligen Gebäudes einfügen. Die Optik sollte den Bauteilen entsprechen, die bereits verbaut sind, es sei denn, die Terrassentür ist das erste Bauteil einer umfassenden Renovierungs- oder Sanierungsphase oder es handelt sich um einen Neubau. Auch die Dämm- und Sicherheitseigenschaften sollten diesbezüglich einheitlich sein.

    Was ist der Unterschied zwischen Balkontür und Terrassentür?

    Wie der Begriff Terrasse bereits vermuten lässt, steckt in ihm das Wort Terra – Erde. Bei einer Terrassentür handelt es sich also um eine Tür, die im Erdgeschoss verbaut wird, während eine Balkontür in den oberen Stockwerken verbaut wird. Von der Bauart unterscheiden sich die Türen nicht zwangsweise. Es ist allerdings so, dass die Witterungsbedingungen in oberen Stockwerken rauer sein können und die technischen Eigenschaften diesbezüglich angepasst werden sollten. Balkone sind zudem in der Regel kleiner als Terrassen. Dies in der Planung zu berücksichtigen, heißt nicht selten, dass die Wahl der Öffnungs- und Schließmechanismen eingeschränkt ist. Hebe-Schiebe-Türen beanspruchen beispielsweise sehr wenig Raum und können eine gute Lösung darstellen.

    Kann man eine Terrassentür von außen abschließen?

    Terrassentüren gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Ob sie von außen abschließbar ist, hängt von den technischen Optionsmöglichkeiten des jeweiligen Herstellers ab. Die Vorteile abschließbarer Terrassentüren sind, dass man sie auch als Hintereingang nutzen kann und so keine zusätzliche Nebeneingangstür braucht. Zudem ist es ein zusätzliches Sicherheitsfeature, dass die gesamte Sicherheitsleistung der Terrassentür noch einmal erhöht. Durch zusätzliche Verbindungen zwischen Rahmen und Schiebetür wird es für potenzielle Einbrecher schwerer, sich Zugang zum Innenraum zu verschaffen.

    Kann man in eine normale Terrassentür ein Schloss einbauen?

    Terrassentüren gehören zu den beliebtesten Zielen von Einbrechern. Deshalb ist die Überlegung, eine Terrassentür nachträglich mit einem Schloss zu sichern, nachvollziehbar. Sie haben unterschiedliche Möglichkeiten, ihre Terrassentür mit einem Schloss zu versehen. Die einfachste Variante ist der Einbau eines abschließbaren Griffes. Zusätzlich lassen sich ein Schloss mit Bügel installieren sowie ein Türschloss. Dies wehrt in der Regel Einbruchsversuche ab, die über das Aufhebeln der Tür durchgeführt werden sollen.

    Wie lange dauert der Einbau einer Terrassentür?

    Der tatsächliche Einbau einer Terrassentür bedingt einiger Vorarbeit. Sind alle Materialien vorhanden, passen alle Maße und ist die Mauerlaibung gut vorbereitet, dann dauert der Einbau von Terrassentüren von Fachleuten normalerweise nur etwa zwei bis drei Stunden. Die Vorbereitung sollte allerdings auch von Fachleuten durchgeführt werden, die die genauen Maße ermitteln sowie sich mit den notwendigen Toleranzen und dem benötigten Material auskennen.

    Wie hoch muss die Schwelle bei Terrassentüren sein?

    Zunächst einmal muss geklärt werden, ob es sich um einen barrierefreien Zugang handeln soll oder nicht. Soll der Zugang barrierefrei sein, darf die Schwelle nicht höher als 20 Millimeter sein. Ist kein barrierefreier Zugang geplant, gilt eine Höhe von 15 Zentimetern. Allerdings gibt es Ausnahmen von dieser Regel. In den Flachdachrichtlinien ist eine Schwellenhöhe von 5 Zentimetern angegeben.

    Kann man aus einem Fenster eine Balkontür machen?

    Ja, das ist möglich. Nach dem Ausbau des Fensters wird der Teil des Mauerwerks entfernt, der für die Balkontür verwendet werden soll. Vorheriges Ausmessen und die Bestellung der Balkontür von Fachleuten ist unbedingt angeraten, um das Risiko einer Fehlbestellung auszuschließen. Achten Sie bei der Auswahl beziehungsweise der Zusammenstellung der technischen Optionen auf die Ausrichtung der Balkontür. Sollte sie beispielsweise nach Norden ausgerichtet sein, ist eine entsprechende Wärmedämmung zu wählen, ist die Balkontür direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt, kann Sonnenschutzglas verbaut werden.

    Was für Terrassentüren gibt es?

    Terrassentüren gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen des Materials, der Optik und der technischen Optionen. In der Regel werden Terrassentüren aus Kunststoff, Holz oder Aluminium verbaut, wobei Kunststofftüren über das beste Preis-Leistungs-Verhältnis verfügen. Die Optik ist ebenfalls wählbar. Holztüren gibt es aus unterschiedlichen Hölzern und Kunststoff- sowie Aluminiumtüren sind in unterschiedlichen Farben und Dekoren erhältlich. Die technischen Optionen beziehen sich hauptsächlich auf Dämm- sowie Sicherheitseigenschaften.

    Wie werden Terrassentüren eingebaut?

    Der Terrasseneinbau beginnt zunächst mit der Vorbereitung der Maueröffnung im Verhältnis zur ausgewählten Terrassentür. Im nächsten Schritt wird die Terrassentür vorbereitet. Der Türgriff wird eingebaut, die Türflügel ausgehängt und auf geschütztem Untergrund zur Seite gestellt. Als nächstes wird die passende Dichtung gewählt. Nun kann die Terrassentür eingebaut und ausgerichtet werden. Nach dem Ausrichten wird der Rahmen verschraubt. Zwischenräume zwischen Rahmen und Mauerwerk werden gegebenenfalls ausgeschäumt und abgedichtet. Im letzten Schritt wird der Fensterflügel eingebaut und ausgerichtet.

    Wie isoliert man Terrassentüren?

    Moderne Terrassentüren entsprechen neuesten Anforderungen an die Dichtigkeit sowie den Dämmschutz. Es ist daher möglich, die Dämmwirkung des Glases sowie der übrigen Bauteile an die jeweiligen persönlichen Ansprüche und Bedürfnisse auszuwählen. Achten Sie bei der Auswahl auf die Witterungsbedingungen, die bei Ihnen vorherrschen und lassen Sie sich im günstigsten Fall von Experten beraten. Wichtig ist, dass nicht nur das Glas den Ansprüchen genügen muss, sondern das gesamte Bauteil, also auch das Rahmenprofil. Den Wärmeschutz für das gesamte Bauteil gibt der sogenannte U-Wert an.

    Gestaltung der Terrasse – woran sollten Sie denken, wenn Sie eine Gartenterrasse einrichten?

    Bei der Gestaltung der Terrasse sind unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen. Je nach Größe und Nutzung der Terrasse sollte auch die Auswahl des Zugangs, die Terrassentür, ausgesucht werden. Die Größe der Terrasse ergibt sich aus der Nutzung, die angestrebt ist. Als Richtwert für einen vierköpfigen Haushalt sind etwa 20 Quadratmeter einzuplanen. Der verwendete Untergrund richtet sich zum einen nach dem persönlichen Geschmack, sollte aber beispielsweise auch die Sonneneinstrahlung berücksichtigen. Steine können sich im Sommer sehr aufheizen und dies kann beispielsweise für Kleinkinder und Haustiere sehr unangenehm bis gefährlich werden. Holzböden können in diesem Fall eine bessere Wahl sein.

    Wie erkennt man, dass Terrassentüren fehlerhaft installiert wurden?

    Die korrekte Installation von Türen und Fenstern ist sehr wichtig, da sie sich auf die Energiebilanz eines Gebäudes auswirkt und in letzter Konsequenz Auswirkungen auf das Haushaltsbudget hat. Auswirkung einer mangelhaft installierten Terrassentür kann ein Luftspalt sein, der die Isolierwirkung in Mitleidenschaft zieht. Falsch montierte Türen können zudem das Material belasten, was zu einer Senkung der Lebensdauer führen kann. Sollten Sie Ihre Terrassentüren online kaufen, sollte ein professioneller Einbau durchgeführt werden.

    Können Balkontüren schiebbar statt zu öffnen sein?

    Ebenso wie bei Terrassentüren, haben Sie auch bei Balkontüren die Auswahl zwischen verschiedenen Öffnungsmechanismen. Zur Auswahl stehen die klassischen Dreh-Kipp-Türen, Hebe-Schiebetüren, Parallelschiebe- und Prallelschiebe-Kipp-Türen. Günstige Balkontüren lassen sich beispielsweise in Polen direkt vom Hersteller kaufen. Balkontüren kann man auch online erwerben.

    Wie lässt sich eine Terrassentür sichern?

    Wenn Sie eine Terrassentür bestellen haben Sie die Möglichkeit, sie mit unterschiedlichen Sicherheitsmerkmalen auszustatten. Sollten Sie die Terrassentür online bestellen, gibt Ihnen ein sogenannter Konfigurator eine gute Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten. Die unterschiedlichen Bauteile der Terrassentür bieten Ihnen die Möglichkeit, beispielsweise Sicherheitsglas zu verwenden, verstärkte Beschläge verbauen zu lassen und vieles mehr. Sichere Terrassentüren bekommen sie günstig aus Polen. Achten Sie beim Kauf von Terrassentüren auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Warum gehen Terrassentüren nach innen auf?

    Dreh-Kipp-Türen lassen sich aus unterschiedlichen Gründen nach innen öffnen. Zum einen sind Balkone in der Regel nicht sehr tief und würden die Türen nach außen aufgehen, würden sie einen großen Teil des Raumes für das Öffnen und Schließen beanspruchen. Des weiteren wären sie draußen der Gefahr ausgesetzt, durch einen starken Windstoß in Bewegung zu geraten und zufällig im Weg stehende Personen zu verletzen oder gar vom Balkon stürzen zu lassen. Deshalb ist es wichtig, dass Balkontüren nicht nach außen zu öffnen sind. Qualitativ hochwertige und günstige Balkontüren gibt es im polnischen Fachhandel.

    Welche Verglasung ist für Terrassentüren empfehlenswert?

    Die Verglasung sollte an Ihre persönlichen Ansprüche angepasst sein. Die Wahl der Verglasung hat Einfluss die Dämm- sowie Sicherheitseigenschaften. Ob Sie sich für eine Zwei-, Drei- oder Vierfachverglasung entscheiden, sollte entschieden werden mit Blick auf die übrigen im Haus verbauten Fenster und Türen sowie der witterungsbedingten Einflüsse am exakten Ort der Terrassentür. Je nach Himmelsausrichtung können die Einflüsse ganz unterschiedlich sein. Dies sollte berücksichtigt werden. Ob die Verglasung aus Sicherheitsglas bestehen soll, hängt zum einen vom persönlichen Sicherheitsbedürfnis ab und zum anderen davon, ob die Gefahr der Zerstörung besteht, weil beispielsweise Kinder im Garten spielen werden und es sein kann, das Gegenstände wie Bälle oder ähnliches gegen das Glas fliegen können. Terrassen- und Balkontüren in unterschiedlichen Ausstattungen lassen sich günstig in guter Qualität aus Polen kaufen.