OKNOPLAST Magazin
Wer in Deutschland neue Fenster kauft, trifft eine Entscheidung für mindestens 30 Jahre - mit direktem Einfluss auf Heizkosten, Einbruchsicherheit und bis zu 20 % staatlicher Förderung.
Ein Fehler von 15 mm beim Fensteraufmaß kostet Sie im Schnitt 200-400 Euro - für Nachbearbeitung, Neubestellung oder Wärmebrücken, die erst im nächsten Winter auffallen.
Wer eine kleine Wohnung aus den 1970er- oder 1980er-Jahren saniert, steht vor einer klaren Entscheidung: alte Fenster mit einem Uw-Wert von 1,6 bis 2,0 W/(m²K) behalten - oder auf moderne Systeme umsteigen, die nach GEG 2024 einen Grenzwert von maximal 1,3 W/(m²K) einhalten und gleichzeitig bis zu 22 % mehr Tageslicht in den Raum lassen.
Kunststofffenster können lackiert werden - aber die Entscheidung sollte auf vollständigen Fakten basieren: Ein hochwertiger DIY-Lack hält 2 bis 5 Jahre (Quelle: Deutsches Lackinstitut), eine werksseitige Folie über 15 Jahre nach DIN EN ISO 4892-2.
Fenster sind im Sommer das entscheidende Einfallstor für solare Wärme: Über Südfassaden können bis zu 650 W/m² Strahlungsleistung in Räume eindringen - mehr als jedes aktive Heizgerät leistet.
Eine Terrassentür verbindet Wohnraum und Außenbereich auf 30 bis 50 Jahre - und drei Entscheidungen fallen dabei gleichzeitig: welches System (HST, PSK oder Dreh-Kipp), welche Schwellenhöhe (GEG, Barrierefreiheit, DIN 18040-2) und welcher U-Wert (GEG-Pflicht oder BAFA-Förderung).
Neue Fenster halten 30 bis 50 Jahre - und drei Entscheidungen fallen dabei zusammen: GEG-Konformität (Uw-Wert nach §§ 47, 72 GEG 2024), Baustil-Matching (Profil, Folie, Öffnungsform) und akustische Eignung (Schallschutzklasse nach DIN 4109-1).
Wohnzimmer und Terrasse als eine zusammenhängende Lebenszone zu planen - das ist der Wunsch, den mehr als 60 % der Bauherren äußern, die bei OKNOPLAST-Fachpartnern eine HST anfragen.
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