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Home Wissensdatenbank Die 7 häufigsten Fehler bei der Auswahl von Fenstern – und wie Sie sie vermeiden

Die 7 häufigsten Fehler bei der Auswahl von Fenstern – und wie Sie sie vermeiden


neue Fenster kaufen

OKNOPLAST

27.01.2026

21 Minuten

Fenster sind weit mehr als nur Lichtquellen oder Ausblicke nach draußen. Sie prägen maßgeblich Energieeffizienz, Wohnkomfort und Sicherheit Ihres Hauses. Doch bei Auswahl und Einbau passieren immer wieder kostspielige Fehler, die zu Schimmelbildung, erhöhten Heizkosten und langfristigen Bauschäden führen. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Wissen lassen sich diese Probleme vermeiden.

Das erfahren Sie in diesem Ratgeber:

  • Welcher U-Wert wirklich zukunftssicher ist – warum 1,3 W/(m²K) nicht ausreicht und wie Sie mit 0,73 W/(m²K) über 8.000 € in 30 Jahren sparen
  • 2-fach oder 3-fach Verglasung – der konkrete Unterschied in Euro, Temperatur und Wohnkomfort plus Amortisationsrechnung
  • RAL-Montage Schritt für Schritt erklärt – was Dampfbrems-Bänder und diffusionsoffene Bänder sind und warum ohne sie nach 6-18 Monaten Schimmel droht
  • Professionelles Aufmaß in 9 Messpunkten – welche Fehler bei der Vermessung zu Passungenauigkeiten führen und wie die korrekte Einbauluft von 10-25 mm berechnet wird
  • RC2-Einbruchschutz ohne Aufpreis – technische Sicherheitselemente erklärt und warum 3 Minuten Widerstand Einbrecher abschrecken
  • Die vergessene Wärmebrücke Rollladenkasten – wie ungedämmte Kästen 10-15 % Heizenergie verschwenden und welche Nachrüstoptionen es gibt

Wer 2026 neue Fenster plant, sollte drei Bereiche besonders im Blick haben: Energieeffizienz durch optimale U-Werte und hochwertige Verglasung, fachgerechte Montage nach RAL-Standard sowie präzises Aufmaß an allen kritischen Punkten. Bereits kleine Versäumnisse können Heizkosten um bis zu 25 % steigern und die Lebensdauer drastisch verkürzen.

Kauf von Fenstern oknoplast

Das Wichtigste in Kürze

Die 7 häufigsten Fehler beim Fensterkauf:

  • U-Wert unterschätzen – Werte über 1,0 W/(m²K) gelten heute als veraltet. OKNOPLAST erreicht 0,73 W/(m²K) und spart dadurch bis zu 30 % Heizkosten.
  • Falsche Verglasung – Zweifachverglasung reicht längst nicht mehr. Moderne 3-fach Verglasung mit Edelgasfüllung bildet den aktuellen Standard.
  • Montage ohne RAL-Norm – Fehlende Dampfbrems- und diffusionsoffene Bänder verursachen Feuchteschäden sowie Wärmebrücken.
  • Unpräzises Aufmaß – Professionelle Vermessung erfolgt an mindestens 9 Messpunkten, sonst drohen Passungenauigkeiten.
  • Einbruchschutz vernachlässigt – RC2-Sicherheit sollte selbstverständlich sein und verzögert Einbruchsversuche um mindestens 3 Minuten.
  • Material ohne Konzept – Die Fenster müssen sowohl zum Architekturstil als auch zur Fassadendämmung passen.
  • Ungedämmte Rollladenkästen – Sie verursachen massive Wärmebrücken und verschwenden 10-15 % der Heizenergie.

Wichtig zu wissen: Nur die Kombination aus hochwertigen Produkten und fachgerechter Montage nach ÖNORM B5320 oder RAL-Standard garantiert langfristige Zufriedenheit. Selbst beste Fenster werden zur Energiefalle, wenn der Einbau mangelhaft erfolgt.

Warum die richtige Fensterwahl entscheidend ist

In modernen Gebäuden übernehmen Fenster vielfältige Funktionen: Sie regulieren Lichteinfall, ermöglichen natürliche Belüftung, schützen vor Lärm und Einbrüchen – und beeinflussen die Energiebilanz maßgeblich. Nach Angaben des Bundesverbands Flachglas verursachen veraltete Modelle bis zu 25 % der gesamten Wärmeverluste eines Gebäudes.

Investitionen in neue Fenster zahlen sich mehrfach aus. Energiekosten sinken spürbar, der Wohnkomfort steigt, und gleichzeitig erhöht sich der Immobilienwert nachhaltig. Diese Vorteile realisieren sich jedoch nur bei professioneller Produktwahl und korrektem Einbau.

Die Folgen von Fehlentscheidungen

Fehlerhafte Produkte oder mangelhafter Einbau zeigen sich oft erst nach Monaten oder Jahren. In den ersten zwölf Monaten macht sich das durch Zugluft trotz geschlossener Fenster, Kondensation an Rahmen und Scheiben sowie schwergängige Beschläge bemerkbar. Sichtbare Fugen und Spalten kommen hinzu.

Nach ein bis drei Jahren verschärft sich die Situation: Schimmel bildet sich im Anschlussbereich, Verfärbungen zeigen sich an Laibungen und Wänden, Rahmen verformen sich, und die Heizkosten steigen merklich an. Langfristig – nach drei oder mehr Jahren – entstehen Bauschäden an Außenwänden, Feuchtigkeit dringt ins Mauerwerk ein, und die gesamten Fensteranschlüsse müssen saniert werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf 5.000 bis 15.000 € pro Fall.

Diese Probleme lassen sich durch fundierte Produktkenntnis und die Beauftragung qualifizierter Fachbetriebe weitgehend vermeiden.

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Fehler #1: Energieeffizienz ignorieren – Der U-Wert-Fehler

Die Vernachlässigung der Energieeffizienz zählt zu den häufigsten und kostspieligsten Fehlern beim Fensterkauf. Viele Bauherren konzentrieren sich auf Design und Preis, während der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) kaum Beachtung findet. Dabei entscheidet dieser Kennwert maßgeblich über langfristige Betriebskosten und Wohnkomfort.

Was ist der U-Wert und warum ist er wichtig?

Der U-Wert (als Uw-Wert für das komplette Fensterelement) gibt an, wie viel Wärmeenergie durch ein Fenster nach außen entweicht. Gemessen wird er in W/(m²K), und die Regel lautet: Je niedriger, desto besser die Wärmedämmung.

Ein Fenster mit 1,3 W/(m²K) verliert deutlich mehr Energie als eines mit 0,73 W/(m²K) – über 30 Jahre Lebensdauer summiert sich dieser Unterschied auf mehrere tausend Euro Mehrkosten. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt maximal 1,3 W/(m²K) für Neubauten vor, während KfW-Förderungen nur bis 0,95 W/(m²K) greifen. Der Passivhaus-Standard verlangt sogar Werte unter 0,80 W/(m²K).

Der kostspielige Irrtum: „1,3 reicht doch“

Viele orientieren sich am gesetzlichen Mindestwert und glauben, damit ausreichend investiert zu haben. Diese Rechnung geht langfristig nicht auf, wie eine Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus mit 20 m² Fensterfläche zeigt:

FenstertypU-WertWärmeverlust/JahrHeizkosten/Jahr (0,12 €/kWh)Kosten 30 Jahre
Alte Einfachverglasung5,8 W/(m²K)23.200 kWh2.784 €83.520 €
Standard GEG-Minimum1,3 W/(m²K)5.200 kWh624 €18.720 €
Gute Standardfenster1,0 W/(m²K)4.000 kWh480 €14.400 €
OKNOPLAST Premium0,73 W/(m²K)2.920 kWh350 €10.500 €

Berechnung basiert auf 200 Heiztagen und 20°C Temperaturdifferenz zwischen innen und außen

Die Mehrkosten für OKNOPLAST-Fenster mit Uw 0,73 W/(m²K) betragen etwa 2.000-3.000 € für ein durchschnittliches Einfamilienhaus. Diese Investition amortisiert sich bereits nach 6-8 Jahren durch eingesparte Heizkosten. Über drei Jahrzehnte sparen Sie über 8.000 € – bei steigenden Energiepreisen sogar deutlich mehr.

OKNOPLAST-Lösung: Uw 0,73 W/(m²K) als Standard

OKNOPLAST-Fenster der Serie Winergetic Premium erreichen U-Werte ab 0,73 W/(m²K) und liegen damit 23 % unter dem KfW-Fördergrenzwert von 0,95 W/(m²K). Dies wird durch mehrere technische Innovationen erreicht: Das 5-6-Kammer-Profilsystem nutzt mehrere Luftkammern im Rahmen als Dämmschichten und erreicht Uf-Werte von 0,95-1,0 W/(m²K). Die Dreifachverglasung mit Argon- oder Krypton-Füllung reduziert den Wärmeverlust auf Ug-Werte bis 0,5 W/(m²K).

Zusätzlich sorgt die Warme Kante (Warm Edge) – spezielle Abstandhalter aus Kunststoff statt Aluminium – für vermiedene Wärmebrücken am Glasrand und verbessert den Gesamt-Uw-Wert um 0,1-0,2 Punkte. Die millimetergenaue Fertigung verhindert Undichtigkeiten und sichert die Luftdichtheit der Klasse 4, der höchsten Stufe nach EN 12207.

Praktische Auswirkungen im Alltag

Neben finanziellen Einsparungen bieten energieeffiziente Fenster weitere Vorteile. Der Wohnkomfort steigt deutlich: Kalte Innenscheiben im Winter gehören der Vergangenheit an. Bei -10°C Außentemperatur und 20°C Innentemperatur liegt die Oberflächentemperatur eines OKNOPLAST-Fensters bei etwa 17°C – bei Standardfenstern nur bei 13-14°C. Diese 3-4°C Unterschied sind deutlich spürbar und verhindern das unangenehme Kältegefühl in Fensternähe.

Hochwertige Modelle reduzieren zudem Kondenswasserbildung auch bei hoher Luftfeuchtigkeit und schützen so vor Schimmel. Moderne Beschichtungen reflektieren Sonnenstrahlung im Sommer, halten Räume angenehm kühl und beeinträchtigen dabei die Lichtdurchlässigkeit nicht. Nicht zuletzt verbessern energieeffiziente Fenster den Energieausweis und steigern den Wiederverkaufswert um 5-10 %.

Fehler #2: Falsche Verglasung wählen – Einfach statt 3-fach

Die Verglasung macht etwa 70-80 % der gesamten Fensterfläche aus und hat damit den größten Einfluss auf die thermische Leistung. Dennoch entscheiden sich manche Bauherren aus Kostengründen für Zweifachverglasung oder unterschätzen die Vorteile moderner 3-fach-Systeme.

Warum 3-fach Verglasung Standard sein sollte

Moderne Dreifachverglasung besteht aus drei Glasscheiben mit zwei gasgefüllten Scheibenzwischenräumen. Diese Konstruktion reduziert den Wärmeverlust drastisch: Während Einfachverglasung Ug-Werte von rund 5,8 W/(m²K) aufweist und Zweifachglas etwa 1,1 W/(m²K) erreicht, schaffen Dreifachsysteme beeindruckende 0,5-0,7 W/(m²K).

Die Scheibenzwischenräume sind mit Edelgasen gefüllt – standardmäßig Argon, im Premium-Segment Krypton. Diese Gase leiten Wärme deutlich schlechter als Luft und verbessern die Dämmleistung um 30-40 %. Unsichtbare Metalloxid-Beschichtungen (Low-E) auf den Glasoberflächen reflektieren Wärmestrahlung zurück in den Raum und reduzieren Energieverluste zusätzlich.

Ein asymmetrischer Aufbau mit unterschiedlich dicken Scheiben (beispielsweise 4-16-4-16-4 mm) vermeidet Schallresonanzen und verbessert die akustische Dämmung merklich.

Der Preisunterschied ist gering, die Wirkung enorm

Viele Bauherren scheuen vermeintlich hohe Mehrkosten für Dreifachverglasung. Tatsächlich liegt der Aufpreis bei nur 10-15 % gegenüber hochwertiger Zweifachverglasung. Für zwölf Standardfenster (je 1,23 x 1,48 m) bedeutet das: Zweifachverglasung (Ug 1,1) kostet etwa 18.000 €, Dreifachverglasung (Ug 0,6) rund 20.500 € – also 2.500 € Mehrkosten.

Diese Investition amortisiert sich durch Energieeinsparungen innerhalb von 5-7 Jahren. Über die Lebensdauer von 30 Jahren ergibt sich ein Kostenvorteil von über 6.000 € – zusätzlich zum deutlich höheren Wohnkomfort.

Vergleich: 2-fach vs. 3-fach Verglasung

Kriterium2-fach Verglasung3-fach Verglasung OKNOPLAST
Ug-Wert1,0-1,1 W/(m²K)0,5-0,7 W/(m²K)
EnergieeinsparungBasis+25-30 %
Innenscheiben-Temperatur13-14°C (bei -10°C außen)17-18°C (bei -10°C außen)
SchallschutzRw ~32-35 dBRw ~40-45 dB
Gewicht pro m²~20 kg~30 kg
KfW-FörderungTeilweiseVoll förderfähig
MehrkostenBasis+10-15 %
Amortisation5-7 Jahre

OKNOPLAST Standard: 3-fach mit Edelgasfüllung

Alle OKNOPLAST-Fenster werden standardmäßig mit hochwertiger Dreifachverglasung ausgestattet. Je nach Anforderung stehen verschiedene Glasaufbauten zur Verfügung: Das Standard-Paket mit 4-16-4-16-4 mm und Argon-Füllung erreicht Ug 0,6 W/(m²K) und eignet sich ideal für normalen Wohnungsbau mit ausgezeichneter Wärmedämmung und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Für höchste Ansprüche bietet sich das Premium-Paket mit 4-18-4-18-4 mm und Krypton-Füllung an, das Ug 0,5 W/(m²K) erreicht und passivhaus-tauglich ist. Das Schallschutz-Paket nutzt asymmetrischen Aufbau mit Verbund-Sicherheitsglas und erreicht Rw bis 45 dB Schalldämmung – ideal für stark befahrene Straßen und kombinierbar mit Einbruchschutz. Im Sicherheits-Paket wird die Außenscheibe als durchwurfhemmende Verglasung P4A ausgeführt, bietet RC2-Sicherheit als Standard und verzögert Einbruchsversuche ohne sichtbare Beeinträchtigung.

Zusätzliche Vorteile moderner Verglasung

Spezielle Beschichtungen filtern 99 % der UV-Strahlung und schützen Möbel, Parkett und Textilien vor Ausbleichen. Optional erhältliche photokatalytische Beschichtungen zersetzen organischen Schmutz bei Sonneneinstrahlung und reduzieren den Reinigungsaufwand durch Selbstreinigungseffekt. Selektive Beschichtungen lassen Licht durch, reflektieren aber Wärmestrahlung und reduzieren sommerliche Überhitzung effektiv.

Baugenehmigung

Fehler #3: Material & Design nicht zum Haus passend

Fenster prägen die Architektur eines Hauses maßgeblich. Ein Materialwechsel oder Designbruch kann die gesamte Optik stören und langfristig zu Unzufriedenheit führen. Gleichzeitig müssen Fenster technisch zur Gebäudehülle passen – sonst entstehen Wärmebrücken oder Kompatibilitätsprobleme.

Die richtige Materialwahl

Kunststoff-Fenster sind pflegeleicht, energieeffizient und preisgünstig. Dank integriertem Stahlkern bieten sie ausreichend Stabilität und eine breite Palette an Gestaltungsoptionen. Sie eignen sich ideal für moderne Wohngebäude und preisbewusste Bauherren, überzeugen durch ihre Wartungsarmut, Korrosionsbeständigkeit und sehr gute Dämmwerte bei großer Farbauswahl, bieten jedoch eine weniger hochwertige Anmutung als Holz und begrenzte Profilstärken.

Aluminium-Fenster punkten mit extremer Robustheit und Langlebigkeit. Ihre schlanken Profile ermöglichen große Verglasungsflächen und moderne Architektur, wobei sie in vielen RAL-Farben pulverbeschichtet erhältlich sind. Die sehr lange Lebensdauer und hochwertige Optik bei großen Glasflächen steht einem höheren Preis, der Notwendigkeit thermischer Trennung und einer kälteren Haptik gegenüber.

Holz-Aluminium-Fenster kombinieren natürliche Wärmedämmung innen mit wetterfestem Schutz außen. Die Alu-Vorsatzschale schützt das Holz vor Witterung, während innen eine warme, natürliche Atmosphäre entsteht. Diese Kombination vereint die besten Materialeigenschaften beider Werkstoffe, ist sehr langlebig und bietet höchsten Wohnkomfort bei natürlicher Optik, verursacht jedoch die höchsten Kosten und eine aufwendigere Konstruktion.

Architektonische Harmonie beachten

Moderne Architektur im Stil von Bauhaus oder Kubus verlangt nach schlanken Profilen, flächenbündigem Einbau und großen, zusammenhängenden Glasflächen. Klare Linien mit oft rahmenlosen Ecken dominieren, während Farben wie Anthrazit, Schwarz, Grau oder Weiß bevorzugt werden.

Klassische Architektur im Landhaus- oder Villenstil hingegen bevorzugt breitere, strukturierte Profile mit echten oder aufgesetzten Sprossen in symmetrischer Anordnung. Hier dominieren Weiß, Cremeweiß oder Holztöne. Bei Altbau und Denkmalschutz sind originalgetreue Nachbildungen gefragt, oft Kastenfenster mit schmalen Glasleisten und vorgeschriebenen Sprossen aus Holz oder Holz-Alu.

Die energetische Sanierung erfordert Fenster passend zur neuen Dämmebene, wobei der U-Wert an den Fassaden-U-Wert angepasst werden muss. Rollladenkästen müssen ins Dämmkonzept integriert und Laibungsverbreiterungen eingeplant werden.

OKNOPLAST Produktpalette für jeden Stil

PAVA überzeugt durch zeitgemäßes Design mit abgesenktem Flügelprofil für 10 % mehr Lichteinfall und innovative Trockenverglasung für geschmeidige Bedienung. Mit Uw ab 0,78 W/(m²K) eignet sich diese Serie ideal für moderne Wohngebäude, die Ästhetik und Energieeffizienz vereinen.

ECOFUSION kombiniert schlanke Profile mit höchster Wärmedämmung und erreicht durch innovative Materialkombination hervorragende Dämmwerte bei gleichzeitig eleganter Optik. Diese Serie eignet sich perfekt für energiebewusste Bauherren, die keine Kompromisse bei Design und Funktion eingehen möchten.

WINERGETIC Premium als Hochleistungsfenster für Passivhäuser und höchste Ansprüche erreicht Uw ab 0,73 W/(m²K), optional sogar bis 0,65 W/(m²K). Mit 6-Kammer-Profilsystem und mehrfacher Dichtungsebene erfüllt diese Serie selbst strengste Energiestandards und sichert minimale Heizkosten über Jahrzehnte.

Farbgestaltung durchdacht planen

Weiß bleibt zeitlos, pflegeleicht und reflektiert Sonnenstrahlung, wodurch weniger Aufheizung entsteht. Als Standard-Farbe ohne Aufpreis eignet es sich ideal für Südfassaden. Anthrazit (RAL 7016) wirkt modern und elegant, verdeckt Verschmutzungen und ist beliebt in zeitgenössischer Architektur – heizt sich jedoch auf Südseiten stark auf, mit Oberflächentemperaturen bis 70°C.

Holzdekore wie Winchester Oak, Golden Oak oder Nussbaum bieten natürliche Optik und wohnliche Atmosphäre bei vielseitiger Kombinierbarkeit, sind dabei pflegeleichter als echtes Holz. Sonderfarben nach RAL- und DB-Farben sind nach Wunsch verfügbar mit 15-25 % Aufpreis je nach Farbe. Bei dunklen Farben auf Südseiten sollten thermisch optimierte Profile gewählt werden.

Zweifarbige Ausführungen (innen/außen) kombinieren verschiedene Farben und ermöglichen optimale Abstimmung mit Fassade und Inneneinrichtung bei 20-30 % Aufpreis.

Fehler #4: Einbruchschutz unterschätzen

Nach Angaben der Polizeilichen Kriminalstatistik erfolgen über 80 % aller Einbrüche in Einfamilienhäuser über Fenster und Terrassentüren. Dennoch verzichten viele Bauherren auf einbruchhemmende Ausstattung – oft mit gravierenden Folgen. Dabei lässt sich wirksamer Schutz bereits bei der Neuanschaffung kostengünstig integrieren.

RC-Klassen erklärt: Was bedeutet Widerstandsklasse?

Die Widerstandsklassen (Resistance Class, kurz RC) sind in der europäischen Norm EN 1627 definiert und beschreiben, wie lange ein Fenster einem standardisierten Einbruchsversuch standhält.

RC1 N bietet Basis-Schutz gegen einfaches Aufbrechen ohne Werkzeug oder mit einfachem Hebelwerkzeug und schützt gegen Gelegenheitstäter. RC2 ist für Wohngebäude empfohlen, bietet Widerstand gegen Schraubendreher, Zange und Keile, hält bei der Normprüfung 3 Minuten stand und ist die Polizei-Empfehlung für Wohnhäuser – bei OKNOPLAST auf Wunsch Standard.

RC3 bietet erhöhten Schutz gegen zusätzliche Werkzeuge wie Brecheisen, hält bei der Normprüfung 5 Minuten und eignet sich für exponierte Objekte, gewerbliche Nutzung oder bei Alleinlage. Wichtig zu wissen: Einbrecher geben nach 2-3 Minuten erfolglosem Versuch meist auf, weshalb RC2-Fenster in der Praxis sehr guten Schutz bieten.

Technische Sicherheitselemente

Pilzkopfverriegelung nutzt spezielle Beschläge, die den Fensterflügel beim Verriegeln mit pilzförmigen Zapfen fest im Rahmen verankern. Ein Aufhebeln wird dadurch extrem erschwert und ist Standard ab RC2. Abschließbare Fenstergriffe verhindern das Öffnen selbst bei eingeschlagener Scheibe, wobei Kindern der Schlüsselstandort nicht bekannt sein sollte – Aufpreis liegt bei 15-25 € pro Fenster.

Sicherheitsverglasung P4A ist durchwurfhemmend nach EN 356. Die Scheibe zersplittert zwar, bleibt aber durch Folien verklebt und im Rahmen, was schnelles Einsteigen verhindert. Sicherheitsbeschläge aus gehärtetem Stahl haben von außen nicht sichtbare oder erreichbare Angriffspunkte – Aufpreis liegt bei 80-120 € pro Fenster. Bandseitensicherungen mit zusätzlichen Verriegelungspunkten verhindern Aushebeln, besonders wichtig bei nach außen öffnenden Fenstern.

Wirtschaftliche Betrachtung

Die Mehrkosten für RC2-Ausstattung liegen bei etwa 150-200 € pro Fenster. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit zwölf Fenstern entstehen Zusatzkosten von 1.800-2.400 €. Viele Versicherungen gewähren jedoch 5-10 % Rabatt auf die Hausratversicherung bei nachgewiesenem Einbruchschutz. Bei 800 € Jahresprämie entspricht das 40-80 € Ersparnis pro Jahr.

Die Mehrkosten amortisieren sich allein durch Versicherungsrabatt nach 20-30 Jahren. Der eigentliche Wert liegt aber im Schutz vor Einbruch und den damit verbundenen materiellen und psychischen Schäden.

OKNOPLAST RC2-Standard

OKNOPLAST bietet RC2-Sicherheit als Standardausstattung bei allen Fenstern an. Die Sicherheitselemente sind bereits ab Werk integriert: Pilzkopfverriegelung umlaufend, verstärkte Stahleinlagen im Profil, Sicherheitsbeschläge aus gehärtetem Stahl sowie optional abschließbare Griffe und P4A-Verglasung. Die RC2-Ausstattung ist bei OKNOPLAST bereits im Grundpreis enthalten – anders als bei vielen Wettbewerbern, die diese als kostenintensive Sonderoption anbieten.

Polizei-Tipps zur Fenstersicherung

Die Polizeiliche Kriminalprävention empfiehlt, alle Fenster im Erdgeschoss mindestens mit RC2 auszustatten. Leicht erreichbare Fenster im Obergeschoss wie Balkon oder Vordach sollten ebenfalls gesichert werden, wobei Kellerfenster und Lichtschächte nicht vergessen werden dürfen. Terrassentüren benötigen die gleiche Sicherheit wie Fenster.

Gekippte Fenster sind offene Fenster – sie sollten niemals gekippt bleiben beim Verlassen. Zusätzliche Maßnahmen wie Außenbeleuchtung und Anwesenheitssimulation erhöhen den Schutz zusätzlich.

teuersten Phasen des Hausbaus

Fehler #5: Falsches Aufmaß – An nur einem Punkt gemessen

Ein präzises Aufmaß bildet die Grundvoraussetzung für passgenaue Fenster und fachgerechte Montage. Dennoch passieren hier häufig Fehler, die zu Nachbesserungen, Verzögerungen und Mehrkosten führen. Das Problem: Altbau-Fensteröffnungen sind selten exakt rechtwinklig, und selbst Neubauten weisen Toleranzen auf.

Warum an mehreren Punkten messen?

Fensteröffnungen sind nie absolut gerade. Durch Setzungen, Mauerwerksungenauigkeiten oder spätere Putzarbeiten entstehen Abweichungen von mehreren Millimetern bis Zentimetern. Ein Aufmaß an nur einem Punkt erfasst diese Ungenauigkeiten nicht.

Professionelles Aufmaß erfolgt an mindestens 9 Messpunkten: Die Breite wird horizontal an drei Stellen gemessen (oben links/Mitte/rechts, Mitte links/Mitte/rechts, unten links/Mitte/rechts), die Höhe vertikal ebenfalls an drei Stellen (links oben/Mitte/unten, Mitte oben/Mitte/unten, rechts oben/Mitte/unten). Zusätzlich werden beide Diagonalen gemessen (links unten nach rechts oben und rechts unten nach links oben).

Wichtig: Das kleinste gemessene Maß ist entscheidend! Das Fenster wird nach diesem Maß gefertigt, um sicherzustellen, dass es an allen Stellen in die Öffnung passt.

Die Einbauluft: 10-25 mm sind Pflicht

Zwischen Fensterrahmen und Maueröffnung muss ein Spalt verbleiben – die sogenannte Einbauluft oder Anschlussfuge. Laut ÖNORM B5320 sollte dieser Spalt mindestens 10 mm betragen für Ausgleich und Abdichtung, maximal jedoch 25 mm, sonst wird die Abdichtung schwierig. Bei großen Elementen muss der Spalt entsprechend größer sein wegen der Längenausdehnung.

Zu kleine Einbauluft unter 10 mm führt dazu, dass der Rahmen sich bei Hitze ausdehnen und klemmen kann, Abdichtungsmaterialien keinen Platz haben, Rissbildung im Profil droht und das Fenster sich schwer oder gar nicht öffnen lässt. Zu große Einbauluft über 25 mm verursacht statische Probleme mit Durchbiegung, unsichere Abdichtung, optisch unschöne Anschlüsse und höhere Materialkosten für Ausgleichsprofile.

Häufige Aufmaßfehler und ihre Folgen

Oft wird nur die innere Öffnung gemessen, ohne zu berücksichtigen, dass Putz, Dämmung oder Laibungsverkleidung noch folgen. Das Fenster passt dann nicht mehr oder sitzt falsch in der Dämmebene. Wird das Maßband schräg statt rechtwinklig zur Wand angelegt, entstehen Messfehler von mehreren Millimetern.

Altbau-Öffnungen sind oft verzogen, doch wird dies nicht erfasst, entstehen Spalten oder Klemmstellen. Die Anschlusshöhe der neuen Fensterbank muss mit der Rahmenhöhe abgestimmt werden, sonst passt das Fenster nicht auf die Bank oder es entsteht ein unschöner Spalt. Bei Renovierungen mit vorhandenen Rollladenkästen muss der Anschluss exakt geplant werden, sonst entstehen Lücken oder das Fenster passt nicht unter den Kasten.

Aufmaß-Checkliste für Fachbetriebe

MesspunktWo genau?Warum wichtig?
Breite obenLinks, Mitte, RechtsErkennt schräge Oberkante
Breite MitteLinks, Mitte, RechtsErfasst Bauch oder Einzug
Breite untenLinks, Mitte, RechtsPrüft Setzungen
Höhe linksOben, Mitte, UntenSeitliche Verformung links
Höhe MitteOben, Mitte, UntenDurchhängen des Sturzes
Höhe rechtsOben, Mitte, UntenSeitliche Verformung rechts
DiagonaleEcke zu Ecke (beide)Rechtwinkligkeit prüfen
LaibungstiefeMehrere PunkteDämmebene bestimmen
FensterbankpositionHöhe + NeigungAnschluss planen

Faustregel: Kleinste Maß verwenden plus 10-15 mm Einbauluft ergibt das Bestellmaß für das Fenster.

OKNOPLAST Aufmaß-Service

OKNOPLAST bietet einen kostenlosen Aufmaß-Service durch geschulte Fachpartner an. Dabei werden alle 9+ Messpunkte exakt erfasst, Laibungstiefe und Dämmebene geprüft, der Anschluss an die Fensterbank geplant, Rollladenkästen berücksichtigt, statische Besonderheiten erfasst und Montagedetails vor Ort geklärt. Das Aufmaß wird digital dokumentiert und mit Fotos ergänzt, sodass keine Überraschungen bei der Anlieferung entstehen und die Montage reibungslos verläuft.

Die 3 kritischen Montagefehler

Selbst hochwertigste Fenster werden zur Energiefalle, wenn sie nicht fachgerecht eingebaut werden. Die Montage entscheidet über Dichtheit, Langlebigkeit und Energieeffizienz. Drei Fehler treten dabei besonders häufig auf und verursachen die gravierendsten Schäden.

Fehler #6: Mangelhafte Abdichtung – Dampfbrems- und diffusionsoffene Bänder fehlen

Die fachgerechte Abdichtung der Anschlussfuge bildet das Herzstück jeder Fenstermontage. Hier entscheidet sich, ob Feuchtigkeit eindringt, Wärme entweicht oder Schimmel entsteht. Dennoch wird dieser Bereich oft stiefmütterlich behandelt – mit fatalen Folgen.

Das 3-Ebenen-Prinzip: So funktioniert RAL-Montage

Eine normgerechte Fenstermontage nach RAL oder ÖNORM B5320 erfolgt in drei Dichtungsebenen. Die innere Ebene (raumseitig) nutzt Dampfbremsband wie Kompriband innen, das luftdicht und diffusionsdicht sein muss und verhindert, dass warme, feuchte Raumluft in die Fuge gelangt.

Warme Luft kann viel Feuchtigkeit aufnehmen. Gelangt sie in die kalte Anschlussfuge, kondensiert die Feuchtigkeit. Ohne Dampfbremse entsteht Kondenswasser im Dämmbereich, das zu Schimmel und Bauschäden führt.

Die mittlere Ebene (Dämmebene) nutzt PU-Schaum (Polyurethan-Montageschaum) zur Wärmedämmung und Füllung von Hohlräumen, wodurch thermische Trennung zwischen innen und außen entsteht. Der PU-Schaum muss hohlraumfrei eingebracht werden. Vor dem Aufschäumen müssen Untergrund und Schaum selbst mit Wasser befeuchtet werden – nur so härtet der Schaum optimal aus und haftet dauerhaft.

Wichtig: PU-Schaum allein reicht nicht! Nach dem Aushärten ist er unelastisch und nicht luftdicht, weshalb die innere und äußere Abdichtungsebene zwingend erforderlich sind.

Die äußere Ebene (wetterseitig) nutzt diffusionsoffenes Kompriband oder Multifunktionsband, das winddicht, schlagregendicht und dampfdurchlässig ist. Es schützt vor Regen und Wind, lässt aber Feuchtigkeit nach außen entweichen. Das Außenband muss Schlagregen abhalten, dabei aber dampfdurchlässig bleiben, sodass Feuchtigkeit, die trotz Dampfbremse in die Fuge gelangt, nach außen abtrocknen kann. Eine dampfdichte Außenschicht würde die Fuge zur Feuchtfalle machen.

Das passiert ohne korrekte Abdichtung

Bei nur PU-Schaum (dem häufigsten Fehler!) dringt warme Raumluft in die kalte Fuge, Kondenswasser bildet sich im Schaum, Schimmel entsteht nach 6-18 Monaten, Putzabplatzungen und Verfärbungen folgen, und ein muffiger Geruch entwickelt sich in Fenternähe.

Falsche Materialreihenfolge mit dampfdichtem Band außen statt innen bedeutet, dass Feuchtigkeit nicht entweichen kann, was zu Dauerfeuchte in der Fuge, Schimmel, Fäulnis und Wärmebrücken führt. Lücken in der Abdichtung entstehen, wenn das Band nicht umlaufend verklebt ist, Ecken und Übergänge unzureichend abgedichtet sind, Zugluft und punktuelle Feuchtigkeit auftritt sowie Energieverluste von 10-20 % entstehen.

Abdichtungs-System im Detail

Tabelle: RAL-Montage 3-Schicht-System

SchichtPositionMaterialEigenschaftenFunktion
Innere AbdichtungRaumseitigDampfbremsband / InnenputzanschlussbandLuftdicht, sd-Wert > 2 mVerhindert Feuchteeintritt
Mittlere DämmungFugePU-Schaum (hohlraumfrei!)Wärmedämmend, elastischThermische Trennung
Äußere AbdichtungWetterseitigKompriband außen / MultifunktionsbandSchlagregendicht, sd < 0,5 mSchutz + Austrocknung

Der sd-Wert (Wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke) gibt an, wie dampfdicht ein Material ist. Innen sollte er hoch sein (über 2 m), außen niedrig (unter 0,5 m).

Besonderheiten bei verschiedenen Einbausituationen

Beim Einbau in monolithischem Mauerwerk wie Poroton oder KS erfolgt der Anschluss direkt an das Mauerwerk, wobei Glattstrich als optimaler Untergrund dient. Die innere Abdichtung erfolgt mit Anputzband, die äußere vor Putzauftrag.

Bei Einbau in WDVS (Wärmedämmverbundsystem) wird das Fenster in der Dämmebene platziert, die Laibungsdämmung reicht bis an den Rahmen, spezielle WDVS-Anschlussbänder werden verwendet und der Putzanschluss erfolgt mit APU-Leiste.

Beim Holzrahmenbau ist die Luftdichtungsebene besonders kritisch. Folienbahnen werden an den Fensterrahmen angeschlossen, spezielle Klebstoffe für dauerhafte Haftung verwendet und die äußere Abdichtung erfolgt vor der Fassadenbekleidung.

Bei Altbausanierung ist der alte Putz oft porös und uneben, Glattstrich meist erforderlich, eventuell Laibungsverbreiterung nötig und der Anschluss an vorhandene Fensterbank muss geklärt werden.

Verbreitung von Montagefehlern

Laut einer Studie des ift Rosenheim weisen über 40 % der Fenstermontagen in Deutschland Mängel bei der Abdichtung auf. Die häufigsten Probleme: 32 % nur PU-Schaum ohne Bänder, 18 % falsche Materialwahl, 12 % unvollständige Abdichtung mit Lücken und 8 % falsche Einbaureihenfolge.

Diese Mängel führen zu jährlichen Folgekosten von geschätzt über 500 Millionen Euro durch Nachbesserungen, Schimmelschäden und erhöhte Heizkosten.

OKNOPLAST RAL-Montage als Standard

Alle OKNOPLAST-Partner führen Montagen nach RAL-Standard durch. Das bedeutet 3-Ebenen-Abdichtung umlaufend, geprüfte Systemkomponenten (Bänder, Schaum), hohlraumfreien Schaumauftrag, fachgerecht verklebte Ecken und Übergänge, Dokumentation der Montage mit Fotos sowie 5 Jahre Garantie auf die Montage.

Die Mehrkosten für RAL-konforme Montage gegenüber „nur Schaum“ betragen etwa 50-80 € pro Fenster. Diese Investition ist angesichts der Risiken mangelhafter Abdichtung mehr als gerechtfertigt.

Kosten für den Hausbau 2026

Fehler #7: Falsche Positionierung + Verankerung

Die Position des Fensters in der Laibung und seine mechanische Befestigung werden oft unterschätzt. Dabei entscheiden diese Faktoren über Wärmebrücken, statische Sicherheit und Langzeitfunktion.

Optimale Position in der Dämmebene

Fenster sollten nicht mittig in der Laibung, sondern in der Dämmebene der Außenwand positioniert werden. Bei gedämmten Fassaden bedeutet das: Das Fenster sitzt weiter außen, sodass die Dämmung den Fensteranschluss überdeckt.

Diese Position vermeidet Wärmebrücken: Liegt das Fenster zu weit innen, entsteht eine Kältebrücke zwischen Außenwand und Fensterrahmen, wo Kondensat entstehen und sich Schimmel bilden kann. Die Dämmung sollte den Fensterrahmen mindestens 2-3 cm überdecken, sodass ein durchgehender Dämmmantel ohne Unterbrechungen entsteht. Ein falsch positioniertes Fenster kann die Gesamtenergieeffizienz des Gebäudes um 5-10 % verschlechtern.

Faustregel: Bei WDVS (Wärmedämmverbundsystem) das Fenster so positionieren, dass der Rahmen zu etwa einem Drittel in der Dämmung liegt. Bei monolithischem Mauerwerk etwa mittig oder leicht nach außen versetzt.

Tragklötze und Lastabtragung richtig setzen

Moderne Fenster mit Dreifachverglasung sind schwer: Ein Standardfenster (1,23 x 1,48 m) wiegt etwa 50-60 kg, große Terrassentüren bringen es auf über 150 kg. Diese Last muss sicher ins Mauerwerk abgetragen werden.

Tragklötze (Unterleger) werden unter den Fenstersturz gesetzt, rechtwinklig zur Fensterebene im Abstand von maximal 500 mm, bei Hebeschiebetüren maximal 300 mm. Sie bestehen aus Purenit oder Hartholz (KEIN Weichholz!) und müssen bündig mit dem Rahmen sein, nicht außen überstehen.

Die mechanische Befestigung erfolgt umlaufend an allen vier Seiten mit Rahmendübeln oder Schrauben je nach Wandmaterial, wobei die Befestigungspunkte im Abstand von 600-800 mm liegen und die Befestigung durch den Rahmen ins Mauerwerk erfolgt.

Diagonalverklotzung ist seit 2020 Pflicht, stabilisiert den Rahmen diagonal, verhindert Verformung beim Schaumauftrag und wird im Stockbereich positioniert, nicht bei Verbreiterungsprofilen. Sie ist bei jedem Fenster erforderlich, auch bei kleinen Formaten.

Häufige Fehler

Bei nur seitlicher Befestigung wird der Rahmen nur links und rechts verschraubt, oben und unten fehlt die Befestigung. Der Rahmen kann sich durchbiegen und die Öffnungsfunktion leidet. Weichholz-Klötze aus Materialien wie Fichte werden mit der Zeit weich und nachgiebig, sodass das Fenster absackt und Spalten entstehen.

Zu wenige Befestigungspunkte bedeuten, dass bei großen Fenstern 4-6 Befestigungspunkte nicht ausreichen. Der Rahmen verzieht sich und die Dichtheit leidet. Befestigung im Dämmbereich komprimiert die Dämmung und es entstehen Wärmebrücken, wenn Schrauben durch Dämmung ins Mauerwerk gesetzt werden.

Rollladenkasten: Die vergessene Wärmebrücke

Ungedämmte oder schlecht gedämmte Rollladenkästen sind die größten Wärmelecks im Fensterbereich. Ein ungedämmter Kasten kann den U-Wert des gesamten Fensters um 0,3-0,5 W/(m²K) verschlechtern – das entspricht 10-15 % höheren Wärmeverlusten.

Alte Rollladenkästen haben keine oder minderwertige Dämmung (oft nur 1-2 cm Styropor), undichte Revisionsklappen, fehlende Abdichtung zum Fenster, Zugluft durch Gurtführung und massive Kältebrücken im Winter.

Moderne Lösungen umfassen Aufsatz-Rollladenkästen mit Vollschaum-Dämmung, die U-Werte von 0,35-0,45 W/(m²K) erreichen, umlaufend gedämmt sind, abgedichteten Anschluss zum Fenster haben und gedämmte Revisionsöffnung bieten.

Unterputz-Rollladenkästen werden komplett in die Wand integriert mit Dämmung im Mauerwerk, ohne sichtbare Kastenunterseite und bester thermischer Performance. Vorbau-Rollladensysteme werden vor der Fassade montiert, haben keine thermische Verbindung zur Wand, eignen sich ideal bei Nachrüstung und ermöglichen einfache Wartung.

OKNOPLAST empfiehlt, bei Neubau oder Sanierung immer gedämmte Rollladenkästen einzuplanen. Die Mehrkosten von 150-250 € pro Kasten amortisieren sich durch Energieeinsparungen in wenigen Jahren.

Anstieg der Kosten für den Bau und die Fertigstellung eines Hauses

Warum OKNOPLAST diese Fehler verhindert

OKNOPLAST hat es sich zur Aufgabe gemacht, die häufigsten Fehler beim Fensterkauf systematisch auszuschließen. Durch durchdachte Prozesse, hochwertige Produkte und geschulte Fachpartner entstehen Fenster, die über Jahrzehnte zuverlässig funktionieren.

Energieeffizienz ab Werk

Uw 0,73 W/(m²K) als Standard bedeutet, dass alle OKNOPLAST-Fenster hervorragende U-Werte deutlich unter dem gesetzlichen Minimum erreichen. Sie erfüllen damit bereits heute künftige Anforderungen und sichern langfristig niedrige Heizkosten. Die serienmäßige 3-fach Verglasung ohne Aufpreise und Kompromisse nutzt Edelgasfüllung für maximale Energieeffizienz. Die Warme Kante in jedem Fenster verwendet Kunststoff-Abstandhalter statt Aluminium, vermeidet Wärmebrücken am Glasrand und verbessert den U-Wert um 0,1-0,2 Punkte.

Professionelles Aufmaß inklusive

Der kostenlose Aufmaß-Service bedeutet, dass geschulte Fachpartner das Aufmaß direkt vor Ort vornehmen, alle Messpunkte erfassen, Besonderheiten dokumentieren und Montagedetails klären. Die digitale Dokumentation erfasst das Aufmaß digital und ergänzt es mit Fotos. Sie erhalten vor der Bestellung eine Zusammenfassung zur Freigabe. Keine Überraschungen entstehen durch professionelles Aufmaß, sodass die Fenster beim ersten Mal passen und Nachbesserungen oder Umtausch praktisch ausgeschlossen sind.

RAL-konforme Montage durch Fachpartner

OKNOPLAST arbeitet ausschließlich mit zertifizierten Fachpartnern zusammen, die regelmäßig geschult werden. Die 3-Ebenen-Abdichtung als Standard umfasst Dampfbremsband innen, PU-Schaum in der Mitte und diffusionsoffenes Band außen – bei jeder Montage ohne Aufpreis. Die Lastabtragung nach ÖNORM mit Tragklötzen, Diagonalverklotzung und umlaufender Befestigung wird nach aktuellen Normen ausgeführt. OKNOPLAST gewährt 5 Jahre Garantie auf die fachgerechte Montage – weit über dem Branchenstandard von 2 Jahren.

RC2-Sicherheit im Grundpreis

RC2-Ausstattung mit Pilzkopfverriegelung und Sicherheitsbeschlägen ist bei OKNOPLAST serienmäßig enthalten – Einbruchschutz ohne Aufpreis. Alle Sicherheitselemente sind nach EN 1627 geprüft und zertifiziert, erfüllen die Polizei-Empfehlungen für Wohngebäude und lassen sich auf Wunsch mit durchwurfhemmender Verglasung P4A für höchste Sicherheitsanforderungen kombinieren.

7 Jahre Herstellergarantie

Die Garantie ist doppelt so lang wie üblich: Während die meisten Hersteller 2-3 Jahre bieten, garantiert OKNOPLAST 7 Jahre auf Material und Verarbeitung. Der umfassende Schutz deckt Profile, Beschläge, Verglasung und Dichtungen ab, wobei auch die fachgerechte Montage durch OKNOPLAST-Partner 5 Jahre garantiert ist. Die langfristige Ersatzteilversorgung stellt sicher, dass selbst nach 20 Jahren Ersatzteile verfügbar sind und Ihre OKNOPLAST-Fenster wartbar und reparaturfähig bleiben.

Persönliche Beratung vor Ort

Über 30 Showrooms in ganz Deutschland ermöglichen es Ihnen, OKNOPLAST-Fenster live zu erleben, Materialien anzufassen und Funktionen zu testen. Der Online-Konfigurator erlaubt digitale Planung Ihrer Fenster, Prüfung der U-Werte, Farbwahl und erste Preisindikation. Die inklusive Förderberatung bedeutet, dass OKNOPLAST-Partner Sie über aktuelle KfW- und BAFA-Förderungen informieren und bei der Antragstellung helfen.

FAQ

Was ist ein guter U-Wert für Fenster im Jahr 2026?

Ein guter U-Wert für moderne Fenster liegt unter 0,9 W/(m²K). Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt maximal 1,3 W/(m²K) vor, doch dieser Wert gilt heute als veraltet. Für KfW-Förderungen sind maximal 0,95 W/(m²K) erforderlich, während OKNOPLAST-Fenster 0,73 W/(m²K) erreichen und damit 23 % unter dem Fördergrenzwert liegen.

Dies spart langfristig Heizkosten und erfüllt bereits künftige Anforderungen. Je niedriger der U-Wert, desto weniger Wärme entweicht und desto geringer fallen Ihre Energiekosten aus. Bei einem Einfamilienhaus mit 20 m² Fensterfläche spart ein U-Wert von 0,73 statt 1,3 W/(m²K) jährlich etwa 250 € Heizkosten – über 30 Jahre sind das 7.500 € plus Preissteigerungen.

2-fach oder 3-fach Verglasung – was ist besser?

3-fach Verglasung ist heute Standard und sollte immer bevorzugt werden. Der Unterschied zu 2-fach Verglasung ist deutlich: Zweifachglas erreicht Ug-Werte von 1,0-1,1 W/(m²K), während Dreifachglas 0,5-0,7 W/(m²K) schafft – das bedeutet 25-30 % weniger Wärmeverlust.

Die Mehrkosten von 10-15 % amortisieren sich durch Energieeinsparungen in 5-7 Jahren. Zusätzliche Vorteile umfassen höheren Schallschutz (40-45 dB statt 32-35 dB), wärmere Innenscheiben im Winter (17°C statt 13-14°C bei -10°C außen) und besseren Einbruchschutz durch dickeres Glaspaket. Bei OKNOPLAST ist Dreifachverglasung mit Edelgasfüllung Standard ohne Aufpreis.

Was kostet eine RAL-konforme Fenstermontage?

RAL-konforme Montage mit 3-Ebenen-Abdichtung kostet etwa 50-80 € pro Fenster mehr als einfache Montage „nur auf Schaum“. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit zwölf Fenstern entspricht das Mehrkosten von 600-960 €, doch diese Investition ist zwingend erforderlich und schützt vor Folgeschäden.

Mangelhafte Abdichtung führt zu Schimmel, Feuchteschäden und Wärmebrücken, wobei Sanierungskosten 5.000-15.000 € betragen können. Bei OKNOPLAST-Partnern ist RAL-konforme Montage Standard mit Dampfbremsband innen, hohlraumfreiem PU-Schaum, diffusionsoffenem Band außen, umlaufender Abdichtung und 5 Jahre Montagegarantie. Die Mehrkosten rechnen sich bereits, wenn sie einen einzigen Schadensfall verhindern.

Warum brauche ich Dampfbrems-Bänder beim Fenstereinbau?

Dampfbrems-Bänder (Innendichtung) sind essentiell, um Feuchteschäden zu verhindern. Warme Raumluft enthält viel Feuchtigkeit und dringt ohne Dampfbremse in die kalte Anschlussfuge zwischen Fenster und Wand, wo die Feuchtigkeit kondensiert, weil die Temperatur unter den Taupunkt fällt.

Die Folge: Dauerfeuchte im Dämmbereich, Schimmelbildung und Bauschäden. Das Dampfbremsband verhindert dies, indem es die Fuge luftdicht und diffusionsdicht verschließt. Wichtig ist, dass das äußere Band diffusionsoffen sein muss, damit Restfeuchtigkeit nach außen entweichen kann. Die Kombination beider Bänder plus PU-Schaum bildet das 3-Ebenen-System nach RAL-Standard. Ohne Dampfbremse ist Schimmelbildung nach 6-18 Monaten praktisch unvermeidlich.

Kann ich Fenster im Winter austauschen lassen?

Ja, Fensteraustausch im Winter ist möglich und wird von Fachbetrieben routinemäßig durchgeführt. Wichtige Voraussetzungen sind Außentemperatur über +5°C für PU-Schaum-Verarbeitung, trockene Witterung und professionelle Planung. Der Vorteil: kürzere Wartezeiten bei Herstellern und Monteuren sowie oft günstigere Preise in der Nebensaison.

Der Ausbau alter Fenster erfolgt fensterweise, sodass die Wohnung nur minimal auskühlt, während ein Fenster ausgebaut und das neue eingesetzt wird. Moderne Montagetechnik ermöglicht schnellen Einbau: Ein Standardfenster ist in 2-3 Stunden ausgetauscht. Bei fachgerechter Montage gibt es keine Qualitätseinbußen gegenüber Sommermontage. OKNOPLAST-Partner führen ganzjährig Montagen durch und beraten Sie zu optimalen Terminen.

Welche Fehler passieren am häufigsten beim Fenstereinbau?

Die drei häufigsten Montagefehler sind mangelhafte Abdichtung (32 % aller Fälle) – nur PU-Schaum ohne Dampfbrems- und Außenbänder, was zu Feuchtigkeit, Schimmel und Wärmebrücken führt. Falsche Positionierung (18 %) bedeutet, dass Fenster nicht in der Dämmebene, sondern mittig in der Laibung sitzen, was Kältebrücken und höhere Energieverluste verursacht. Unsachgemäße Befestigung (12 %) umfasst fehlende Tragklötze, zu wenige Befestigungspunkte und keine Diagonalverklotzung, was zu Verformung, durchhängenden Flügeln und undichten Ecken führt.

Diese Fehler lassen sich durch Beauftragung zertifizierter Fachbetriebe vermeiden. OKNOPLAST-Partner sind geschult, verwenden geprüfte Materialien und montieren nach RAL-Standard. Zusätzlich häufig sind ungedämmte Rollladenkästen (8 %), fehlende Fensterbankabdichtung (6 %) und zu früh entfernte Schutzfolie (4 %).

Was bedeutet RC2 bei Fenstern?

RC2 (Resistance Class 2) bezeichnet die Widerstandsklasse gegen Einbruch nach europäischer Norm EN 1627. RC2-Fenster halten einem standardisierten Einbruchsversuch mindestens 3 Minuten stand, wobei der Angreifer typische Einbruchwerkzeuge wie Schraubendreher, Zange und Keile verwendet.

Da die meisten Einbrecher nach 2-3 Minuten erfolglosem Versuch aufgeben, bietet RC2 in der Praxis sehr guten Schutz. Die technische Ausstattung umfasst Pilzkopfverriegelung, die sich beim Schließen verkrallt, verstärkte Beschläge aus gehärtetem Stahl sowie optional abschließbare Griffe und Sicherheitsverglasung P4A. Die Polizei empfiehlt RC2 für alle Fenster im Erdgeschoss und leicht erreichbare Fenster im Obergeschoss. Bei OKNOPLAST ist RC2-Sicherheit serienmäßig enthalten ohne Aufpreis.

Wie erkenne ich, ob meine Fenster falsch montiert sind?

Anzeichen für fehlerhafte Montage zeigen sich oft erst nach Monaten. Sofort erkennbar sind sichtbare Spalten zwischen Rahmen und Wand, schief stehender Rahmen (mit Wasserwaage prüfbar), schwergängiges Öffnen/Schließen und bereits entfernte Schutzfolie obwohl Bauarbeiten laufen.

Nach 3-12 Monaten treten Zugluft trotz geschlossener Fenster, Kondensation am Rahmen oder in Ecken, Verfärbungen an Laibungen, muffiger Geruch und Schimmelflecken im Anschlussbereich auf. Beim Selbsttest können Sie eine Kerzenflamme vor ein geschlossenes Fenster halten – flackert sie, ist das Fenster undicht. Mit einem Infrarot-Thermometer lässt sich die Rahmentemperatur messen, wobei kalte Stellen auf Wärmebrücken hindeuten. Bei Verdacht sollten Sie einen Fachmann beauftragen, der Mängel dokumentieren und Nachbesserung durchsetzen kann.

Muss ich alle Fenster gleichzeitig austauschen?

Nein, aber es ist oft sinnvoll. Der gleichzeitige Austausch aller Fenster bietet mehrere Vorteile: niedrigere Kosten pro Fenster durch Mengenrabatte, nur eine Anfahrt/Montage (spart 30-40 % Montagekosten), einheitliche Optik, gleiche Lebensdauer aller Fenster, sofortige Verbesserung der gesamten Energieeffizienz und nur eine Förderantragstellung erforderlich.

Einzelaustausch kann sinnvoll sein bei schrittweiser Sanierung aus Budgetgründen, akutem Schaden an einem Fenster oder unterschiedlichen Anforderungen (beispielsweise erst Straßenseite wegen Lärm). Wichtig ist, auch bei schrittweisem Austausch auf gleiche Serie und Farbe zu achten, damit später alles harmoniert. OKNOPLAST bietet beides an: Komplettaustausch mit Mengenrabatt oder Einzelaustausch mit Garantie auf spätere Nachbestellung derselben Serie.

Wie lange halten moderne Fenster?

Hochwertige Fenster halten 30-40 Jahre bei richtiger Pflege und fachgerechter Montage. Die Lebensdauer hängt stark vom Material ab: Kunststofffenster 30-40 Jahre, Holz-Aluminium-Fenster 40-50 Jahre, reine Aluminiumfenster 50-60 Jahre.

Entscheidend sind fachgerechte Montage nach RAL-Standard, regelmäßige Wartung mit Beschläge-Ölung und Dichtungsprüfung sowie Qualität der Komponenten wie Beschläge, Dichtungen und Profile. OKNOPLAST verwendet ausschließlich hochwertige Komponenten: Beschläge von Siegenia oder Roto, UV-stabile Profile und dauerelastische Dichtungen. Die 7 Jahre Garantie zeigen das Vertrauen in die Langlebigkeit. Erste Wartung wird nach einem Jahr empfohlen, danach alle 2-3 Jahre. Dichtungen sollten nach 15-20 Jahren erneuert werden. Bei sachgemäßer Behandlung überdauern OKNOPLAST-Fenster problemlos 35-40 Jahre.

Was kostet es, Montagefehler nachträglich zu beheben?

Die Sanierung fehlerhaft montierter Fenster ist deutlich teurer als korrekte Erstmontage. Nachträgliche Abdichtung bei bleibendem Fenster kostet 150-300 € pro Fenster, Ausbau und korrekte Neumontage 300-500 € pro Fenster. Die Behebung von Schimmelschäden inklusive Malerarbeiten schlägt mit 500-1.500 € pro Fenster zu Buche, während Sanierung von Wasserschäden im Mauerwerk 2.000-5.000 € pro Fenster kostet. Bei schwerem Bauschaden mit durchfeuchtetem Mauerwerk entstehen 5.000-15.000 € Gesamtsanierungskosten.

Hinzu kommen indirekte Kosten: erhöhte Heizkosten während der Mangelperiode, Hotelkosten bei unbewohnbarem Zustand, Gutachterkosten (500-1.500 €) sowie gegebenenfalls Anwalts- und Gerichtskosten. Die 600-960 € Mehrkosten für RAL-konforme Erstmontage sind bestens investiert und vermeiden Folgekosten, die leicht das 10-20fache betragen können. Bei OKNOPLAST ist fachgerechte Montage Standard mit 5 Jahren Garantie.

Gibt es Förderungen für neue Fenster in 2026?

Ja, auch 2026 stehen attraktive Förderprogramme zur Verfügung. Die BAFA Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bietet 15 % Zuschuss auf Sanierungskosten bei Fenstertausch mit maximal 60.000 € Förderung pro Wohneinheit. Voraussetzung sind Uw ≤ 0,95 W/(m²K) und fachgerechte Montage durch Fachunternehmen.

Der KfW-Kredit 261 ist ein zinsgünstiger Kredit bis 150.000 € für Komplettsanierung zum Effizienzhaus, wobei Fenstertausch als Teil der Maßnahmen förderfähig ist. KfW-Kredit 262 für Einzelmaßnahmen bietet bis 60.000 € pro Wohneinheit und ist kombinierbar mit BAFA-Zuschuss. OKNOPLAST-Fenster mit Uw 0,73 W/(m²K) erfüllen alle Fördervoraussetzungen problemlos, und OKNOPLAST-Partner unterstützen bei Antragstellung vor Vertragsabschluss, Nachweis der technischen Anforderungen und Rechnungslegung für die Förderstelle.

Wie oft müssen Fenster gewartet werden?

Erste Wartung nach einem Jahr, danach alle 2-3 Jahre. Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer und sichert die Funktion. Zur Wartung gehören: Beschläge mit säurefreiem Öl wie Nähmaschinenöl schmieren, alle beweglichen Teile behandeln. Dichtungen auf Risse und Verhärtung prüfen, mit Pflegemittel geschmeidig halten und bei Beschädigung erneuern (nach 15-20 Jahren ohnehin fällig).

Entwässerung bedeutet, Abflusslöcher im Rahmen mit Draht oder Bürste zu reinigen, da verstopfte Löcher zu Wasserstau führen. Bei der Reinigung sollten Profile mit mildem Reiniger gesäubert werden (keine Scheuermittel!) und Glas mit handelsüblichem Glasreiniger. Bei der Einstellung wird der Anpressdruck geprüft und bei Bedarf Beschläge nachjustiert, wenn sichtbarer Lichtspalt auftritt.

OKNOPLAST bietet Wartungsservice durch Fachpartner an mit Kosten von circa 80-120 € pro Besuch für Standardhaus mit zwölf Fenstern. Alternativ lassen sich viele Arbeiten selbst durchführen (Anleitungen auf oknoplast.de). Gut gewartete Fenster funktionieren auch nach 30 Jahren einwandfrei.

Was bedeutet „Fenster in der Dämmebene“?

„In der Dämmebene“ bedeutet, dass das Fenster so positioniert wird, dass es von der Fassadendämmung (WDVS) überdeckt wird. Bei gedämmten Fassaden liegt die Dämmung 12-20 cm vor dem tragenden Mauerwerk, und das Fenster sollte so eingebaut werden, dass es zu etwa einem Drittel in dieser Dämmschicht sitzt.

Liegt das Fenster zu weit innen (traditioneller Einbau), entsteht eine Wärmebrücke: Die Dämmung endet vor dem Fenster und der Bereich zwischen Dämmung und Fenster ist ungeschützt, wo sich Kondensat bildet und Schimmel entsteht. Liegt das Fenster zu weit außen, fehlt statischer Halt im tragenden Mauerwerk. Bei 16 cm WDVS sollte der Rahmen etwa 5-6 cm in der Dämmung sitzen und 10-11 cm im Mauerwerk verankert sein, sodass die Dämmung den Rahmenanschluss vollständig überdeckt. Bei Altbausanierung ist oft eine Laibungsverbreiterung nötig, um die Dämmebene zu erreichen.

Können alte Rollladenkästen nachträglich gedämmt werden?

Ja, Nachdämmung ist möglich und sinnvoll, da ungedämmte Kästen 10-15 % der Heizenergie verschwenden. Bei Innendämmung werden Dämmplatten (3-5 cm) von innen angebracht – die einfachste Lösung, die jedoch Kastenvolumen reduziert. Der Rollladen muss noch Platz haben, und die Kosten betragen 150-250 € pro Kasten.

Beim Austausch des Kastens erfolgt kompletter Ersatz durch gedämmten Aufsatzkasten mit U-Wert 0,35-0,45 W/(m²K) – die beste Lösung, aber aufwendig mit Kosten von 400-600 € pro Kasten inklusive Montage. Bei WDVS-Sanierung kann der Kasten von außen mit eingepackt werden, was nur bei Komplettsanierung möglich ist.

Vorbau-Rollladen wird nachträglich vor der Fassade montiert, der alte Kasten bleibt verschlossen, es entsteht keine thermische Verbindung zur Wand mit Kosten von 350-500 € pro Fenster. Bei Fenstertausch sollten Rollladenkästen immer mit erneuert oder gedämmt werden, wobei sich die Investition durch Energieeinsparungen in 8-12 Jahren amortisiert.

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