Hausbau 2026 – Kosten, Förderung und Bauweisen für Ihr Eigenheim
Ein Einfamilienhaus in Deutschland kostet 2026 zwischen 2.500 und 3.800 € pro Quadratmeter schlüsselfertig – ohne Grundstück. Wer jetzt baut, trifft 5 zentrale Entscheidungen: Bauweise, Energiestandard, Heizsystem, Fensterqualität und Förderstrategie. Dieser Ratgeber liefert die Daten, Tabellen und Vergleiche für eine fundierte Planung.
In diesem Ratgeber erfahren Sie:
- Was kostet ein Hausbau 2026 pro Quadratmeter?
Schlüsselfertige Einfamilienhäuser liegen bei 2.500–3.800 €/m² ohne Grundstück – bei 150 m² sind das 375.000 bis 570.000 € reine Baukosten. - Welche Förderungen können Sie 2026 kombinieren?
Die KfW vergibt Kredite bis 150.000 € zu 2,5–3,0 % Zinsen (Programm 297/298), die BAFA bezuschusst Fenster mit 15 % – beides lässt sich kombinieren. - Welche Fenster schreibt das GEG 2026 für Neubauten vor?
Der gesetzliche Grenzwert liegt bei Uw ≤ 1,3 W/(m²K). Für die BAFA-Förderung brauchen Sie Uw ≤ 0,95 – das OKNOPLAST PAVA-System erreicht 0,76 W/(m²K). - Fertighaus oder Massivhaus – was rechnet sich 2026?
Fertighäuser starten ab 2.200 €/m² bei 2–4 Monaten Bauzeit mit Festpreisgarantie. Massivhäuser kosten 2.500–3.800 €/m², bieten aber besseren Schallschutz und höheren Wiederverkaufswert.

Welches Haus 2026 bauen? Die 5 wichtigsten Entscheidungen
Der Hausbau 2026 wird durch steigende CO₂-Preise, den Effizienzhaus-55-Standard nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) und begrenzte Förderbudgets geprägt. Fünf Weichenstellungen bestimmen die Gesamtkosten, den Energieverbrauch und den Wiederverkaufswert Ihrer Immobilie für die nächsten 30 Jahre.
| Entscheidungsfeld | Empfehlung 2026 | Warum |
| Bauweise | Fertighaus (Holztafelbau) oder kompakter Massivbau | 2-4 Monate Bauzeit beim Fertighaus, Festpreisgarantie wieder verhandelbar |
| Fensterqualität | Kunststofffenster mit Dreifachverglasung, Uw ≤ 0,95 W/(m²K) | BAFA-Förderung (15 %) erst ab Uw ≤ 0,95; Heizkosten-Amortisation in 8-12 Jahren |
| Energiestandard | Mindestens EH55 (GEG-Pflicht), besser EH40 für KfW-Förderung | KfW-Kredit bis 150.000 € nur ab EH40, EH55 mit 800 Mio. € Sonderbudget |
| Heizsystem | Wärmepumpe + Fußbodenheizung + PV-Anlage | 65 %-EE-Pflicht in Neubaugebieten seit 2024, CO₂-Preis steigt auf 55-65 €/t |
| Förderstrategie | KfW 297/298 + BAFA für Einzelkomponenten kombinieren | Förderbudget 2026 auf 11,9 Mrd. € gedeckelt – früh beantragen |
Hausbau-Trends 2026 – Materialien, Bauformen und Design
Holz dominiert den Neubau 2026 als Konstruktionsmaterial. Holztafelbau und Massivholzkonstruktionen binden CO₂, lassen sich industriell vorfertigen und verkürzen die Bauzeit auf dem Grundstück.
Bei den Bauformen setzen Architekten und Bauträger laut BDA-Trendreport 2025 auf kompakte Stadtvilla- und Kubus-Grundrisse mit niedrigem A/V-Verhältnis (Außenfläche zu Volumen) – das reduziert Wärmeverluste und Materialverbrauch gleichzeitig. Große Glasflächen für maximalen Tageslichteinfall bleiben gefragt – vorausgesetzt, die Verglasung erreicht die nötigen Wärmedämmwerte.
Einen Überblick über alle Fenstertypen und Verglasungsoptionen für den Neubau bietet unsere Fenster-Produktübersicht.
Was kostet ein Hausbau 2026 pro Quadratmeter?
Schlüsselfertige Einfamilienhäuser kosten 2026 zwischen 2.500 und 3.800 € pro Quadratmeter Wohnfläche ohne Grundstück – bei 150 m² Wohnfläche ergibt das reine Baukosten von 375.000 bis 570.000 €, wobei Baunebenkosten von 15-20 % und Grundstückskosten hinzukommen. Die Preisspanne ergibt sich aus Ausstattungsstufe, Bauweise und Region.
| Ausstattungsstufe | Preis pro m² | 150-m²-Haus (Baukosten) | Inklusivleistungen |
| Günstig (Ausbauhaus) | 1.800-2.200 € | 270.000-330.000 € | Rohbau + Dach + Fenster + Haustechnik; Innenausbau Eigenleistung |
| Standard (schlüsselfertig) | 2.500-3.000 € | 375.000-450.000 € | Komplett bezugsfertig, Standardausstattung, Dreifachverglasung |
| Gehoben | 3.000-3.800 € | 450.000-570.000 € | Hochwertige Materialien, Smart Home, großformatige Fenster |
| Premium (Architektenhaus) | 3.800-5.000+ € | 570.000-750.000+ € | Individuelle Planung, Passivhaus-Niveau, Sonderverglasungen |
Eine detaillierte Aufschlüsselung aller Kostenpositionen von Grundstück bis Außenanlage finden Sie in unserem Ratgeber Hausbau Kosten 2026. Fenster und Türen machen 8-12 % der gesamten Baukosten aus.
Bei einem 150-m²-Haus in Standardausstattung sind das 30.000-54.000 €. Diese Investition beeinflusst Energieeffizienz, Einbruchschutz und Wohnkomfort stärker als die meisten anderen Gewerke.
Beispielrechnung – ein Haus für 300.000 Euro?
Mit 300.000 € Gesamtbudget ist ein Neubau möglich, wenn das Grundstück bereits vorhanden ist oder in ländlicher Lage günstig erworben werden kann (z. B. 50.000-80.000 €). Nach Abzug von Grundstück (70.000 €), Baunebenkosten (ca. 35.000 €) und Außenanlagen (15.000 €) bleiben rund 180.000 € für den Baukörper.
Das reicht für ein kompaktes Ausbauhaus mit 90-100 m² Wohnfläche oder ein Fertighaus in Grundausstattung. Eigenleistung beim Innenausbau spart weitere 15-25 %.
Baupreisentwicklung und Bauzinsen 2026
Die Baupreise steigen 2026 voraussichtlich um 2,5 % laut Statistischem Bundesamt – deutlich moderater als 2022 (+16,8 %) und 2023 (+6,4 %). Personalkosten im Baugewerbe legen um 3-4 % zu, getrieben durch Fachkräftemangel und Tarifsteigerungen.
Bauzinsen für 10-jährige Festschreibung liegen Anfang 2026 laut Interhyp-Zinsbericht bei 3,5-3,8 %, mit einer Tendenz Richtung 4 % im Jahresverlauf. KfW-Förderkredite bieten mit 2,5-3,0 % effektiv eine spürbare Entlastung gegenüber regulären Bankdarlehen.
Eigenleistung – wie viel können Bauherren sparen?
Zwischen Ausbauhaus (1.800-2.200 €/m²) und schlüsselfertigem Haus (2.500-3.000 €/m²) liegen rund 700-800 € pro Quadratmeter. Typische Eigenleistungen: Malerarbeiten, Bodenbeläge, Tapezieren, Gartengestaltung.
Elektroinstallation, Sanitär und Fenstermontage gehören in Fachhand – Fehler bei sicherheitsrelevanten Gewerken gefährden Gewährleistung und Versicherungsschutz.

Fertighaus oder Massivhaus – welche Bauweise lohnt sich 2026?
Fertighäuser machen 2026 rund 24 % aller genehmigten Ein- und Zweifamilienhäuser aus (laut Bundesverband Deutscher Fertigbau), Tendenz steigend. Der wirtschaftliche Vorteil liegt in der kurzen Bauzeit von 2-4 Monaten ab Montage und der Kostensicherheit durch Festpreise, während Massivhäuser höhere Individualisierung und besseren sommerlichen Wärmeschutz durch die Speichermasse der Wände bieten.
| Kriterium | Fertighaus (Holztafelbau) | Massivhaus (Ziegel/Porenbeton) |
| Bauzeit (ab Bodenplatte) | 2-4 Monate | 8-14 Monate |
| Baukosten pro m² (schlüsselfertig) | 2.200-3.200 € | 2.500-3.800 € |
| Energieeffizienz | EH55 bis EH40 Standard | EH55 bis EH40 Standard |
| Individualisierung | Begrenzt (Typenhäuser, Anpassungen möglich) | Hoch (freie Architektenplanung) |
| Sommerlicher Wärmeschutz | Geringer (leichte Konstruktion) | Besser (Speichermasse von Ziegel/Beton) |
| Wiederverkaufswert | Stabil, regional unterschiedlich | Tendenziell höher bei massiver Bauweise |
| Schallschutz | Gut (bei fachgerechter Planung) | Sehr gut (hohes Flächengewicht) |
| Festpreisgarantie | Standard, oft ohne Preisgleitklausel | Verhandelbar, Preisgleitklauseln üblich |
Kompakte Grundrisse und kosteneffiziente Bauformen
Der größte einzelne Kostenhebel beim Hausbau ist nicht das Material, sondern die Gebäudeform. Quadratische oder rechteckige Grundrisse ohne Vor- und Rücksprünge minimieren die Außenwandfläche pro Quadratmeter Wohnfläche.
Eine Stadtvilla mit zwei Vollgeschossen auf 8 × 10 m Grundfläche erzielt 160 m² Wohnfläche bei nur 52 m Außenwandlänge. Ein eingeschossiger Bungalow mit gleicher Fläche braucht doppelt so viel Dachfläche und Bodenplatte – und kostet entsprechend mehr.
Faustregel: Jeder Quadratmeter weniger Verkehrsfläche (Flure, Treppenhäuser) spart 2.500-3.800 € Baukosten und 10-15 € Heizkosten pro Jahr.
Welche GEG-Anforderungen gelten 2026 für Neubauten?
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG 2024) schreibt für Neubauten den Effizienzhaus-55-Standard vor – der Jahres-Primärenergiebedarf darf maximal 55 % des Referenzgebäudes betragen, und für einzelne Bauteile wie Fenster, Dach und Außenwand definiert das GEG konkrete Höchstwerte beim Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert).
Die Reform des GEG zum „Gebäudemodernisierungsgesetz“ verzögert sich – ein Kabinettsbeschluss ist für Ende Februar 2026 geplant, bis dahin gelten die bestehenden Anforderungen unverändert.
| Bauteil | GEG-Referenzwert (Neubau) | Empfehlung Neubau 2026 | BAFA-förderfähig (BEG EM) |
| Außenwand | ≤ 0,28 W/(m²K) | ≤ 0,20 W/(m²K) | ≤ 0,20 W/(m²K) |
| Dach / oberste Geschossdecke | ≤ 0,20 W/(m²K) | ≤ 0,14 W/(m²K) | ≤ 0,14 W/(m²K) |
| Fenster und Fenstertüren | ≤ 1,30 W/(m²K) | ≤ 0,90 W/(m²K) | ≤ 0,95 W/(m²K) |
| Kellerdecke / Bodenplatte | ≤ 0,35 W/(m²K) | ≤ 0,25 W/(m²K) | ≤ 0,25 W/(m²K) |
| Haustür | ≤ 1,80 W/(m²K) | ≤ 1,20 W/(m²K) | ≤ 1,30 W/(m²K) |
Wie sich die GEG-Anforderungen konkret auf die Fensterauswahl auswirken, erläutert unser Ratgeber zu GEG-Anforderungen an Fenster.
Effizienzhaus 55 – was bedeutet der Standard für Ihr Bauprojekt?
EH55 heißt: Ihr Neubau verbraucht maximal 55 % der Primärenergie eines standardisierten Referenzgebäudes. Erreicht wird das durch die Kombination aus gedämmter Gebäudehülle (Wände, Dach, Fenster), effizienter Anlagentechnik (Wärmepumpe, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung) und erneuerbarer Energieerzeugung (PV-Anlage).
Der Transmissionswärmeverlust (H’T) der Gebäudehülle darf das 1,0-fache des Referenzgebäudes nicht übersteigen. PVC-Fenster mit Dreifachverglasung und Warmer Kante leisten dazu einen wesentlichen Beitrag, weil sie Wärmebrücken am Glasrand minimieren.
Heizsystem im Neubau 2026 – Wärmepumpe, Solarthermie oder Hybrid?
In Neubaugebieten gilt seit dem 1. Januar 2024 die Pflicht, dass jede neu eingebaute Heizung zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden muss. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe hat sich als Standardlösung etabliert: Sie arbeitet effizient mit Fußbodenheizungen (niedrige Vorlauftemperatur 30-35 °C) und lässt sich mit PV-Strom vom eigenen Dach betreiben.
Der CO₂-Preis steigt 2026 auf 55-65 € pro Tonne – eine Gas-Hybridheizung verursacht dadurch rund 400-600 € Mehrkosten pro Jahr gegenüber einer reinen Wärmepumpe.
EU-Gebäuderichtlinie EPBD – was kommt auf Bauherren zu?
Deutschland muss die überarbeitete EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) bis Mai 2026 in nationales Recht überführen. Erwartet werden strengere Energiestandards für Neubauten und eine mögliche Solarpflicht für Wohngebäude.
Konkrete Auswirkungen auf den Hausbau 2026 stehen noch aus – der Gesetzentwurf wird im Laufe des Jahres erwartet. Ein freiwilliges Übertreffen des EH55-Standards senkt das Risiko kostenpflichtiger Nachrüstungen bei künftigen GEG-Verschärfungen.

Welche Fenster braucht ein Neubau 2026?
Kunststofffenster mit Dreifachverglasung und einem Uw-Wert von maximal 0,95 W/(m²K) sind 2026 die wirtschaftlich sinnvollste Wahl für Neubauten – sie erfüllen die GEG-Anforderungen, qualifizieren für die BAFA-Förderung (15 % Zuschuss) und amortisieren die Mehrkosten gegenüber Zweifachverglasung durch gesparte Heizkosten in 8-12 Jahren.
Wer den Passivhaus-Standard anstrebt, greift zu Fenstersystemen mit Uw ≤ 0,80 W/(m²K).
| Niveau | Uw-Wert | Verglasung | Kosten pro Fenster (1,3 × 1,3 m) | BAFA-förderfähig? | OKNOPLAST-System |
| GEG-Minimum | ≤ 1,30 W/(m²K) | Zweifach (Ug 1,0-1,1) | 350-500 € | Nein | Ecofusion (mit Zweifachglas) |
| Förderfähig (empfohlen) | ≤ 0,95 W/(m²K) | Dreifach (Ug 0,5-0,6) | 500-750 € | Ja (15 % Zuschuss) | PAVA (Uw ab 0,76), Winergetic Standard |
| Passivhaus-Niveau | ≤ 0,80 W/(m²K) | Dreifach/Vierfach (Ug ≤ 0,5) | 700-1.000 € | Ja (15 % Zuschuss) | Winergetic Premium Passiv (Uw ab 0,67) |
Der Unterschied wird bei einem typischen Einfamilienhaus mit 15 Fenstern greifbar: Dreifachverglasung (Uw 0,76) statt Zweifachverglasung (Uw 1,2) spart bei Erdgas-Heizung (0,09 €/kWh) rund 250-350 € Heizkosten pro Jahr. Dazu kommt der BAFA-Zuschuss von 15 % auf die Fensterinvestition – bei 10.000 € Fensterkosten sind das 1.500 € Ersparnis sofort.
Dreifachverglasung oder Zweifachverglasung im Neubau?
Zweifachverglasung erreicht Uw-Werte um 1,1-1,2 W/(m²K). Das erfüllt die GEG-Mindestanforderung (Uw ≤ 1,3), aber nicht die BAFA-Fördergrenze (Uw ≤ 0,95). Die Mehrkosten für Dreifachverglasung liegen bei 15-25 % pro Fenster – rund 100-200 € Aufpreis.
Moderne Dreifachverglasungen mit niedrigem Ug-Wert (0,5 W/(m²K)) und guten g-Werten (Energiedurchlassgrad) sind in Süd-, West- und Ost-Einbaulagen sogar energieneutral: Die solaren Gewinne durch das Glas kompensieren die Wärmeverluste in der Heizperiode vollständig. Wie sich der Uw-Wert zusammensetzt und welche Faktoren ihn beeinflussen, erklärt unser Ratgeber Uw-Wert verstehen und optimieren.
OKNOPLAST-Kunststofffenster für den Neubau im Vergleich
OKNOPLAST bietet als einer der größten europäischen Hersteller von Kunststofffenstern 8 Fenstersysteme für unterschiedliche Anforderungen. Für den Neubau 2026 sind 3 Systeme besonders relevant:
| System | Bautiefe | Uw-Wert (ab) | Kammern (Rahmen/Flügel) | Besonderheit |
| PAVA | 82 mm | 0,76 W/(m²K) | 7 / 6 | STV-Trockenverglasungstechnologie, 10 % mehr Tageslicht durch abgesenktes Flügelprofil |
| Winergetic Premium Passiv | 82 mm | 0,67 W/(m²K) | 7 / 6 | Passivhaus-tauglich, Vierfachverglasung möglich, SpaceBlock-Verstärkung |
| Ecofusion | 76 mm | 0,78 W/(m²K) | 5 / – | Kosteneffizient, 10 mm niedrigeres Profil spart Material, Neubau und Renovierung |
Das OKNOPLAST PAVA-Fenstersystem erreicht den Uw-Wert von 0,76 W/(m²K) durch die Kombination aus STV-Trockenverglasungstechnologie (Scheibe trocken mit Flügel verklebt), 7-Kammer-Rahmenprofil und Warmatec-Abstandhaltern als Warme Kante.
Für den Passivhaus-Standard eignet sich das Winergetic Premium Passiv mit einem Uw-Wert ab 0,67 W/(m²K) und optionaler Vierfachverglasung.
Alle OKNOPLAST-Fenstersysteme sind mit RC-2-Beschlägen (Widerstandsklasse 2, zertifiziert durch ift Rosenheim) konfigurierbar. Polizeiliche Beratungsstellen empfehlen diesen Einbruchschutz-Standard für Neubauten – die SafetyPlus-Pilzkopfverriegelungen von OKNOPLAST erfüllen diese Anforderung.
Für großflächige Terrassenzugänge bietet die Hebe-Schiebe-Tür HST MOTION mit Uw 0,76 W/(m²K) und maximalen Konstruktionsmaßen von 6.000 × 2.700 mm lichtdurchflutete Übergänge zwischen Innen- und Außenbereich.
Smart Home ab Rohbau – Fenster und Türen intelligent steuern
Die Vorverkabelung für Smart-Home-Systeme kostet im Rohbau 2.000-5.000 € und ermöglicht die spätere Nachrüstung ohne Wandaufbrüche. OKNOPLAST bietet mit SMART OKNOPLAST 5 Steuerungspakete von Basic bis Voice für die automatisierte Steuerung von Rollläden, Raffstores und Fenstersensoren.
Die ALUHAUS SKYLINE Terrassentür lässt sich motorisiert öffnen und schließen – ein Komfortgewinn, der bei der Grundrissplanung bereits berücksichtigt werden kann.

Welche Förderungen gibt es 2026 für den Hausbau?
Die KfW vergibt über das Programm 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) Kredite bis 150.000 € pro Wohneinheit zu effektiven Zinssätzen ab 2,5-3,0 % – rund 1 Prozentpunkt günstiger als marktübliche Bankdarlehen. Seit Dezember 2025 fördert die KfW zusätzlich den EH55-Standard mit einem einmaligen Budget von 800 Mio. €.
Das Gesamtförderbudget für Gebäude sinkt 2026 auf 11,9 Mrd. € (2025: 16,5 Mrd.) – frühe Antragstellung erhöht die Chancen auf Förderzusage.
| Förderprogramm | Art | Höhe | Anforderung | Zielgruppe |
| KfW 297/298 (KFN) | Zinsverbilligter Kredit | Bis 150.000 € pro WE | EH40 / EH40+ oder QNG | Alle Bauherren |
| KfW EH55-Förderung (neu) | Zinsverbilligter Kredit | 800 Mio. € Gesamtbudget | EH55-Standard | Alle Bauherren |
| KfW WEF (Wohneigentum für Familien) | Zinsverbilligter Kredit | Bis 240.000 € (QNG + Kind) | EH40 + QNG, Einkommensgrenzen | Familien mit Kindern |
| BAFA BEG EM (Einzelmaßnahmen) | Zuschuss | 15 % (20 % mit iSFP) | U-Wert-Anforderungen je Bauteil | Sanierer und Neubauten (Komponenten) |
| Steuerbonus § 35c EStG | Steuerermäßigung | 20 % über 3 Jahre | Selbstnutzung, Mindestalter 10 Jahre | Bestandsimmobilien (nicht Neubau) |
KfW-Programm 297/298 – Klimafreundlicher Neubau
Das Programm fördert den Neubau klimafreundlicher Wohngebäude mit einem zinsgünstigen Kredit bis 150.000 € pro Wohneinheit. Die Tilgungszuschüsse variieren je nach erreichtem Effizienzhaus-Niveau und QNG-Zertifizierung (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude).
Ein EH40-Neubau mit QNG erhält den höchsten Tilgungszuschuss. Die Kombination von KfW-Kredit und BAFA-Zuschuss für Einzelkomponenten (z. B. Fenster) ist ausdrücklich möglich – vorausgesetzt, es handelt sich um unterschiedliche Maßnahmen.
Eine Übersicht der Fördermöglichkeiten speziell für den Fenstertausch bietet unsere OKNOPLAST-Förderungsseite.
Baukindergeld 2026 – gibt es eine Neuauflage?
Ein neues Baukindergeld ist 2026 nicht beschlossen. Das ursprüngliche Programm (12.000 € pro Kind über 10 Jahre) lief 2023 aus.
Als Alternative steht Familien das KfW-Programm „Wohneigentum für Familien“ (WEF) zur Verfügung – mit zinsgünstigen Krediten bis 240.000 € für den Neubau und Ersterwerb energieeffizienter Immobilien. Voraussetzung: mindestens ein Kind unter 18 Jahren im Haushalt und Einhaltung der Einkommensgrenze.
BAFA-Fördermittelservice von OKNOPLAST
OKNOPLAST-Fachhandelspartner bieten einen BAFA-Fördermittelservice als Rundum-Sorglos-Paket an. Die Abwicklung erfolgt über einen zertifizierten Energieberater aus der Dena-Expertenliste – ohne eigene Suche, ohne komplizierte Antragsformulare.
Bei Fensterkosten von 10.000 € ergibt sich durch den 15 %-BAFA-Zuschuss eine Ersparnis von 1.500 €. Die Zahlung an den Energieberater fällt nur bei erfolgreicher Förderzusage an.
Was ist der Gebäudetyp E – und was bedeutet er für Ihren Neubau 2026?
Der Gebäudetyp E („E“ steht für „einfach“ oder „experimentell“) zielt darauf ab, das Bauen in Deutschland kostengünstiger zu machen, indem Bauherren und Planer rechtssicher auf nicht gesetzlich vorgeschriebene Komfort- und Ausstattungsstandards verzichten können.
Am 20. November 2025 haben Bundesjustiz- und Bundesbauministerium gemeinsame Eckpunkte vorgelegt. Ein Stakeholder-Dialog läuft seit Dezember 2025, ein Referentenentwurf wird nach Sommer 2026 erwartet, der Kabinettsbeschluss bis Ende 2026.
Konkret kann der Gebäudetyp E etwa den Verzicht auf eine zentrale Lüftungsanlage zugunsten von Fensterlüftung erlauben oder Zweifachverglasung statt Dreifachverglasung zulassen – sofern die GEG-Mindestanforderungen (Uw ≤ 1,3) eingehalten werden. Sicherheitsrelevante Standards (Statik, Brandschutz) bleiben unangetastet.
Gebäudetyp E und Fensterqualität – ein Zielkonflikt
Wer bei der Verglasung auf Zweifachglas setzt, spart beim Bau 100-200 € pro Fenster, verliert aber den BAFA-Zuschuss (15 % bei Uw ≤ 0,95) und zahlt dauerhaft höhere Heizkosten. Bei 15 Kunststofffenstern bedeutet das: 1.500-3.000 € Ersparnis beim Bau, aber Verlust von 1.500 € BAFA-Zuschuss und 250-350 € Mehrkosten pro Heizsaison.
Dreifachverglasung mit Uw ≤ 0,95 rechnet sich deshalb auch im Gebäudetyp-E-Kontext innerhalb weniger Jahre.

Hausbau 2026 starten oder warten?
Die Rahmenbedingungen für den Hausbau sind 2026 günstiger als in den Krisenjahren 2022-2024: Die Baupreise steigen laut Statistischem Bundesamt moderat um 2,5 %, KfW-Förderkredite bieten Zinssätze unter Marktniveau, und Baufirmen kalkulieren wegen sinkender Nachfrage weniger aggressiv als in den Vorjahren.
Ein deutlicher Preisrückgang ist weder 2026 noch 2027 zu erwarten. Wer auf günstigere Zeiten wartet, verliert nach aktuellem Datenstand Geld durch steigende Grundstückspreise und Bauzinsen.
| Argument | Jetzt bauen (2026) | Warten (2027+) |
| Baupreise | +2,5 % (moderater Anstieg) | Keine Senkung erwartet (DIW: +3,4 % Bauvolumen 2027) |
| Bauzinsen | 3,5-3,8 %, KfW ab 2,5 % | Tendenz Richtung 4 %, kein Senkungssignal |
| Förderung | EH55-Sonderbudget (800 Mio. €, begrenzt) | Budget 2026 bereits gedeckelt (11,9 Mrd.), 2027 ungewiss |
| Verhandlungsspielraum | 3-5 % Rabatt bei Baufirmen möglich | Bei steigender Nachfrage schrumpft der Spielraum |
| Regulatorische Sicherheit | GEG-Reform + EPBD-Umsetzung im Fluss | Strengere Anforderungen wahrscheinlich, höhere Baukosten |
Preisprognose 2027 – wird Bauen günstiger?
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) prognostiziert für 2027 ein Bauvolumen-Wachstum von 3,4 % – eine Beschleunigung gegenüber 2026 (+1,7 %). Steigende Nachfrage bei begrenzten Kapazitäten drückt die Preise nicht nach unten: 49 % der Bauunternehmen melden Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung (DIHK-Fachkräfte-Report 2025/2026).
Das ifo-Institut erwartet, dass die Zahl fertiggestellter Neubauwohnungen 2026 auf rund 175.000 sinkt – weit unter dem Ziel von 400.000 pro Jahr. Datenbasiert spricht nichts dafür, auf billigere Konditionen im Folgejahr zu warten.
Einen OKNOPLAST-Fachhandelspartner in Ihrer Nähe finden Sie über unsere Händlersuche.
Festpreisgarantie verhandeln – worauf Bauherren achten
Festpreisgarantien ohne Preisgleitklausel sind 2026 wieder verhandelbar – eine direkte Folge der gesunkenen Auftragslage im Wohnungsbau.
Drei Punkte verdienen besondere Aufmerksamkeit im Bauvertrag: Laufzeit der Festpreisgarantie (mindestens 12 Monate ab Vertragsschluss), expliziter Ausschluss von Preisgleitklauseln für Baumaterial und eine klare Definition der enthaltenen Leistungen. Ein unabhängiger Bausachverständiger prüft den Vertrag für 300-500 € – bei einem Bauvolumen von 300.000+ € eine überschaubare Investition.
FAQ
Ein schlüsselfertiges Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche kostet 2026 zwischen 375.000 und 570.000 € ohne Grundstück. Die Preisspanne ergibt sich aus der Ausstattungsstufe: günstiger Standard ab 2.500 €/m², gehobener Standard bis 3.800 €/m².
Hinzu kommen Baunebenkosten von 15-20 % sowie Grundstückskosten.
Mit 300.000 € Gesamtbudget ist ein Neubau möglich, wenn das Grundstück bereits vorhanden ist oder günstig in ländlicher Lage liegt. Realistisch sind dann 90-110 m² Wohnfläche als Ausbauhaus oder Fertighaus in Grundausstattung.
Eigenleistung bei Malerarbeiten, Bodenbelägen und Gartengestaltung spart zusätzlich 15-25 % der Innenausbaukosten.
Das KfW-Programm 297/298 (Klimafreundlicher Neubau) vergibt Kredite bis 150.000 € pro Wohneinheit zu Zinssätzen ab 2,5-3,0 % effektiv. Seit Dezember 2025 fördert die KfW zusätzlich den EH55-Standard mit einem einmaligen Budget von 800 Mio. €.
Für Familien mit kleinen und mittleren Einkommen steht das Programm „Wohneigentum für Familien“ (WEF) zur Verfügung.
Ein neues Baukindergeld ist 2026 nicht beschlossen. Als Alternative steht Familien das KfW-Programm „Wohneigentum für Familien“ (WEF) zur Verfügung, das zinsgünstige Kredite für den Neubau und Ersterwerb energieeffizienter Immobilien bietet.
Das GEG schreibt für Fenster im Neubau einen maximalen Uw-Wert von 1,3 W/(m²K) vor. Für die BAFA-Förderung (15 % Zuschuss) gilt die strengere Grenze von Uw ≤ 0,95 W/(m²K).
Energetisch und wirtschaftlich empfehlenswert sind Dreifachverglasungen mit Uw-Werten zwischen 0,76 und 0,90 W/(m²K), wie sie die OKNOPLAST-Fenstersysteme PAVA und Winergetic Premium Passiv erreichen.
Für Neubauten in Neubaugebieten gilt seit Januar 2024 die Pflicht, dass neue Heizungen zu 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden – eine Gasheizung allein erfüllt diese Anforderung nicht.
Die Wärmepumpe (Luft-Wasser oder Sole-Wasser) in Kombination mit Fußbodenheizung und Photovoltaik ist 2026 die wirtschaftlichste Lösung. Der CO₂-Preis steigt 2026 auf 55-65 €/t, was fossile Brennstoffe zusätzlich verteuert.
Eine signifikante Verbilligung ist 2027 nicht zu erwarten. Das DIW prognostiziert ein Bauvolumen-Wachstum von 3,4 % für 2027, die Baupreise steigen voraussichtlich moderat weiter.
Bauzinsen tendieren 2026/2027 eher Richtung 4 % – ein Warten auf günstigere Konditionen bringt datenbasiert keinen Preisvorteil.
Smart-Home-Systeme für Heizung, Licht und Beschattung amortisieren sich durch Energieeinsparungen von 10-15 % innerhalb weniger Jahre. Die Vorverkabelung im Rohbau kostet 2.000-5.000 € und ermöglicht eine spätere Nachrüstung ohne Wandaufbrüche.
OKNOPLAST bietet mit SMART OKNOPLAST 5 Steuerungspakete (Basic bis Voice) für die automatisierte Fenster- und Türsteuerung.
Eine PV-Anlage (10 kWp) mit Batteriespeicher (10 kWh) kostet 2026 rund 18.000-25.000 € und amortisiert sich durch Eigenverbrauch und Einspeisevergütung in 8-12 Jahren.
Die Kombination mit einer Wärmepumpe erhöht die Eigenverbrauchsquote auf bis zu 70 % und senkt die Betriebskosten des gesamten Hauses.
Der Neubau bietet höhere Energieeffizienz (EH55-Standard), modernste Haustechnik und KfW-Förderung – dafür liegen die Kosten bei 2.500-3.800 €/m² plus Grundstück.
Bestandsimmobilien starten bei niedrigeren Einstiegspreisen, erfordern aber oft energetische Sanierung (Fenster, Dämmung, Heizung) für 50.000-150.000 €. Bauherren mit langfristigem Planungshorizont erzielen mit dem Neubau 2026 niedrigere Betriebskosten und höhere staatliche Förderung.
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