Kunststofffenster
Konzept
Das Fenster KONZEPT ist klassisch in Form und Funktion. Die Kombination von traditionellem Aussehen mit modernen Technologien schafft unser vielseitigstes und optimalstes Fenster.
WINERGETIC PREMIUM PASSIV
Das Fenster Winergetic Premium Passiv ist das einzige Kunststofffenster-Fenster der Welt mit der von OKNOPLAST entwickelten thermischen Profilverstärkung SpaceBlock.
Winergetic Premium
Das Fenster WINERGETIC PREMIUM hat ein exklusives Flügeldesign und ist ausschließlich bei OKNOPLAST erhältlich. Durch eine optimale Bautiefe von 82 mm eignet sich Winergetic Premium sowohl für den Neubau als auch für energetischen Sanierungen.
Grande Art
Das Fenster GRANDE ART verbindet Langlebigkeit durch patentierte Statiklösungen mit sichtbar mehr Tageslichteinfall. Die Höhe des Flügels wurde um 10 mm abgesenkt. Dadurch ist bei gleicher Fenstergröße die Verglasungsfläche größer. Infolgedessen lässt das Fenster im Durchschnitt etwa 22 % mehr Licht.
Grande Classic
Das Fenster GRANDE CLASSIC ist eine perfekte Kombination aus Eleganz, Ästhetik und modernen Technologien.
ECOFUSION
Das PRISMATIC-Fenster ist eine moderne Lösung, die durch ihre schlanke Form und hohe Funktionalität viele Vorteile in Aussicht stellt.
Pava
Das Fenster PAVA zeichnet sich durch ein hohes Maß an Innovation und Technologie aus. Während die Mitteldichtung im Fensterrahmen für höhere Wärme- und Schalldämmwerte sorgt, ermöglicht ein niedriges Flügelprofil bis zu 10%* mehr natürliches Licht im Innenraum.
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Kunststofffenster kaufen – maßgefertigt, energieeffizient & langlebig
Jedes zweite Fenster in Deutschland besteht aus Kunststoff. Der Marktanteil erreicht 53,4 Prozent und übertrifft damit Holz und Aluminium deutlich. Warum? Ganz einfach – das Verhältnis zwischen Preis und Leistung stimmt. Sie zahlen weniger als für Holz oder Alu, bekommen aber trotzdem erstklassige Dämmwerte. Moderne PVC-Fenster schaffen Uw-Werte von 0,73 W/(m²K), während alte Fenster aus den 80ern bei 2,7 oder sogar 3,0 W/(m²K) liegen.
Von den 610 Millionen Fenstern hierzulande sollten 209 Millionen dringend ausgetauscht werden. Das Einsparpotenzial ist enorm. Allein durch neue Fenster ließen sich pro Jahr 11 Millionen Tonnen CO₂ vermeiden. Mehrere Komponenten arbeiten zusammen, um Wärme im Haus zu halten. Mehrkammerprofile mit bis zu sieben Luftkammern bilden isolierende Polster. Zwei- oder Dreifachverglasung mit Edelgas verhindert Kältebrücken. Warme Kanten zwischen den Scheiben und verbesserte Dichtungen komplettieren das System. Obwohl Fenster nur zehn Prozent der Gebäudehülle ausmachen, verursachen sie bis zu 40 Prozent des Wärmeverlusts – wenn sie alt sind.
Vorteile von Kunststofffenstern
Fenster aus PVC dominieren den Markt aus gutem Grund. Energieeffizienz trifft auf niedrigen Pflegeaufwand, moderne Sicherheitsfeatures runden das Paket ab. Bauherren und Sanierer sind überzeugt.
Energieeffizienz und Wärmedämmung
Aktuelle PVC-Fenster erreichen U-Werte von 0,7 bis 1,0 W/(m²K). Das liegt weit unter der gesetzlichen Anforderung von 1,3 W/(m²K) für Neubauten. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 20 Quadratmetern Fensterfläche zeigt schnell, was das bedeutet. Alte Fenster mit U-Wert 3,0 raus, moderne Fenster aus Kunststoff mit U-Wert 0,9 rein – schon sinkt die Heizkostenrechnung um 318 bis 423 Euro pro Jahr. Bei den aktuellen Energiepreisen rechnet sich das nach etwa 11 bis 14 Jahren.
Drei Faktoren machen den niedrigen Uw-Wert möglich. Luftkammern im Profil speichern Wärme und optimieren den Uf-Wert des Rahmens – fünf bis sieben Kammern sind Standard. Zweifachverglasung bringt Ug-Werte um 1,1 W/m²K. Dreifachverglasung mit Argon oder Krypton drückt den Wert auf etwa 0,6 W/m²K. Warme Kanten zwischen den Scheiben minimieren zusätzliche Wärmebrücken.
Verschiedene Fenstertypen im Vergleich nach U-Wert zeigen die Entwicklung. Alte Fenster bis 1995 liegen bei 2,7 bis 3,0 W/(m²K). Standardfenster aus der Zeit von 2000 bis 2010 erreichen 1,3 bis 1,5 W/(m²K). PVC-Fenster mit Zweifachverglasung kommen auf 1,1 bis 1,3 W/(m²K), Premium-PVC mit Dreifachverglasung schafft 0,7 bis 0,9 W/(m²K). Passivhaus-Standard verlangt unter 0,8 W/(m²K).
Langlebigkeit, Pflege und Sicherheit
PVC-Fenster halten bis zu 40 Jahre bei minimalem Wartungsaufwand. Holz braucht alle fünf bis sieben Jahre einen neuen Anstrich – bei Kunststoff entfällt das komplett! Profile bleiben über Jahrzehnte unverändert. Einmal im Jahr die Beschläge ölen (dauert fünf Minuten pro Fenster) und die Dichtungen mit einem Pflegestift behandeln – das war’s. Viele Hersteller geben mittlerweile Garantien von 10, 15 oder sogar 30 Jahren.
Beim Einbruchschutz setzen moderne PVC-Fenster auf RC2-Zertifizierung. Pilzkopfzapfen an mindestens vier Stellen verkrallen sich beim Schließen mit den Schließblechen – Aufhebeln wird damit extrem schwierig. Verbundsicherheitsglas und verstärkte Rahmen mit Stahleinlage komplettieren den Schutz. Der Aufpreis bewegt sich zwischen 87 und 146 Euro pro Fenster. KfW fördert diese Investition übrigens mit bis zu 20 Prozent!
Umweltfreundlichkeit und Design
Moderne Fenster aus PVC können bis zu siebenmal recycelt werden, ohne an Qualität zu verlieren. Das bedeutet eine theoretische Materiallebensdauer von 280 Jahren – beeindruckend! Die Energie für die Herstellung holen die Fenster durch bessere Dämmung bereits nach zwei bis drei Jahren wieder rein. Führende Hersteller wie OKNOPLAST produzieren energieeffizient, verzichten komplett auf Schwermetalle wie Blei und erreichen hohe Recyclingquoten. Regranulat fließt mit Anteilen bis 30 Prozent in neue Profile ein.
Bei der Optik gibt’s über 40 Farbvarianten zur Auswahl. Klassisches Weiß bleibt beliebt, moderne Anthrazit-Töne liegen im Trend. Wer Holzoptik mag, findet täuschend echte Dekore in Eiche, Nussbaum oder Mahagoni. Hochleistungsfolie prägt sogar Holzmaserungen ein – optisch kaum von echtem Holz zu unterscheiden. Zweifarbige Lösungen werden immer beliebter. Außen Anthrazit, innen Weiß vereint Ästhetik mit Pflegeleichtigkeit. Praktisch jede RAL-Farbe ist gegen Aufpreis machbar.
Überzeugende Vorteile auf einen Blick
| VORTEIL | ERKLÄRUNG | PRAKTISCHER NUTZEN |
| Hervorragende Wärmedämmung | Moderne 7-Kammer-Profile erreichen Uw-Werte bis 0,73 W/(m²·K) | Bis zu 520€ Heizkostenersparnis pro Jahr |
| Lange Lebensdauer | Hochwertige Profile halten 40-50 Jahre | Keine vorzeitige Neuanschaffung nötig |
| Komplett wartungsfrei | Im Gegensatz zu Holz: kein Streichen, kein Lasieren | Spart Zeit und Geld (ca. 2.000€ über 40 Jahre) |
| 100% recycelbar | PVC kann bis zu 7-mal recycelt werden ohne Qualitätsverlust | Theoretische Materiallebensdauer: 280 Jahre |
| Witterungsbeständig | Resistent gegen Feuchtigkeit, UV-Strahlung, Frost und Hitze | Keine Risse, kein Verziehen, keine Verfärbung |
| Beste Energieeffizienz | Besser als Holz oder Aluminium bei vergleichbaren Kosten | Amortisation bereits nach 15-17 Jahren |
| Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis | Auf 40 Jahre gerechnet etwa 20€ pro Monat | Günstiger als Holz bei besserer Dämmleistung |
Nachteile auf einen Blick
| NACHTEIL | ERKLÄRUNG | LÖSUNG/ KONTEXT |
| Statische Aufladung | Kunststoff kann sich elektrostatisch aufladen und Staub anziehen | Antistatischer Reiniger beim Putzen verwenden |
| Kratzer nicht reparierbar | Tiefe Kratzer lassen sich nicht wie bei Holz abschleifen | Bei hochwertigen Profilen sehr selten ein Problem |
| Kein nachwachsender Rohstoff | PVC wird aus Erdöl hergestellt | Aber: 100% recycelbar und über Lebensdauer CO₂-positiv durch Energieeinsparung |
| Begrenzte Farbvielfalt | Nicht so frei anpassbar wie lackierbares Holz | Über 200 Folien-Dekore verfügbar, inkl. authentischer Holzoptik |
Kunststofffenster im Vergleich – Kunststoff, Holz oder Aluminium?
Die Materialwahl zählt zu den wichtigsten Entscheidungen beim Neubau oder der Sanierung. Kunststoff, Holz oder doch Aluminium? Jedes Material hat seine Eigenheiten.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidet
Ein Standard-Kunststofffenster (130 x 130 cm) mit Dreifachverglasung kostet inklusive Einbau 422 bis 487 Euro. Holzfenster liegen gut 60 Prozent höher. Holz-Alu-Fenster starten bei 1.183 Euro – also dem Zwei- bis Dreifachen! Bei einem Einfamilienhaus mit zwölf Fenstern ergibt sich folgendes Bild: Kunststofffenster kosten insgesamt 5.064 bis 5.844 Euro. Holzfenster schlagen mit 8.100 bis 9.750 Euro zu Buche. Aluminiumfenster liegen bei 9.900 bis 13.680 Euro. Holz-Alu-Fenster erreichen 14.196 bis 17.532 Euro. Kunststoff bleibt also die wirtschaftlichste Lösung – besonders wenn Sie die BAFA-Förderung von bis zu 20 Prozent berücksichtigen!
Wärmedämmung, Schallschutz und Pflege im direkten Vergleich
Bei der Wärmedämmung spielen PVC-Fenster mit U-Werten von 0,7 bis 1,0 W/(m²K) in derselben Liga wie Holzfenster. Holz-Aluminium-Fenster punkten durch den wärmeisolierenden Holzkern. Reine Aluminiumfenster schaffen trotz thermischer Trennungen meist nur 1,2 bis 1,4 W/(m²K). Warum? Kunststoff und Holz leiten Wärme von Natur aus schlecht, während Aluminium als Metall ein guter Wärmeleiter ist.
Beim Schallschutz spielt das Rahmenmaterial eine untergeordnete Rolle. Entscheidend bleibt die Verglasung! Dreifachglas dämmt besser als Zweifachglas, unabhängig vom Rahmen. Ein 6-Kammer-Kunststofffenster mit Schallschutzglas erreicht problemlos Schallschutzklasse 3 (35 bis 39 dB Dämmung). Das reicht für die meisten städtischen Lagen aus.
Fenster aus PVC haben einen kleinen Nachteil bei der Pflege. Sie laden sich elektrostatisch auf und ziehen Staub an – die Rahmen müssen etwas häufiger abgewischt werden. Dafür entfällt der Anstrich, den Holzfenster alle fünf bis sieben Jahre brauchen. Wer beides will, greift zu Holz-Alu-Fenstern. Innen Holzoptik, außen pflegeleichte Aluminium-Schale – kostet aber entsprechend mehr.
Qualitätsmerkmale hochwertiger Kunststofffenster
Mehrkammerprofil und Verglasung
Die Kammeranzahl bestimmt maßgeblich die Qualität. 5-Kammer-Profile erreichen Uf-Werte von 1,0 bis 1,3 W/(m²K) – solide Grundqualität für Neubauten. 6-7-Kammer-Profile schaffen Uf-Werte bis 0,79 W/(m²K) und eignen sich für Passivhäuser. Profiltiefe variiert zwischen 68 mm bei Standardfenstern und 85 mm bei Passivhausfenstern. Für normale Wohngebäude reichen fünf bis sechs Kammern völlig aus. 7-Kammer-Systeme lohnen sich nur bei Passivhäusern – sonst ist der Mehrpreis rausgeworfenes Geld.
Stahlverstärkung bleibt unverzichtbar, denn Kunststoff besitzt fast hundertfache weniger Steifigkeit als Stahl. Bei Vollverstärkung verankern sich die Pilzkopfzapfen der Sicherheitsbeschläge direkt im Stahlkern – klarer Vorteil für den Einbruchschutz! Moderne Glasfaserverstärkungen ersetzen zunehmend Stahl, verbessern die Wärmedämmung noch weiter, kosten aber 25 bis 30 Prozent mehr.
Zweifach- versus Dreifachverglasung
Zweifachverglasung erreicht Ug-Werte von 1,1 bis 1,3 W/(m²K). Aufbau besteht aus zwei Scheiben plus einem 16 mm breiten Scheibenzwischenraum, Gewicht liegt bei etwa 20 kg/m². Dreifachverglasung kommt auf Ug-Werte von 0,5 bis 0,7 W/(m²K) mit drei Scheiben plus zwei Scheibenzwischenräumen von je 12 bis 14 mm. Gewicht steigt auf rund 30 kg/m². Dreifachglas kostet 15 bis 20 Prozent mehr als Zweifachglas. Wichtig zu wissen: Nur dreifachverglaste Fenster sind BAFA-förderfähig – die Förderung gleicht den Mehrpreis meist komplett aus!
Zweifachverglasung macht Sinn bei unsanierten Altbauten mit ungedämmter Fassade – sonst droht Schimmel! Auch bei begrenztem Budget ohne Förderung bleibt sie eine Option. Dreifachverglasung passt zu Neubauten (GEG-Anforderungen), sanierten Altbauten mit Fassadendämmung und wenn Sie BAFA-Förderung nutzen wollen (nur bei Uw-Wert ≤ 0,95 W/m²K). Passivhaus-Standard verlangt Uw-Werte unter 0,8 W/(m²K) – da führt kein Weg an Dreifachglas vorbei.
Achtung bei unsanierten Altbauten: Dreifachverglaste Fenster können dort Schimmelprobleme verursachen. Sie bilden dann die wärmste Stelle der Außenwand – Feuchtigkeit schlägt sich an kälteren, ungedämmten Wandbereichen nieder. Ohne angepasstes Lüftungskonzept drohen Feuchteschäden.
Zertifizierungen und Prüfzeichen
CE-Kennzeichnung ist seit 2010 Pflicht und bestätigt europäische Mindestanforderungen wie Luftdurchlässigkeit, Schlagregendichtheit, Windlast und U-Wert. RAL-Gütezeichen geht darüber hinaus und garantiert strengere Qualitätskriterien nach RAL-GZ 695. Das ift Rosenheim überprüft diese regelmäßig – gutes Zeichen für Qualität!
Für Einbruchschutz empfiehlt sich RC2 als Standard. Pilzkopfzapfen-Verriegelung mit mindestens vier Zapfen, Verbundsicherheitsglas, verstärkte Rahmen mit Vollarmierung und abschließbare Fenstergriffe gehören dazu. RC2 hält Gelegenheitstäter mit einfachem Werkzeug drei Minuten stand – für die meisten Wohngebäude völlig ausreichend.
Was kosten Kunststofffenster?
Kunststofffenster Preise variieren erheblich je nach Größe, Verglasung, Profil und Ausstattung. Laut Verband Fenster + Fassade liegen die Kosten bei 275 bis 350 Euro pro Quadratmeter. Konkretes Beispiel: Standardfenster mit 123 x 148 cm (entspricht 1,82 m²).
Budget-Segment mit 200 bis 250 Euro pro Quadratmeter kostet 364 bis 455 Euro pro Fenster. Sie bekommen Zweifachverglasung und 3-Kammer-Profile – keine Förderung möglich! Mittelklasse mit 275 bis 350 Euro pro Quadratmeter liegt bei 501 bis 637 Euro pro Fenster. Hier gibt’s Dreifachverglasung, 5-6-Kammer-Profile und BAFA-Förderfähigkeit – bestes Preis-Leistungs-Verhältnis, Standard für Wohngebäude! Premium-Segment mit 350 bis 500 Euro pro Quadratmeter erreicht 637 bis 910 Euro pro Fenster. Dafür bekommen Sie Dreifachverglasung mit Krypton, 6-7-Kammer-Profile, RC2-Sicherheit, Schallschutzklasse 3 und Passivhaus-Tauglichkeit.
Preisfaktoren und Beispielrechnung
Vier Faktoren beeinflussen die Kosten maßgeblich. Fenstergröße wird bei großen Fenstern überproportional teurer – mehr Material, verstärkte Statik, schwereres Glas und aufwändigerer Einbau treiben den Preis. Die Verglasung schlägt unterschiedlich zu Buche. Dreifachglas kostet 15 bis 20 Prozent mehr als Zweifachglas. Schallschutzglas verursacht zusätzliche 43 bis 52 Euro pro Quadratmeter, Sicherheitsglas VSG 31 bis 39 Euro. Farbe macht sich bemerkbar. Grau oder Anthrazit kosten 10 bis 15 Prozent mehr als Weiß. Holzdekor-Folie schlägt mit 15 bis 25 Prozent zu Buche, RAL-Sonderfarben mit 20 bis 30 Prozent. Montage macht etwa 30 Prozent der Gesamtkosten aus, zwischen 154 und 347 Euro pro Fenster. RAL-Montage, erforderlich für BAFA-Förderung, kostet 183 bis 248 Euro pro Fenster.
Beispielrechnung für zwölf Fenster der Mittelklasse zeigt die Realität. Material schlägt mit 6.012 Euro zu Buche. Montage nach RAL kostet 2.772 Euro. Gesamtkosten erreichen 8.784 Euro. BAFA-Förderung mit 20 Prozent bringt 1.757 Euro zurück. Tatsächliche Kosten liegen bei 7.027 Euro – deutlich unter dem ursprünglichen Preis!
Amortisation rechnet sich schneller als gedacht. Bei durchschnittlichen Heizkosten von 2.400 Euro pro Jahr bringen neue Fenster etwa 25 Prozent Einsparung – das sind 600 Euro jährlich. Investition rechnet sich nach etwa elf bis zwölf Jahren. Danach folgen 28 bis 29 Jahre reiner Gewinn mit insgesamt 16.800 bis 17.400 Euro.
Fördermöglichkeiten beim Fensterkauf
Mit den richtigen Förderprogrammen holen Sie bis zu 20 Prozent der Kosten zurück. Seit 2021 läuft die Fensterförderung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM), abgewickelt vom BAFA.
BAFA und KfW Zuschüsse
BAFA-Förderung in der Basis-Variante bringt 15 Prozent Zuschuss auf förderfähige Kosten, maximal 30.000 Euro pro Wohneinheit – maximaler Zuschuss liegt bei 4.500 Euro. Mit iSFP-Bonus steigt der Zuschuss auf 20 Prozent (15 Prozent Basis plus 5 Prozent iSFP-Bonus), maximal 60.000 Euro pro Wohneinheit – maximaler Zuschuss erreicht 12.000 Euro!
Was ist iSFP überhaupt? Ein individueller Sanierungsfahrplan, den ein zertifizierter Energieberater erstellt – strukturierter Modernisierungsplan für Ihr Haus. Kostet 300 bis 500 Euro, wird aber zu 50 Prozent gefördert. Bringt fünf Prozent mehr BAFA-Förderung und verdoppelt die förderfähigen Kosten. Lohnt sich definitiv!
KfW-Ergänzungskredit 358/359 funktioniert zusätzlich zur BAFA-Förderung. Bis zu 120.000 Euro zu Zinssätzen zwischen 0,01 und 1,88 Prozent – gilt für Eigentümer mit zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen bis 90.000 Euro. Alternative bleibt der Steuerbonus von 20 Prozent, verteilt über drei Jahre, maximal 40.000 Euro – aber nicht kombinierbar mit BAFA-Förderung!
Technische Voraussetzungen
Für BAFA-Förderung müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein. U-Wert muss unter 0,95 W/(m²K) liegen – praktisch nur mit Dreifachverglasung erreichbar. Bestandsgebäude sollte mindestens fünf Jahre alt sein. Investitionsvolumen braucht mindestens 2.000 Euro. Zertifizierter Energieberater aus der dena-Expertenliste ist Pflicht. Fachbetrieb muss Montage übernehmen – Eigenleistung fällt raus! Antrag stellen Sie VOR Vertragsunterschrift, nicht danach. CE-Kennzeichnung und BAFA-Listung sind erforderlich.
Ablauf in sieben Schritten führt zum Ziel. Energieberater kontaktieren, Angebote einholen, Energieberater stellt BAFA-Antrag, drei bis vier Wochen auf Zusage warten, erst dann Vertrag unterschreiben, Fenster kaufen und einbauen lassen, Verwendungsnachweis einreichen. Nach Prüfung wird der Zuschuss ausgezahlt.
Kunststofffenster kaufen: Ihr Weg zum neuen Fenster
Fünf Kriterien entscheiden beim Kauf. U-Wert prüfen bleibt essentiell – förderfähig ist maximal 0,95 W/(m²K), Passivhäuser benötigen 0,8 W/(m²K) oder weniger. Kompletten Uw-Wert schriftlich bestätigen lassen, nicht nur den Ug-Wert der Verglasung! Profilqualität checken bedeutet mindestens fünf Kammern (besser sechs), Profilklasse A (minimal 2,8 mm Wandstärke), Vollverstärkung aus Stahl und CE-Kennzeichnung. Verglasung wählen heißt Zweifachglas für unsanierte Altbauten und knappes Budget, Dreifachglas für Neubauten, Förderung und sanierte Altbauten. Einbruchschutz verlangt RC2 im Erdgeschoss mit Pilzkopfzapfen-Beschlägen (mindestens vier Stück), Verbundsicherheitsglas und abschließbaren Griffen. Garantie und Service umfassen mindestens fünf Jahre Garantie (besser zehn oder mehr), positive Kundenbewertungen (minimal 4,0 Sterne), transparente Preisgestaltung und RAL-zertifizierte Montage.
Seriöse Anbieter erkennen
Qualitätsmerkmale fallen schnell auf. Mitgliedschaft im Bundesverband Fenster und Fassade (VFF) spricht für Seriosität. Google-Bewertungen sollten mindestens 4,0 Sterne bei über 50 Bewertungen erreichen. Vollständiges Angebot mit allen technischen Daten zeigt Professionalität. Druckverkaufstaktiken bleiben außen vor!
Der Ablauf vom Angebot bis zur Montage
- Phase 1 dauert ein bis zwei Wochen für Vorbereitung – Bedarfsanalyse, Budget festlegen, mindestens drei Angebote einholen, Fördermöglichkeiten prüfen.
- Phase 2 braucht eine Woche für Entscheidung – Angebote vergleichen (nicht nur nach Preis!), Förderantrag VOR Vertragsunterschrift stellen, drei bis vier Wochen auf BAFA-Zusage warten.
- Phase 3 umfasst vier bis acht Wochen Produktion – Vertrag unterschreiben (erst nach BAFA-Zusage!), Standard dauert vier bis sechs Wochen, Sondermaße oder Farben sechs bis acht Wochen.
- Phase 4 nimmt ein bis drei Tage für Montage – RAL-Montage ist wichtig für Förderung, zwei bis vier Stunden pro Fenster, Funktionsprüfung und Abnahme, Restzahlung erst nach Abnahme.
- Phase 5 erledigt Nachbereitung – Verwendungsnachweis bei BAFA einreichen (innerhalb sechs Monate), nach Prüfung erfolgt die Auszahlung des Zuschusses.
Fenster aus Kunststoff verbinden überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis mit moderner Technik. U-Werte bis 0,73 W/(m²K), Lebensdauer von 40 Jahren und minimaler Pflegeaufwand machen sie zur wirtschaftlichen Wahl für Neubau und Sanierung. Staatliche BAFA-Förderung von bis zu 20 Prozent verkürzt die Amortisationszeit auf etwa zehn bis zwölf Jahre – danach beginnt die Gewinnphase.
Wer auf Qualitätsmerkmale wie Mehrkammerprofil, Dreifachverglasung und RC2-Sicherheit achtet, erhält Fenster, die nicht nur Energiekosten senken, sondern auch Wohnkomfort spürbar verbessern. OKNOPLAST bietet seit über 30 Jahren hochwertige Fenster aus Kunststoff mit deutschen Qualitätsstandards, BAFA-förderfähigen Produkten und 10 Jahren Garantie. Mit 3.500 Fachhandelspartnern in 15 Ländern, davon 720 in Deutschland, Österreich und der Schweiz, stehen wir Ihnen mit Expertise und Qualität zur Seite.
Häufig gestellte Fragen
Folgende Faktoren können den Preis neuer Kunststofffenster beeinflussen
- Die Größe der Fenster
- Die Art der Verglasung
- Die Anzahl der Fenster
- Sind Sanierungsarbeiten an den Wänden erforderlich, wenn die alten Fenster entfernt werden
- Deponiekosten für die Abfallentsorgung
- mögliche Anmietung eines Gerüsts für höhere Stockwerke
- Zugang zur Baustelle
- Die Größe der Fensterfirma, die Sie wählen
- Kosten für eventuelle Baugenehmigungen
Die Antwort lautet: Ja, Sie können Fenster und Türen aus Kunststoff streichen.
Allerdings sollten Sie Ihre Fenster nicht streichen, wenn sie neu sind. Grund dafür sind Harze des Kunststoff-Materials. Während des Herstellungsprozesses wird den Fenstern eine zusätzliche Kunststoffschicht hinzugefügt, die das Kunststofffenster glänzend erscheinen lässt. Das ist keine Oberfläche, die man streichen kann. Deshalb sollte man neu eingebaute Fenster nach Maß aus Kunststoff mindestens 12 Monate lang ruhen lassen, bevor man die Oberfläche streicht.
Beim Streichen von Fenster und Türen aus Kunststoff ist darauf zu achten, den richtigen Lack zu wählen. Der sogenannte Stammlack, also Lack & Farbe, sollte am besten wasserbasiert sein. Wir empfehlen Ihnen Acryllack, da dieser im Vergleich zu Kunstharzlack wesentlich weniger giftige Stoffe enthält. Achten Sie beim Kauf auch gleich darauf den passenden Härter zu kaufen.
Kunststofffenster können mit der Zeit vergilben. Hier sind die wichtigsten Faktoren, die auf Kunststoff einwirken und die Fenster vergilben lassen:
- Witterungseinflüsse: Temperaturschwankungen, Sonneneinstrahlung, hohe Luftfeuchtigkeit
- Reinigung der Fenster mit Reinigungsmitteln, die scheuernde Zusätze enthalten
- Kunststoff nimmt Nikotin und Fett auf, so dass ein gelber Belag entsteht
- Schlechte Qualität des Materials.
Aggressive Flüssigkeiten, Sprays und Chemikalien können die Kunststoffprofile beschädigen, zu Verfärbungen führen oder den Glanz entfernen. Um irreparable Schäden an Ihren Kunststofffenstern zu vermeiden, sollten Sie folgende Utensielien nicht verwenden:
- Scheuerschwamm, Drahtwolle oder Schwämme mit scheuernder Oberfläche
- Glasreiniger auf den Rahmen
- Bleichmittel
- Brennspiritus
- Cremereiniger
- Scheuerpulver oder andere Scheuermittelätzende oder ammoniakhaltige Reinigungsmittel
- Nagellackentferner
Je nach Art der Verschmutzung können Sie auch mit sanfteren Reinigungslösungen Erfolg haben. Oft reichen schon Feuchttücher, um Flecken zu entfernen. Gewöhnliche Haushaltsreiniger sind mit Vorsicht zu genießen – achten Sie darauf, dass die Reinigungsmittel keine Bleichmittel enthalten.
Auf dem Markt gibt es auch spezielle Kunststoff-Fensterreiniger, die sich für die Fensterreinigung eignen. Auch mit einer Mischung aus 70% Wasser und 30% Essig erzielen Sie bereits hervorragende Ergebnisse.
Kunststofffenster Fenster sind sehr langlebig und witterungsbeständig. Sie zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer und einen sehr geringen Wartungs- und Pflegeaufwand aus. Außerdem bieten sie eine hohe Wärmedämmung und sind wesentlich günstiger in der Anschaffung als Aluminiumfenster.
Auch Aluminium überzeugt durch Langlebigkeit und ist äußerst witterungsbeständig. In puncto Pflegeaufwand steht es Kunststofffenstern in nichts nach.
In der Verganenheit war der schlechtere Wärmewirkungsgrad von Alu-Fenstern ein Vorteil von Konststoff. Jedoch hat sich die Technologie den letzten Jahrzehnten stark weiterentwickelt, sodass Aluminiumfenster und -türen heute über revolutionäre thermische Brüche im Rahmen verfügen, die verhindern, dass zu viel Wärme entweicht.
Beim Thema Sicherheit überzeugen sowohl Aluminium- als auch Fenster Kunststoff. Beide Systeme sind mit neuen Mehrpunkt-Sicherheitsschlössern geschützt.
In puncto Schalldämmung haben Kunststofffenster leicht die Nase vorn. Zwar bieten auch Aluminiumfenster einen guten Schallschutz – Kunststoff-Fester erzielen jedoch leicht bessere Werte.
Sie halten in der Regel etwa 20 Jahre, wobei die Lebensdauer je nach Qualität und Pflege zwischen 10 und 35 Jahren variieren kann. Wenn Ihre Kunststofffenster um 1999 eingebaut wurden, ist es wahrscheinlich, dass sie inzwischen ausgetauscht oder zumindest repariert werden müssen.
Wir sind von der hohen Qualität unserer Produkte überzeugt. Unsere Fenster und Türen zeichnen sich durch hervorragende Wärmedämmeigenschaften, extreme Langlebigkeit, hohe Funktionalität und Sicherheit aus. Deshalb geben wir Ihnen bis zu 10 Jahre Garantie für Ihre neuen Produkte entsprechend unserer Garantiebedingungen.
Ja, das stimmt. Kunststoff ist ein sehr robustes und pflegeleichtes Material. Trotzdem brauchen auch Kunststofffenster von Zeit zu Zeit ein wenig Pflege. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten:
Regelmäßige Überprüfung
Wir empfehlen, Kunststofffenster und -türen mindestens einmal im Jahr sorgfältig zu prüfen. So werden mögliche Schäden frühzeitig erkannt und können rechtzeitig repariert werden, so dass die Lebensdauer von Kunststofffenstern fast so hoch ist wie die von Aluminiumfenstern.
Undichte Stellen so schnell wie möglich beseitigen
Nicht nur um Zugluft und Wärmeverluste zu beheben, sollten undichte Kunststoff Fensterrahmen so schnell wie möglich repariert werden. Dazu können Sie sich gern an uns wenden.
Fenster, die über Jahre hinweg nicht richtig eingestellt sind, weisen oft einen erhöhten Verschleiß im Bereich der Beschläge auf. Das verkürzt die Gesamtlebensdauer und führt später möglicherweise zu hohen Reparaturkosten.
Wartung der Beschläge
Die Fensterbeschläge sollten auf jeden Fall in regelmäßigen Abständen geölt oder gefettet werden. Nur so bleibt die Leichtgängigkeit über Jahrzehnte erhalten, und der Verschleiß bleibt gering.
Es sollten nur säure- und harzfreie Öle und Fette verwendet werden, da sonst die Beschläge beschädigt werden können.
Ja, können Sie. Es gibt viele Möglichkeiten Kunststofffenster an verschiedenen Räume und Stile anzupassen und zu gestalten.
Wählen Sie aus einer Reihe von Laminierungs-/ Texturoptionen, einschließlich der natürlichen Holzoberfläche in Goldener Eiche, Nussbaum, Rustikaler Eiche, Dunkler Eiche oder Mahagoni, oder wählen Sie einfach elegantes Weiß.
Obwohl die meisten Fenster genormt sind, können die Fenstergrößen von Immobilie zu Immobilie variieren. Wir bieten Maßanfertigung an, bei der wir zu Ihnen kommen und die Größe des von Ihnen gewünschten Fensters ausmessen.
Holz
Die Stückkosten sind aufgrund der steigenden Holzpreise und des Mangels an Herstellung und Verfügbarkeit hoch. Außerdem ist die Herstellung von Fenstern teuer. Auch die Arbeitskosten sind unter Umständen höher, da der Einbau zeitaufwändiger ist.
Holzfenster sind wesentlich pflegeintensiver und anfällig für Witterungseinflüsse und Insekten.
Im Durchschnitt müssen Holzfenster alle 3-5 Jahre abgeschliffen, neu gestrichen und neu versiegelt werden – je nach den örtlichen Wetterbedingungen.
Kunststoff
Da Kunststofffenster in der Herstellung kostengünstiger sind, sind die Preise geringer. Sie sind außerdem leichter als Holzfenster und lassen sich einfacher einbauen.
Kunststofffenster können nicht verrotten, sich verziehen oder rosten. Sie benötigen keine Schutzversiegelung und keine ständige Wartung wie Holzfenster. Auf diese Weise sind sie weit weniger anfällig und erfordern weniger laufende Wartung, um ihre Haltbarkeit zu erhalten.
Die klassische weiße Fensterfarbe ist eine unschlagbare Wahl. Weiße Kunststofffenster sind am beliebtesten, weil sie am kostengünstigsten sind, dicht gefolgt von cremefarbenen Kunststofffenstern. Diese bleichen in der Regel auch nicht schnell aus. Ältere farbige Kunststofffenster (die vor mehr als zehn Jahren hergestellt wurden) bestehen in der Regel aus weißem Fenster Kunststoff mit einigen Millimetern farbigem Kunststoff, der auf die Oberfläche geklebt wurde. Diese Fenster bleichen schnell aus, da die oberste Kunststoffschicht unter UV-Einwirkung dehnbar ist.
Neuere farbige Wohnraumfenster aus Kunststoff werden in der Regel durchgefärbt hergestellt, d. h. die Farbe dringt durch das Kunststoffmaterial hindurch. Diese durchgehende Farbe macht die Fenster sehr widerstandsfähig gegen Ausbleichen. Je nach Bedingungen können die Fenster nach 15 bis 30 Jahren ausbleichen.
Um Verformungen zu verhindern sowie die Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten, werden Kunststofffenster in der Regel zusätzlich stahlverstärkt. In der Praxis verbauen wir eine Stahlkomponente in den Fensterrahmen. Dadurch wird das Verziehen des Rahmens verhindert und der Einbruchschutz erhöht. Alternativ bieten wir ebenfalls sogenannte Sicherheitsfenster der Klasse RC2 N an.