Terrassentür richtig auswählen: HST vs. PSK, GEG 2024, Barrierefreiheit und Sonnenschutz im Überblick
Was Sie in diesem Artikel erfahren:
- Was HST, PSK und Dreh-Kipp unterscheidet – mit konkreten Schwellenhöhen (mm) und Maximalbreiten
- Welchen Ud-Wert Ihre neue Terrassentür nach GEG 2024 braucht (§§ 47, 72) – und wann BAFA-Förderung greift
- Warum die „0-Millimeter-Schwelle“ ein Marketingbegriff ist – und was DIN 18040-2 wirklich fordert
- Was den HST MOTION 82 Vista mit integriertem Raffstore-Kasten von anderen Systemen unterscheidet
- Wie viel eine Terrassentür kostet – und wie viel nach BAFA-Abzug übrig bleibt
Eine Terrassentür verbindet Wohnraum und Außenbereich auf 30 bis 50 Jahre – und drei Entscheidungen fallen dabei gleichzeitig: welches System (HST, PSK oder Dreh-Kipp), welche Schwellenhöhe (GEG, Barrierefreiheit, DIN 18040-2) und welcher U-Wert (GEG-Pflicht oder BAFA-Förderung). Dieser Ratgeber beantwortet alle drei Fragen mit konkreten Messwerten, normativen Quellen und einem klaren Entscheidungsbaum.

Was unterscheidet HST, PSK und klassische Balkontür?
HST-Flügel erreichen Breiten bis 3,0 m bei Schwellen von 0-20 mm; PSK-Flügel sind auf ca. 1,5 m begrenzt und können eine Schwelle von 30-50 mm nie unterschreiten – das sind die drei Kernsysteme des deutschen Terrassenmarkts mit grundlegend unterschiedlicher Mechanik und Einsatzlogik. Die Hebe-Schiebe-Tür (HST) hebt den Flügel an und gleitet auf einer flachen Bodenschiene; die Parallel-Schiebe-Kipp-Tür (PSK) kippt den Flügel zuerst und schiebt ihn dann parallel zur Wand; die klassische Dreh-Kipp-Balkontür öffnet nach innen und schwenkt im Raum.
Aus Sicht des Fachhandels hat die HST in den letzten fünf Jahren die PSK als Standard für Neubauten weitgehend abgelöst – nicht wegen des Preises, sondern wegen Barrierefreiheit und Glasflächenpotenzial.
| Kriterium | Hebe-Schiebe-Tür (HST) | Parallel-Schiebe-Kipp (PSK) | Dreh-Kipp-Balkontür |
|---|---|---|---|
| Mechanismus | Flügel wird angehoben, gleitet auf Bodenschiene | Flügel kippt, wird parallel zur Wand geschoben | Flügel dreht nach innen oder kippt |
| Schwellenhöhe | 0-20 mm (barrierearm möglich) | 30-50 mm (konstruktionsbedingt, nie ≤ 20 mm) | 15-20 mm (barrierearm möglich) |
| Max. Flügelbreite | bis ca. 3,0 m | bis ca. 1,5 m | bis ca. 1,3 m |
| Kippfunktion | Nein | Ja | Ja |
| Barrierefreiheit DIN 18040-2 | Ja (bei ≤ 20 mm) | Nein | Bedingt |
| Platzbedarf beim Öffnen | Kein Schwenkbereich nötig | Kein Schwenkbereich nötig | Schwenkbereich ca. 90° |
| Preisklasse | Mittel-Hoch | Günstig-Mittel | Günstig |
| OKNOPLAST-System | HST MOTION 82 Vista | SLIDE (PSK) | Balkontür (Dreh-Kipp) |
Wie groß kann eine Hebe-Schiebe-Tür werden? Flügelbreiten und Abmessungen im Vergleich
Ein einzelner HST-Flügel kann bis zu ca. 3,0 m breit und bis zu 400 kg schwer sein – dank der Hebe-Schiebe-Mechanik öffnet er sich trotzdem mit minimalem Kraftaufwand. Ein zweiflügeliges Element erreicht damit ca. 6,0 m Gesamtbreite. PSK-Flügel sind konstruktionsbedingt auf ca. 1,5 m begrenzt, da der Beschlag auf dem Profilrahmen montiert ist und höheren Kräften ausgesetzt bleibt.
Die Elementbreite ist ein häufig unterschätztes Planungsmaß: Wer eine 5,0 m breite Terrassenöffnung realisieren möchte, benötigt bei PSK mindestens vier Flügel (je max. 1,25 m) mit entsprechend vielen Pfosten. Eine zweiflügelige HST schafft dasselbe mit einem deutlich schlankeren Erscheinungsbild und weniger Profil im Sichtfeld.
| System | Max. Flügelbreite | Max. Elementbreite | Max. Flügelgewicht | OKNOPLAST-System |
|---|---|---|---|---|
| Hebe-Schiebe-Tür (HST) | ca. 3,0 m | ca. 6,0 m (zweiflügelig) | bis ca. 400 kg | HST MOTION 82 Vista |
| Parallel-Schiebe-Kipp (PSK) | ca. 1,5 m | ca. 3,0 m | bis ca. 150 kg | SLIDE (PSK) |
| Dreh-Kipp-Balkontür | ca. 1,3 m | ca. 1,3 m | bis ca. 100 kg | OKNOPLAST Balkontür (DK) |
| Faltschiebetür | ca. 1,2 m/Flügel | nahezu beliebig | projektabhängig | auf Anfrage |
*Systemabhängig; Maximalwerte laut ift-Rosenheim-Prüfberichte und OKNOPLAST-Produktdatenblätter. Für projektspezifische Abmessungen: Anfrage beim Fachhandelspartner.

Welchen Ud-Wert muss eine Terrassentür nach GEG 2024 einhalten?
Für Terrassentüren gilt beim Einzelbauteilaustausch seit dem 1. Januar 2024 ein Ud-Wert von maximal 1,3 W/(m²K) nach §§ 47 und 72 GEG 2024. Wer gleichzeitig BAFA-Förderung beanspruchen möchte, muss die schärfere Grenze von 0,95 W/(m²K) einhalten – das setzt in der Regel Dreifachverglasung mit gedämmtem Rahmen voraus. Der OKNOPLAST HST MOTION 82 Vista erfüllt beide Anforderungen.
| Szenario | GEG-Paragraf | Ud-Grenzwert | BAFA-Schwelle | OKNOPLAST-System |
|---|---|---|---|---|
| Einzelbauteilaustausch | §§ 47, 72 GEG 2024 | Ud ≤ 1,3 W/(m²K) | Ud ≤ 0,95 W/(m²K) | HST MOTION 82 Vista, SLIDE |
| Kompletttausch Bestand | § 48 GEG 2024 | Ud ≤ 1,3 W/(m²K) | Ud ≤ 0,95 W/(m²K) | alle Terrassentürsysteme |
| Neubau Effizienzhaus | §§ 15-17 GEG 2024 | nach GEG-Gesamtnachweis | KfW EH40/55 | HST MOTION 82 Vista |
| BAFA-Maximalzuschuss | BEG EM 2024 | – | 30.000 €/Wohneinheit | alle BAFA-förderbaren Systeme |
Quelle: GEG 2024 (§§ 47, 72 Einzelbauteilaustausch; § 48 Kompletttausch; §§ 15-17 Neubaunachweis), BMWK BEG-EM-Richtlinie 2024, BAFA-Merkblatt (Stand 2025).
BAFA-Förderung: Gilt sie auch für Terrassentüren?
Ja – Terrassentüren sind über das Bundesförderprogramm BEG EM (BAFA) förderbar, sofern der Ud-Wert ≤ 0,95 W/(m²K) eingehalten und die Maßnahme von einem Energieberater der Dena-Expertenliste begleitet wird. Der Zuschuss beträgt 15 % der förderfähigen Kosten, maximal 30.000 Euro pro Wohneinheit. OKNOPLAST begleitet Eigentümer mit seinem BAFA-Förderservice durch den Antragsprozess.
Ein Rechenbeispiel: Eine HST-Terrassentür im mittleren Marktsegment kostet mit Einbau orientierend ca. 5.500-8.000 Euro (Richtwert). BAFA-Zuschuss (15 %): ca. 825-1.200 Euro. Eigenanteil nach Förderung: ca. 4.700-6.800 Euro – für eine Terrassentür, die 30 bis 50 Jahre hält und den Wohnraum barrierefrei erschließt.
Wärmebrücke Schwelle: ψ-Wert der Bodenkonstruktion im Vergleich
Der ψ-Wert der PSK-Bodenschwelle liegt bei 0,08-0,12 W/(m·K) – doppelt so hoch wie bei einer HST mit bodenbündiger Ausführung (0,04-0,06 W/(m·K)) und damit ein messbarer Effizienzfaktor beim GEG-Gesamtnachweis. Bei einer 3 m breiten Terrassentür entspricht die Differenz einem jährlichen Mehrwärmeverlust von ca. 10-15 kWh. (Quelle: ift Rosenheim WA-16/1, ZVDH-Richtlinie, Fraunhofer IBP Wärmebrücken-Atlas)
| Planungshinweis Schwellenkonstruktion: HST bodenbündig (ψ ≈ 0,04 W/(m·K)): Bodeneinbau der Schiene vor Estrich planen – Koordination mit Rohbau zwingend erforderlichHST barrierearm (ψ ≈ 0,05 W/(m·K)): Aufsatzschwelle auf vorhandenem Boden, nachträglicher Einbau möglichPSK (ψ ≈ 0,10 W/(m·K)): Bodenschwelle 30-50 mm konstruktionsbedingt – Wärmebrückenberechnung für Effizienzhaus-Nachweis erforderlich |
Ist eine Hebe-Schiebe-Tür wirklich barrierefrei? DIN 18040 im Praxischeck
Eine HST kann mit Schwellen von 0 bis 20 mm eingebaut werden – beides ist nach DIN 18040-2 (Barrierefreies Bauen – Wohnungen) zulässig. Die oft verwendete Formulierung „0-Millimeter-Schwelle“ ist ein Marketingbegriff für den bodenbündigen Idealeinbau; die normative Anforderung lautet: maximal 20 mm. Eine PSK-Tür ist mit ihren konstruktionsbedingten 30-50 mm Schwellenhöhe nie DIN-18040-2-konform – das ist kein Qualitätsmangel, sondern ein physikalisches Systemlimit.
| System | Schwellenhöhe (mm) | DIN 18040-2-konform | Rollstuhlgeeignet | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| HST bodenbündig | 0-5 mm | Ja ✔ | Ja ✔ | Bodengleicher Einbau möglich |
| HST barrierearm | 6-20 mm | Ja ✔ (barrierearm) | Bedingt | DIN 18040-2: max. 20 mm |
| PSK | 30-50 mm | Nein ✗ | Nein ✗ | Konstruktionsbedingt nie 0 mm |
| Dreh-Kipp | 15-20 mm | Ja (barrierearm) | Nein | Kein Durchgang für Rollstuhl |
Quelle: DIN 18040-2:2011-09 (Barrierefreies Bauen – Wohnungen), DIN 18040-1 (öffentliche Gebäude, max. 20 mm), ift Rosenheim Systemprüfberichte.
Terrassentür einbruchsicher: RC-Klassen und SafetyPlus-Beschläge
Der OKNOPLAST HST MOTION 82 Vista erfüllt RC-2-Anforderungen nach DIN EN 1627 mit SafetyPlus-Pilzkopfverriegelungen in Stahlverstärkung – die Mindestempfehlung der Polizeilichen Kriminalprävention für Erdgeschoss-Terrassentüren. RC 2 bedeutet: Widerstand gegen Einbruch mit einfachem Werkzeug (Schraubenzieher, Keile) für mindestens 3 Minuten. Für erhöhte Anforderungen (RC 3) ist eine separate Sicherheitsberatung empfohlen.
Wichtig: Die Einbruchschutzklasse einer Terrassentür gilt nur für das gesamte System (Rahmen, Verglasung, Beschlag) – nicht einzelne Komponenten. OKNOPLAST-Fachhandelspartner zertifizieren die Gesamtinstallation nach DIN EN 1627 auf Wunsch.

HST MOTION 82 Vista: integrierter Sonnenschutz und SMART OKNOPLAST
Der OKNOPLAST HST MOTION 82 Vista kombiniert als einziges Kunststoff-HST-System auf dem deutschen Markt einen werksseitig integrierten Raffstore-Vorbaukasten mit SMART-Steuerung – Montageersparnis gegenüber Nachrüstung: ca. 800-1.500 Euro. Sonnenschutz und Terrassentür bilden ein System ohne zusätzliche Wanddurchbrüche.
Integrierter Raffstore-Vorbaukasten: kein Wanddurchbruch, ein System
Eine nachträgliche Raffstore-Montage an einer Standardterrassentür kostet ca. 800-1.500 Euro Mehraufwand gegenüber einem werksseitig integrierten System – durch entfallende Wanddurchbrüche und separate Montagekoordination entfällt dieser Posten beim HST MOTION 82 Vista vollständig. Konventionelle Nachrüstungen erfordern einen separaten Wanddurchbruch für die Führungsschienen, eine Putzunterbrechung und koordinierten Einbau zwischen Fensterbauer und Fassadenhandwerk.
Praktisches Ergebnis: Ein Einfamilienhaus in Bayern, das 2024 eine HST MOTION 82 Vista mit integriertem Raffstore erhielt, sparte gegenüber einer separaten Nachrüstung ca. 1.200 Euro an Montagekosten – und reduzierte die sommerliche Raumtemperatur um nachgemessene 4-6 °C im direkten Vergleich zur Vorjahressituation ohne Sonnenschutz.
SMART OKNOPLAST: Steuerungspakete Basic bis Voice im Überblick
SMART OKNOPLAST ist das modulare Steuerungssystem für motorisierte OKNOPLAST-Elemente. Fünf Pakete decken die Bandbreite von einfacher Fernbedienung bis vollständiger KNX-Gebäudeautomation ab.
- Basic: Fernbedienung für motorisierten Antrieb – Öffnen/Schließen der HST per Taster
- Standard: App-Steuerung per Smartphone – auch aus der Ferne (Urlaubsmodus)
- Premium: Automatisierung nach Zeitprogramm – Sonnenschutz fährt bei Sonneneinstrahlung automatisch aus
- Voice: Sprachsteuerung per Amazon Alexa oder Google Assistant
- Professional (KNX): Integration in Gebäudeautomation – ideal für Effizienzhaus-Konzepte und Mehrfamilienhäuser
Was kostet eine Terrassentür? HST, PSK und Dreh-Kipp im Preisvergleich
Eine PSK-Terrassentür (SLIDE) kostet am deutschen Markt zwischen 1.500 und 3.500 Euro (Produkt) plus 300 bis 600 Euro Einbau – nach BAFA-Förderung (15 %) ergibt sich ein Eigenanteil ab ca. 1.785 Euro. Kunststoff-Hebe-Schiebe-Türen liegen je nach Hersteller, Format und Ausstattung marktüblich zwischen 3.000 und 9.000 Euro; nach BAFA-Abzug reduziert sich der Eigenanteil messbar. Verbindliche Angebote liefert Ihr lokaler OKNOPLAST-Fachhandelspartner. – regionale Abweichungen sind möglich.
| System | Produktpreis* | Einbau ca. | BAFA-Abzug (15 %) | Endpreis nach Förderung ca. |
|---|---|---|---|---|
| Dreh-Kipp-Balkontür | 500-1.200 € | 200-400 € | 105-240 € | 595-1.360 € |
| PSK-Terrassentür (Kunststoff) | 1.500-3.500 € | 300-600 € | 270-615 € | 1.485-3.485 € |
| HST Kunststoff (82 mm Profil) | 3.000-9.000 € | 500-1.200 € | 525-1.530 € | 2.975-8.670 € |

Welche Terrassentür passt zu Ihrem Zuhause? Entscheidungshilfe nach Nutzungstyp
Wer ein Haus plant oder saniert, steht vor einer Entscheidung mit klaren Parametern: Wer Barrierefreiheit braucht, wählt HST – kein anderes Schiebsystem erfüllt DIN 18040-2. Wer die Kippfunktion zum Lüften braucht und budgetbewusst ist, wählt PSK. Wer eine kleine Öffnung und minimales Budget hat, wählt Dreh-Kipp. Die Matrix zeigt die vollständige Zuordnung.
| Nutzungstyp / Priorität | Empfohlenes System | OKNOPLAST-Produkt | Begründung |
|---|---|---|---|
| Maximale Glasfläche, Panoramablick | HST | HST MOTION 82 Vista | Flügel bis 3 m, kein Schwenkbereich |
| Barrierefreier Zugang, Senioren, Rollstuhl | HST (bodenbündig) | HST MOTION 82 Vista | Schwelle 0-20 mm, DIN 18040-2-konform |
| Kippfunktion wichtig (Lüften, Kinder) | PSK | SLIDE (PSK) | Einziges Schiebsystem mit Kippflügel |
| Geringes Budget, Standardöffnung | Dreh-Kipp | OKNOPLAST Balkontür | Günstigste Lösung, bewährt |
| Sonnenschutz integriert gewünscht | HST mit Raffstore | HST MOTION 82 Vista | Einziges System mit int. Raffstore-Kasten |
| Smart-Home-Steuerung per App/Sprache | HST + SMART | HST MOTION 82 Vista + SMART | SMART OKNOPLAST Basic-Voice |
| BAFA-Förderung angestrebt | HST oder PSK | alle OKNOPLAST-Systeme | Ud ≤ 0,95 W/(m²K) vorausgesetzt |
„Aus Sicht des Fachhandels gibt es heute in 8 von 10 Fällen eine klare Empfehlung: HST, wenn das Budget es zulässt. Der Aufpreis gegenüber PSK amortisiert sich über Barrierefreiheit, Glasflächenpotenzial und Sonnenschutzintegration – spätestens wenn Kinder zu Senioren werden.“
Häufige Fragen zur Terrassentür-Auswahl – FAQ
Die Antwort hängt von drei Faktoren ab: Platzbedarf, Budget und Barrierefreiheit. Eine HST ermöglicht Flügelbreiten bis 3,0 m, barrierefreie Schwellen und Smart-Home-Steuerung – ist aber teurer (Marktpreis ab ca. 3.000 Euro). Eine PSK bietet eine Kippfunktion und kostet Marktpreis ab ca. 1.500 Euro, ist aber mit 30-50 mm Schwellenhöhe nie barrierefrei.
Bei einer Hebe-Schiebe-Tür wird der Flügel durch eine einfache Griffdrehung um wenige Millimeter angehoben und gleitet dann leichtgängig auf einer Bodenschiene. Durch das Anheben wird der Dichtungsdruck aufgehoben – selbst Flügel bis 400 kg lassen sich mühelos bewegen. Das OKNOPLAST HST MOTION 82 Vista funktioniert nach diesem Prinzip.
Beim Einzelbauteilaustausch gilt Ud ≤ 1,3 W/(m²K) nach §§ 47, 72 GEG 2024. Für BAFA-Förderung über BEG EM muss der Ud-Wert ≤ 0,95 W/(m²K) betragen – das entspricht einer Dreifachverglasung mit gedämmtem Rahmen. Der OKNOPLAST HST MOTION 82 Vista erfüllt beide Anforderungen.
Eine HST kann barrierefrei (Schwelle 0-5 mm) oder barrierearm (6-20 mm) eingebaut werden – beides ist nach DIN 18040-2 für Wohnungen zulässig. Wichtig: Die oft genannte „0-Millimeter-Schwelle“ ist das Idealziel; DIN 18040-2 fordert maximal 20 mm. PSK-Türen (30-50 mm Schwelle) gelten nie als barrierefrei.
Ein einzelner HST-Flügel kann bis zu ca. 3,0 m breit sein; ein zweiflügeliges Element erreicht damit ca. 6,0 m Gesamtbreite. Das maximale Flügelgewicht liegt bei etwa 400 kg – die Hebe-Schiebe-Mechanik macht das Öffnen trotzdem leichtgängig. PSK-Flügel sind auf ca. 1,5 m begrenzt.
Ja, Terrassentüren sind über BEG EM (BAFA) förderbar – vorausgesetzt, der Ud-Wert liegt bei maximal 0,95 W/(m²K) und die Maßnahme wird von einem zertifizierten Energieberater (Dena-Expertenliste) begleitet. Der Zuschuss beträgt 15 % der förderfähigen Kosten, maximal 30.000 Euro pro Wohneinheit. OKNOPLAST begleitet den BAFA-Antragsprozess.
Kunststoff-HST-Terrassentüren kosten am Markt je nach Format und Ausstattung zwischen 3.000 und 9.000 Euro (Produkt) plus 500 bis 1.200 Euro Einbau. Mit BAFA-Förderung (15 %) reduziert sich der Eigenanteil um 525 bis 1.530 Euro. Für ein verbindliches Angebot empfiehlt sich die Beratung beim lokalen OKNOPLAST-Fachhandelspartner.
Ja – mit SMART OKNOPLAST lassen sich HST-Terrassentüren motorisiert öffnen und schließen, per App (Basic-/Standard-Paket) oder per Sprachbefehl (Voice-Paket). Das Professional-Paket (KNX) integriert die Tür in zentrale Gebäudeautomation. Der Antrieb ist nachrüstbar beim HST MOTION 82 Vista.
Eine HST kann mit einer Bodenschwelle von 0-20 mm eingebaut werden – barrierearm oder barrierefrei nach DIN 18040-2. Eine PSK-Tür besitzt konstruktionsbedingt immer eine Schwelle von 30-50 mm, da der Beschlag auf dem Rahmen montiert ist und nicht im Boden versteckt werden kann. Damit ist PSK nie DIN-18040-2-konform.
Der HST MOTION 82 Vista von OKNOPLAST verfügt über einen werksseitig integrierten Raffstore-Vorbaukasten. Sonnenschutz und Terrassentür bilden ein System – kein zusätzlicher Wanddurchbruch, keine separate Montage. Der Raffstore fährt bei Sonneneinstrahlung automatisch aus und verhindert sommerliche Überhitzung bei gleichzeitig maximalem Tageslichteinfall.
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