Fenster für kleine Wohnungen – Mehr Tageslicht und niedrigere Heizkosten
Was Sie in diesem Artikel erfahren:
- Welche Fensterprofile bringen bis zu 22 % mehr Tageslicht in kleine Räume? Schmale Systeme wie GRANDE CLASSIC und GRANDE ART erhöhen den Tageslichteintrag messbar – ohne den Mauerwerksausschnitt zu verändern.
- Warum ist Dreifachverglasung in der kleinen Wohnung kein Luxus, sondern GEG-Pflicht? Ab 2024 verlangt § 48 GEG beim Kompletttausch einen Uw-Wert von maximal 1,3 W/(m²K) – den Zweifachverglasung kaum noch zuverlässig erreicht.
- Warum wirkt der Psi-Wert des Glasrandverbunds bei kleinen Fenstern proportional stärker? Ein Fenster mit 0,6 m × 0,8 m hat rund 60 % mehr Glasrandlänge pro m² als ein Standardfenster – deshalb zahlt sich die warme Kante (Warmatec, ψ = 0,03 W/(mK)) hier besonders aus.
- Welche Fenster schützen eine Erdgeschosswohnung ohne Sicherheitsgitter? RC-2-Fenster nach DIN EN 1627 mit Verbundsicherheitsglas P4A und umlaufender Pilzkopfzapfenverriegelung widerstehen einem Einbruchversuch mindestens 3 Minuten – dem Zeitraum, nach dem rund 80 % der Täter abbrechen.
- Was zahlt der Staat beim Fenstertausch in der kleinen Wohnung? Die BAFA BEG EM-Förderung beträgt 15 % der förderfähigen Kosten – bei vorliegendem individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) sogar 20 %. Antrag vor Maßnahmenbeginn stellen.
Wer eine kleine Wohnung aus den 1970er- oder 1980er-Jahren saniert, steht vor einer klaren Entscheidung: alte Fenster mit einem Uw-Wert von 1,6 bis 2,0 W/(m²K) behalten – oder auf moderne Systeme umsteigen, die nach GEG 2024 einen Grenzwert von maximal 1,3 W/(m²K) einhalten und gleichzeitig bis zu 22 % mehr Tageslicht in den Raum lassen. Dieser Ratgeber zeigt, welche Parameter bei Fenstern für kleine Wohnungen wirklich zählen, wo die BAFA-Förderung greift und welche technischen Details den Unterschied machen.

Warum zahlt sich der Fenstertausch in kleinen Altbauwohnungen besonders aus?
Alte Fenster in kleinen Altbauwohnungen verursachen bis zu 30 % der gesamten Heizenergie-Verluste – und das auf einer Fläche, die ohnehin jeden Quadratmeter Wärme benötigt. Laut Statistischem Bundesamt (Gebäude- und Wohnungszählung 2022) stammen mehr als 57 % aller deutschen Wohnungen aus der Zeit vor 1978. Die damaligen Fenstergenerationen erreichen Uw-Werte zwischen 1,6 und 2,2 W/(m²K) – das Zweifache des heutigen GEG-Grenzwerts.
In einem kleinen Zimmer von 15 bis 20 m² mit einem Fenster von 1,2 m × 1,4 m macht die Glasfläche bezogen auf die Wandfläche einen deutlich größeren Anteil aus als in einem Wohnzimmer mit 30 m². Jedes Grad Kaltluft, das durch ein veraltetes Fenster eindringt, kühlt den Raum messbar schneller ab. Kleine Wohnungen verbrauchen wegen des günstigen Verhältnisses von Hülle zu Volumen überproportional viel Energie pro Quadratmeter.
Seit dem 1. Januar 2024 verlangt § 48 GEG beim vollständigen Fenstertausch (Kompletttausch) einen Uw-Wert von maximal 1,3 W/(m²K). Wer diese Schwelle unterschreitet, kann gleichzeitig BAFA-Förderung über das Bundesförderprogramm für effiziente Gebäude (BEG EM) beantragen – 15 % der förderfähigen Kosten, bei vorliegendem individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) sogar 20 %.
Uw-Werte im Vergleich: Altbaufenster vs. moderne OKNOPLAST-Systeme
| System | Uw-Wert W/(m²K) | GEG 2024 konform? | Jahres-Wärmeverlust* |
| Altbaufenster 2-fach (1970er) | 1,6 – 2,0 | Nein | hoch |
| GRANDE CLASSIC (3-fach) | ab 0,83 | Ja (−47 %) | deutlich reduziert |
| PAVA (3-fach, STV) | ab 0,73 | Ja (−44 %) | stark reduziert |
| Winergetic Premium Passiv | ab 0,67 | Ja (−48 %) | minimal |
| GEG-2024-Grenzwert | 1,3 (max.) | – | – |
* Referenzfenster 1,23 m × 1,48 m, Ug = 0,5 W/(m²K), Warmatec-Glasrandverbund ψ = 0,03 W/(mK). Quelle: GEG § 48; ift Rosenheim Prüfberichte.
Welche Fensterprofile bringen mehr Tageslicht in kleine Räume?
Schmale Kunststoffprofile wie GRANDE CLASSIC oder GRANDE ART erhöhen den Tageslichteintrag um bis zu 22 % gegenüber herkömmlichen Fenstern mit breiter Stulppartie – ohne dass dafür der Mauerwerksausschnitt vergrößert werden muss (Quelle: OKNOPLAST, ift Rosenheim zertifiziert, ID 181-6038531-5). Der entscheidende Parameter heißt Tageslichtdurchlassgrad (Lt): Er gibt an, welcher Anteil des sichtbaren Lichts tatsächlich durch das Glas ins Rauminnere gelangt. Für kleine Wohnungen empfehlen Energieberater einen Lt-Wert von mindestens 70 %, um Ecken aufzuhellen und den optischen Raumeindruck zu verbessern.
Was bedeutet der Lt-Wert beim Fenster?
Der Lt-Wert (Lichttransmissionsgrad) liegt bei modernen Wärmeschutzgläsern mit Dreifachverglasung typischerweise zwischen 62 und 74 %, abhängig von Beschichtung und Glasstärke. Sondergläser mit Sonnenschutzbeschichtung können auf 55 % absinken – was bei kleinen, nach Norden ausgerichteten Wohnungen zu sichtbar dunkleren Räumen führt. Grundregel: Sonnenschutzglas nur bei südlicher oder westlicher Ausrichtung wählen.
GRANDE CLASSIC und GRANDE ART im Vergleich – Tageslichteintrag in Zahlen
GRANDE CLASSIC und GRANDE ART nutzen ein 6-Kammer-Profil der RAL-Güteklasse A mit einer Einbautiefe von 70 mm. Die schmalen Profilansichten reduzieren die Rahmensichtbreite auf ein Minimum und erhöhen so die nutzbare Glasfläche gegenüber Standardprofilen.
| Profil | Einbautiefe | Kammern | Tageslicht-Vorteil | Uw min. |
| GRANDE CLASSIC | 70 mm | 6 (Rahmen) | +22 % ggü. Standard | 0,83 W/(m²K) |
| GRANDE ART | 70 mm | 6 (Rahmen) | +22 % ggü. Standard | 0,83 W/(m²K) |
| PAVA | 82 mm | 7 (Rahmen), 6 (Flügel) | +10 % (Flügelprofil) | 0,73 W/(m²K) |
| Winergetic Premium Passiv | 82 mm | 7 (Rahmen) | Standard | 0,67 W/(m²K) |
Quelle: OKNOPLAST Produktbroschüren (ift Rosenheim, ID 181-6038531-5).

Dreifachverglasung in der kleinen Wohnung – sinnvoll oder überdimensioniert?
Dreifachverglasung ist für kleine Wohnungen nicht überdimensioniert – sie ist seit dem GEG 2024 für energetische Vollsanierungen faktisch Standard, weil nur mit einem Ug-Wert von 0,5 bis 0,6 W/(m²K) der gesetzlich geforderte Uw-Wert von maximal 1,3 W/(m²K) sicher erreicht wird.
Ab welchem Uw-Wert sind Fenster GEG-2024-konform?
Der GEG 2024 legt in § 48 fest: Wer Fenster in einem bestehenden Gebäude vollständig austauscht, muss einen Uw-Wert von maximal 1,3 W/(m²K) einhalten. Für Neubauten gilt nach § 47 ein noch strengerer Wert. Zweifachverglasung mit einem Ug von 1,0 W/(m²K) erreicht selbst bei optimiertem Rahmen nur Uw-Werte um 1,2 bis 1,4 W/(m²K) – also knapp an der Grenze oder darüber. Dreifachverglasung mit Ug = 0,5 W/(m²K) bleibt mit typischen Uw-Werten um 0,73 bis 0,97 W/(m²K) deutlich darunter.
Was verändert sich durch die dritte Scheibe im kleinen Zimmer?
Die Innenoberfläche der dritten Scheibe hat bei modernen Dreifachgläsern eine Temperatur, die nur 2 bis 3 Kelvin unter der Raumlufttemperatur liegt. Bei Zweifachverglasung beträgt dieser Unterschied bei Außentemperaturen um −6 °C bis zu 8 bis 10 Kelvin – spürbar als Kaltluftabfall. In kleinen Wohnungen, wo der Abstand zwischen Fenster und Arbeitsplatz oft weniger als einen Meter beträgt, macht dieser Unterschied die Nutzfläche im Winter spürbar größer.
Muss ich beim Fenstertausch in der kleinen Wohnung Lüftung nachweisen?
DIN 1946-6:2019-12 verpflichtet dazu, beim Austausch von mehr als einem Drittel der Fenster einer Wohnung einen Lüftungsnachweis zu erbringen – das ist kein optionaler Hinweis, sondern Bestandteil der anerkannten Regeln der Technik. In einer kleinen Wohnung mit drei Fenstern bedeutet der Tausch von zwei Fenstern bereits die Überschreitung dieser Grenze. Das Konzept prüft, ob die Mindest-Luftwechselrate von n = 0,3 h⁻¹ zum Feuchtigkeitsschutz durch freie Lüftung sichergestellt werden kann oder ob Lüftungsventile nötig sind. Fehlt der Nachweis, können spätere Feuchtigkeitsschäden zur Haftungsfrage werden. Hygrostergesteuerte Lüftungsventile (nach DIN EN 13141-1) öffnen und schließen sich selbsttätig in Abhängigkeit von der relativen Luftfeuchtigkeit – OKNOPLAST bietet sie werkseitig im Blendrahmen als integriertes Zubehör an.
Warum wirkt der Psi-Wert bei kleinen Fensterformaten prozentual stärker auf den Uw-Wert?
Ein Fenster mit 0,6 m × 0,8 m hat rund 60 % mehr Glasrandlänge pro m² Glasfläche als ein Standardfenster (1,2 m × 1,4 m) – deshalb wirkt der Psi-Wert (ψ-Wert) des Glasrandverbunds bei kleinen Formaten prozentual deutlich stärker auf den Uw-Wert als bei großen. Jede Verbesserung um 0,01 W/(mK) schlägt bei kleinen Fenstern folglich stärker zu Buche.
Was ist der Psi-Wert und warum ist er relevant?
Der ψ-Wert (Psi-Wert) beschreibt den linearen Wärmedurchgangskoeffizienten des Glasrandverbunds – der Verbindungsstelle zwischen Glas und Rahmen – in W/(mK). Ein konventioneller Aluminiumabstandhalter erreicht ψ-Werte um 0,06 bis 0,08 W/(mK). Das OKNOPLAST Warmatec-System erreicht einen ψ-Wert von 0,03 W/(mK) – weniger als die Hälfte des Aluminiumstandards. Für ein kleines Fenster (0,6 m × 0,8 m, Glasumfang 2,8 m) verbessert sich der Uw-Wert durch Warmatec um ca. 0,07 bis 0,10 W/(m²K); beim Standardfenster (1,23 m × 1,48 m) beträgt die Verbesserung nur ca. 0,04 bis 0,05 W/(m²K).
Warmatec-Glasrandverbund – wie funktioniert die warme Kante?
Warmatec ist ein zweiteiliger Glasrandverbund: Der untere Teil aus Edelstahl sorgt für mechanische Stabilität, der obere Teil aus Kunststoff mit niedrigem Wärmedurchgangskoeffizienten unterbricht den Kälteleiter. Diese Kombination verhindert Wärmebrücken an der Kontaktstelle zwischen Glas und Rahmen und ist in Schwarz, Braun und Grau erhältlich – passend zur gewählten Profilfarbe.

Welche Fenster schützen kleine Wohnungen im Sommer vor Überhitzung?
Sonnenschutzglas mit einem g-Wert von 0,35 bis 0,40 reduziert die einstrahlende Sonnenenergie um bis zu 40 % gegenüber Standardverglasung mit g = 0,60 – ohne die Lichttransmission proportional zu verschlechtern. In kleinen Südwohnungen kann das die Raumtemperatur an Sommertagen um 3 bis 5 Kelvin senken. Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) gibt an, welcher Anteil der Sonnenenergie ins Rauminnere gelangt. Beschichtungen mit Metalloxiden – insbesondere Silber – reflektieren Infrarotstrahlung, ohne das sichtbare Licht zu blockieren.
| Glastyp | g-Wert | Lt-Wert | Empfehlung für kleine Wohnungen |
| Standard Wärmeschutz | 0,58 – 0,62 | 72 – 74 % | Nord/Ost-Ausrichtung |
| Sonnenschutz leicht | 0,45 – 0,50 | 68 – 72 % | Ost/West-Ausrichtung |
| Sonnenschutz stark | 0,35 – 0,40 | 60 – 65 % | Süd/West, intensive Besonnung |
| Privatsphäreschutz | 0,40 – 0,50 | 40 – 55 % | EG, Straßenseite |
Quelle: BMWK, Leitfaden Sommerlicher Wärmeschutz 2023; ift Rosenheim, Glas-Kennwerte.
Schallschutz in der Stadtwohnung: Welcher Rw-Wert schützt wirklich vor Straßenlärm?
Ein Schalldämmmaß von Rw = 42 dB, erreichbar mit asymmetrischer Dreifachverglasung, reduziert den Straßenlärm um 99,4 % der eintreffenden Schallenergie – und schluckt dabei tieffrequente Störquellen wie Straßenbahnen und Lkw deutlich wirkungsvoller als symmetrische Pakete gleicher Nennstärke (Quelle: VDI 4100:2012-10). In kleinen Wohnungen, wo der Schreibtisch oder das Bett oft direkt am Fenster steht, ist dieser Unterschied im Alltag sofort spürbar.
Symmetrische vs. asymmetrische Glaspakete – was dämmt tiefen Lärm besser?
Ein symmetrischer Glasaufbau (z. B. 4/16/4/16/4 mm) hat bei allen Scheiben dieselbe Dicke. Das führt zur Koinzidenz: Schallwellen einer bestimmten Frequenz regen alle Scheiben gleichzeitig zum Mitschwingen an, was die Dämmwirkung bei dieser Frequenz deutlich mindert. Asymmetrische Pakete (z. B. 4/14/6/14/3 mm) verteilen die Koinzidenzfrequenzen über ein breiteres Spektrum. Das ist besonders bei Lärm unter 500 Hz relevant – also bei Straßenbahnen, U-Bahnen und schwerem Straßenverkehr.
Schallschutzklassen nach VDI 4100 – welche passt zur Stadtwohnung?
Die VDI 4100 definiert drei Schallschutzklassen (SSt) für Wohngebäude. Das OKNOPLAST PAVA-System erreicht im Standard ein Schalldämmmaß von Rw = 34 dB (ift Rosenheim, ID 181-6038531-5) und kann mit asymmetrischer Sonderverglasung auf 42 dB ausgebaut werden.
| Schallschutzklasse (VDI 4100) | Anforderung | Geeignet für | OKNOPLAST-Lösung |
| SSt I (Mindestanforderung) | Rw ≥ 30 dB | Ruhige Stadtlage | GRANDE CLASSIC Standard |
| SSt II (erhöhter Schutz) | Rw ≥ 36 dB | Lebhafte Straße, Gewerbe | PAVA Standard + opt. Verglasung |
| SSt III (hoher Schutz) | Rw ≥ 42 dB | Hauptstraße, Straßenbahn | PAVA mit asymm. Sonderverglasung |
Quelle: VDI 4100:2012-10, Schallschutz im Hochbau; OKNOPLAST PAVA Rw = 34 dB (ift Rosenheim ID 181-6038531-5).

Wie schützen Fenster im Erdgeschoss vor Einbruch ohne Gitter?
Fenster der Widerstandsklasse RC-2 nach DIN EN 1627, geprüft vom ift Rosenheim, widerstehen dem Aufhebeln mit einfachen Werkzeugen mindestens 3 Minuten lang – dem Zeitraum, nach dem Einbrecher in rund 80 % der Fälle abbrechen (Quelle: Polizei NRW / Bundeskriminalamt, Kampagne „Einbruch hemmen“). Sie machen Sicherheitsgitter überflüssig und erhalten den vollen Tageslichteintrag.
RC-2 erfordert drei Komponenten: Pilzkopfzapfenverriegelung umlaufend am Flügel, verstärkten Rahmen mit Stahleinlagen und Sicherheitsglas der Klasse P4A nach DIN EN 356. P4A-Glas besteht aus Verbundsicherheitsglas – es zerbricht bei Schlägen, aber die Scherben haften an der Folie und verschließen den Spalt. GRANDE CLASSIC und PAVA sind in RC-2-Ausführung verfügbar und vom ift Rosenheim nach DIN EN 1627 zertifiziert. Optional ist ein Griff mit Schließzylinder erhältlich.
Hebe-Schiebe-Tür statt Balkontür: Warum das in kleinen Wohnungen Sinn ergibt
Eine Hebe-Schiebe-Tür spart bis zu 0,9 m² Grundrissfläche gegenüber einer klassischen Balkontür – weil der Flügel parallel zur Wand gleitet statt in den Raum aufzuschlagen. In einer 18-m²-Wohnung entspricht das rund 5 % der Gesamtfläche. Die HST MOTION 82 Vista von OKNOPLAST ermöglicht Flügelbreiten von bis zu 3,0 m und eine vollständig freie Durchgangsbreite zum Balkon.
Ein Eigentümer aus NRW, der seine 22-m²-Einzimmerwohnung aus den 1980er-Jahren sanierte, ersetzte die alte Balkontür durch eine HST MOTION 82 Vista. Sein Ergebnis: Der Schreibtisch konnte zurück an die Balkontür-Wand, weil kein Freischwingbereich mehr freigehalten werden musste – das gab ihm 1,2 m² effektive Arbeitsfläche zurück. Eine ähnliche Situation schildert ein Vermieter aus Hamburg, der in einem 19-m²-Apartment die alte Balkontür durch eine PSK-Schiebelösung ersetzte: „Die Mieter erwähnen bei jeder Besichtigung, wie viel offener der Raum wirkt.“
Die HST MOTION 82 Vista verfügt über einen niedrigen Flügelprofil-Anschlag (Vista-Lösung), der die optische Verbindung zwischen Innen- und Außenraum verstärkt. Der Raffstore-Vorbaukasten ermöglicht integrierten Sonnenschutz ohne nachträgliche Bohrlöcher.
Was zahlt der Staat beim Fenstertausch in der kleinen Wohnung?
Die BAFA-Förderung über das Bundesförderprogramm für effiziente Gebäude (BEG EM) beträgt 15 % der förderfähigen Investitionskosten beim Fenstertausch – bei vorliegendem individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) steigt der Satz auf 20 %. Förderfähig sind Kosten bis zu 30.000 € pro Wohneinheit (60.000 € mit iSFP). Voraussetzung: Uw-Wert der neuen Fenster maximal 1,3 W/(m²K) und Antragstellung vor Maßnahmenbeginn über das BAFA-Portal (Quelle: BAFA BEG-Förderrichtlinie, Stand Januar 2024).
Konkret bedeutet das für eine typische kleine Wohnung mit drei Fenstern und Investitionskosten von 4.500 bis 6.000 €: Der BAFA-Zuschuss beträgt 675 bis 900 € (15 %) bzw. 900 bis 1.200 € (20 % mit iSFP). Der Zuschuss wird direkt ausgezahlt und muss nicht zurückgezahlt werden. OKNOPLAST unterstützt den Förderantrag über zertifizierte Energieberater der Dena-Expertenliste.
| Förderung | Fördersatz | Max. förderfähige Kosten | Max. Zuschuss | Voraussetzung |
| BAFA BEG EM (Basis) | 15 % | 30.000 €/WE | 4.500 € | Uw ≤ 1,3 W/(m²K), Antrag vor Baubeginn |
| BAFA BEG EM (iSFP-Bonus) | 20 % | 60.000 €/WE | 12.000 € | Individueller Sanierungsfahrplan |
| KfW-Ergänzungsdarlehen | zinsgünstig | 150.000 €/WE | – Darlehen – | Kombinierbar mit BAFA-Zuschuss |
Quelle: BAFA BEG-Förderrichtlinie (Stand Januar 2024); § 35c EStG. Förderbedingungen können sich ändern – aktuelle Konditionen unter bafa.de.

Zusammenfassung: Welche Parameter zählen bei Fenstern für kleine Wohnungen?
Aus Sicht des Fachhandels ist das OKNOPLAST PAVA die wirtschaftlichste Wahl für Bestandssanierungen kleiner Wohnungen bis Baujahr 1995: Es verbindet den niedrigsten Uw-Wert im Kunststoff-Segment (ab 0,73 W/(m²K)) mit der STV-Trockenverglasungstechnologie für erhöhte Flügelfestigkeit und dem abgesenkten Flügelprofil für mehr Tageslicht – alles bei voller GEG-Konformität und BAFA-Förderfähigkeit.
| Parameter | Empfehlung für kleine Wohnungen | OKNOPLAST-Lösung | Hinweis |
| Uw-Wert | Max. 1,3 W/(m²K) (GEG), Ziel: ≤ 0,83 | PAVA ab 0,73 / GRANDE CLASSIC ab 0,83 | BAFA-Förderung ab Uw ≤ 1,3 |
| Tageslichteintrag (Lt) | ≥ 70 %, schmale Profile | GRANDE CLASSIC / ART (+22 %) | Nicht für Nordfenster mit Sonnenschutz |
| Schallschutz (Rw) | ≥ 36 dB (Stadtzentrum) | PAVA bis 42 dB (asymm. Verglasung) | Asymm. Glaspaket für tiefe Frequenzen |
| Psi-Wert (ψ) | ≤ 0,03 W/(mK) | OKNOPLAST Warmatec (ψ = 0,03) | Besonders relevant bei kleinen Formaten |
| Sonnenschutz (g-Wert) | 0,35-0,45 (Süd/West) | Glaspaket nach Ausrichtung wählbar | Nicht mit niedrigem Lt bei Nordlage kombinieren |
| Einbruchschutz | RC-2 (EG, Straßenseite) | GRANDE CLASSIC / PAVA RC-2 ift-zert. | P4A-Glas + Pilzkopfverriegelung |
| Lüftung | Lüftungsnachweis DIN 1946-6 | Integrierte Lüftungsventile (hygrostergesteuert) | Pflicht ab > 1/3 Fenstererneuerung |
| HST statt Balkontür | Bei Balkon/Terrasse empfohlen | HST MOTION 82 Vista (Flügel parallel) | Spart bis 0,9 m² Raumfläche |
| BAFA-Förderung | 15 % / 20 % (iSFP) | Unterstützung durch OKNOPLAST Energieberater | Antrag vor Maßnahmenbeginn bei BAFA |
Häufige Fragen zu Fenstern für kleine Wohnungen
Fenster mit schmalen Profilen und hohem Tageslichteintrag wie GRANDE CLASSIC oder GRANDE ART eignen sich besonders gut. Sie bringen bis zu 22 % mehr Tageslicht als herkömmliche Fenster mit breiter Stulppartie und erreichen einen Uw-Wert ab 0,83 W/(m²K) – GEG-konform und BAFA-förderfähig.
Dreifachverglasung ist die bessere Wahl: Sie erreicht GEG-konforme Uw-Werte unter 1,3 W/(m²K), vermeidet den Kaltluftabfall direkt am Fenster und erlaubt die Aufstellung von Möbeln direkt neben der Scheibe. Zweifachverglasung bleibt bei Außentemperaturen unter −6 °C an der Innenseite spürbar kalt.
Schmale Profile wie GRANDE CLASSIC und GRANDE ART steigern den Tageslichteintrag um bis zu 22 % gegenüber herkömmlichen Kunststofffenstern mit breiter Stulppartie – ohne den Mauerwerksausschnitt zu verändern. Grundlage sind eigene OKNOPLAST-Messungen, zertifiziert durch das ift Rosenheim (ID 181-6038531-5).
Für eine kleine Wohnung mit drei Fenstern (Dreifachverglasung, RC-2-Ausstattung) liegen die Gesamtkosten inkl. Montage typischerweise zwischen 3.500 und 6.500 €, je nach Systemwahl und regionalen Handwerkerkosten. Die BAFA-Förderung reduziert diese Kosten um 15 bis 20 % – also um 525 bis 1.300 €. OKNOPLAST-Fachhandelspartner erstellen ein individuelles Angebot.
Die BAFA BEG EM-Förderung beträgt 15 % der förderfähigen Investitionskosten (max. 30.000 € pro Wohneinheit). Mit vorliegendem individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) steigt der Satz auf 20 %. Voraussetzung: Uw-Wert der neuen Fenster maximal 1,3 W/(m²K), Antragstellung vor Maßnahmenbeginn über das BAFA-Onlineportal.
Fenster der Widerstandsklasse RC-2 nach DIN EN 1627, geprüft vom ift Rosenheim, bieten ohne Sicherheitsgitter wirksamen Schutz: Pilzkopfzapfenverriegelung umlaufend, Verbundsicherheitsglas P4A und verstärkter Stahlrahmen halten einem Aufhebelversuch mindestens 3 Minuten stand – der Zeitraum, nach dem rund 80 % der Einbruchversuche aufgegeben werden.
Ja, wenn mehr als ein Drittel der Fensterdichtungsebene der Wohnung erneuert wird. DIN 1946-6:2019-12 verpflichtet zur Erstellung eines Lüftungsnachweises. Dieser prüft, ob die Mindest-Luftwechselrate (n = 0,3 h⁻¹) durch freie Lüftung sichergestellt ist oder ob Lüftungsventile nötig sind. Fehlt der Nachweis, können spätere Feuchtigkeitsschäden zur Haftungsfrage werden.
Helle Töne wie Weiß, Silbergrau oder Woodec Sheffield Oak reflektieren Licht und lassen den Rahmen optisch zurücktreten. OKNOPLAST bietet die Woodec-Folienlinie und die Matte-Serie (z. B. Basaltgrau Matt, Quarzgrau Matt) als hochwertige Oberflächenoptionen an. Dunkle Farben wie Anthrazit sollten in kleinen Räumen nur bei schmalen Slim-Profilen eingesetzt werden.
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