Nachhaltige Fenster 2026 – PVC-Ökobilanz, Recycling und OKNOPLAST ECOFUSION im Vergleich
Kunststofffenster gelten oft als Umweltproblem – zu Unrecht. PVC kann bis zu achtmal recycelt werden, ohne an Qualität zu verlieren; Recycling-PVC spart dabei rund 90 % CO₂ gegenüber der Neuproduktion. OKNOPLAST dokumentiert Nachhaltigkeit nicht mit Slogans, sondern mit Zahlen: ISO 14001, katalytischer Ofen mit 95 % Emissionsreduktion und zertifizierten Recyclingkreislauf. Dieser Ratgeber zeigt, welche Kriterien nachhaltige Fenster erfüllen müssen, welches Material die beste Ökobilanz liefert und warum OKNOPLAST ECOFUSION der nachhaltigste System im OKNOPLAST-Sortiment ist.
Was Sie in diesem Artikel erfahren:
- Warum das Vorurteil „PVC ist unökologisch“ falsch ist – und welche fünf konkreten Fakten es widerlegen: von der bis zu 8-fachen Recyclingfähigkeit über 90 % CO₂-Einsparung durch Recycling-PVC bis zur 95-prozentigen Emissionsreduktion durch den katalytischen Ofen in der OKNOPLAST-Produktion in Ochmanów.
- Welches Fenstermaterial die beste Ökobilanz über den vollständigen Lebenszyklus von 30 Jahren liefert – mit einem direkten Vergleich von Kunststoff, Holz und Aluminium nach sieben Kriterien: CO₂ bei Herstellung, Lebensdauer, Pflegeaufwand, Recyclingfähigkeit, Wärmedämmung, Betriebsemissionen und Gesamtbilanz.
- Was OKNOPLAST konkret für Nachhaltigkeit tut: ISO-14001-Zertifizierung, katalytischer Produktionsofen, zertifizierter Recyclingkreislauf über Rewindo und VinylPlus – dokumentiert in einem vollständigen Nachhaltigkeitssteckbrief mit verifizierbaren Nachweisen.
- Welches OKNOPLAST-System die beste Nachhaltigkeitsbilanz hat – warum ECOFUSION durch reduzierten Materialeinsatz (76 mm statt 82 mm Bautiefe), RAL-Güteklasse A und Dreifachverglasung die erste Wahl für ökologisch bewusste Bauherren ist, und welchen Uw-Wert Häuser mit Wärmepumpe mindestens brauchen.
- Wann ein Fenstertausch aus CO₂-Sicht wirklich sinnvoll ist – mit einer konkreten Berechnungsformel: Wie viel CO₂ ein Einfamilienhaus mit 15 m² Glasfläche beim Tausch von Zweifach- auf Dreifachverglasung jährlich einspart, und in wie vielen Jahren die Produktions-CO₂-Schuld des neuen Fensters zurückgezahlt ist.
- Welche staatliche Förderung es für nachhaltige Fenster 2026 gibt – BAFA-Zuschuss von 15 % (20 % mit iSFP), maximale Fördersumme, Beantragungsvoraussetzungen und wie OKNOPLAST den Förderprozess über zertifizierte Energieberater begleitet.

Was sind nachhaltige Fenster – und woran erkennt man sie?
Nachhaltige Fenster erfüllen drei messbare Kriterien gleichzeitig: hohe Energieeffizienz im Betrieb, dokumentierte Langlebigkeit und nachgewiesene Recyclingfähigkeit. Ein Fenster, das nur einen dieser drei Aspekte erfüllt – etwa sehr gut dämmt, aber nach 15 Jahren auf der Deponie landet – ist nicht nachhaltig im vollständigen Sinne des Lebenszyklus.
| Säule | Kriterium | Messbar durch | OKNOPLAST-Nachweis |
| Energieeffizienz | Uw-Wert ≤ 0,95 W/(m²K) | GEG §48, BAFA BEG EM | PAVA 0,76 / Winergetic Passiv 0,67 W/(m²K) |
| Langlebigkeit | Lebensdauer > 30 Jahre | RAL-Güteklasse A, DIN EN 12608 | RAL-Güteklasse A, 10 Jahre Garantie |
| Recyclingfähigkeit | Rezyklat-Anteil, Rücknahmesystem | EPD (IBU), Rewindo-Mitgliedschaft | Zertifizierter Recyclingkreislauf, Rewindo-Partner |
Was ist eine EPD – und warum fragen Architekten danach?
Eine Umweltproduktdeklaration (EPD, Environmental Product Declaration) ist ein nach ISO 14044 und EN 15804 normiertes Dokument, das den vollständigen ökologischen Fußabdruck eines Bauprodukts über seinen Lebenszyklus dokumentiert – von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung. Vergabebehörden, DGNB-zertifizierte Bauvorhaben und LEED-Projekte verlangen EPDs als Nachweis für ökologisch verantwortungsvolles Bauen. Das Institut Bauen und Umwelt (IBU) ist die maßgebliche Stelle für EPD-Verifikation in Deutschland.
Was bedeutet Kreislaufwirtschaft – und wie funktioniert sie bei Kunststofffenstern?
Kreislaufwirtschaft bei Kunststofffenstern bedeutet: Altfenster werden am Ende ihrer Nutzungsdauer nicht deponiert, sondern über das Rewindo-System zurückgenommen, mechanisch zu Granulat aufbereitet und als Rezyklat wieder in neue Profile eingebracht. Der Profilhersteller von OKNOPLAST betreibt diesen Kreislauf seit über 25 Jahren.
Welches Fenstermaterial ist am nachhaltigsten – PVC, Holz oder Aluminium?
Keine der drei Antworten ist pauschal richtig – Nachhaltigkeit hängt vom betrachteten Lebenszyklusabschnitt ab. Kunststoff punktet bei Betrieb und Recycling; Holz aus heimischen Wäldern bei der CO₂-Bilanz der Rohstoffgewinnung; Aluminium bei der reinen Lebensdauer. Die vollständige Lebenszyklusanalyse ergibt für PVC mit Rezyklat-Anteil und guter Dämmung über 30 Jahre die beste Gesamtbilanz.
| Kriterium | Kunststoff (PVC) | Holz | Aluminium |
| CO₂ bei Herstellung | Mittel | Niedrig (CO₂-Speicher, heimisches Holz) | Hoch (Schmelze energieintensiv) |
| Lebensdauer | 30-50 Jahre (RAL-Güteklasse A) | 25-40 Jahre (bei regelm. Pflege) | 40-60 Jahre |
| Pflegeaufwand | Sehr gering | Hoch (Lasur alle 3-5 Jahre, Lösemittel) | Gering |
| Recyclingfähigkeit | Bis zu 8× (Rewindo-Programm) | Kompostierbar oder energetische Verwertung | Fast 100 % (hoher Energiebedarf) |
| Wärmedämmung (Uw min.) | Sehr gut (bis 0,67 W/(m²K)) | Gut (ab ca. 0,9 W/(m²K)) | Mittel ohne Thermotrennung |
| CO₂ über 30 Jahre Betrieb | Niedrig (gute Dämmung, wenig Heizenergie) | Mittel | Mittel bis hoch |
| Gesamtbilanz Lebenszyklus | Sehr gut (mit Rezyklat) | Gut (heimisches Holz, gute Pflege) | Befriedigend |
Quellen: IBO Wien (Institut für Bauen und Ökologie), Fraunhofer IBP, VinylPlus Jahresbericht 2024. Lebenszyklusanalysen beziehen sich auf zentral- und westeuropäische Produktionsbedingungen.
Wie lange halten Kunststofffenster wirklich – und warum liegt die Praxis über den Angaben?
Gängige Marktangaben nennen 20-40 Jahre Lebensdauer für Kunststofffenster. Diese Spanne schließt allerdings Einstiegsprodukte aus Profilen minderer Qualität ein. Hochwertige Profile der RAL-Güteklasse A nach DIN EN 12608 – wie alle Premium-Profile, die OKNOPLAST verarbeitet – erreichen Lebensdauern von 30 bis 50 Jahren. Der Unterschied liegt in der Profilzusammensetzung: mehr UV-Stabilisatoren, höherer Anteil an Primär-PVC in der Deckschicht, engere Wandstärkentoleranz. Ein OKNOPLAST ECOFUSION-Fenster aus dem Jahr 2026 ist für eine Lebensdauer von mindestens 35 Jahren ausgelegt.
Haben Holzfenster wirklich eine bessere Ökobilanz als PVC?
Bei der Rohstoffgewinnung liegt Holz vorne: Als nachwachsender Rohstoff speichert Holz CO₂ während der Wachstumsphase. Dieser Vorteil schrumpft jedoch im Betrieb: Holzfenster benötigen alle drei bis fünf Jahre eine neue Lasurschicht mit lösemittelhaltigen Farben; bei schlechter Pflege reduziert sich die Lebensdauer deutlich unter 30 Jahre. Kunststofffenster sind wartungsfrei und halten bei RAL-Güteklasse-A-Profilen 30 bis 50 Jahre ohne Eingriff. Über den vollständigen Lebenszyklus von 30 Jahren zeigen Lebenszyklusanalysen des IBO Wien, dass PVC mit Rezyklat-Anteil bei den Gesamtemissionen mit Holz gleichzieht oder dieses übertrifft.

Ist PVC wirklich umweltschädlich – oder ist das ein Vorurteil?
PVC gilt als Umweltproblem – das ist ein Vorurteil, das auf der Produktionstechnologie der 1970er- und 1980er-Jahre basiert. Modernes PVC-Recycling, die Einführung von Rewindo in Deutschland und der Einsatz katalytischer Öfen in der Profilproduktion haben das Bild grundlegend verändert. Fünf konkrete Fakten widerlegen die häufigsten Vorurteile.
| Vorurteil | Fakt | Quelle |
| „PVC ist nicht recyclebar“ | PVC kann bis zu 8× recycelt werden ohne Qualitätsverlust | VinylPlus / Rewindo Jahresbericht 2024 |
| „PVC-Recycling spart kaum CO₂“ | Recycling-PVC spart ca. 90 % CO₂ vs. Primär-PVC | VinylPlus / Rewindo Jahresbericht 2024 |
| „PVC hält nur 20 Jahre“ | RAL-Güteklasse A Profile halten 30-50 Jahre | DIN EN 12608; Herstellerdokumentation |
| „PVC-Produktion ist extrem schmutzig“ | Katalytischer Ofen reduziert Emissionen um 95 % | OKNOPLAST Produktionsdaten, Werk Ochmanów |
| „Holz ist immer nachhaltiger“ | Lebenszyklusanalysen: PVC mit Rezyklat hält mit Holz gleich oder übertrifft es über 30 Jahre | IBO Wien; Fraunhofer IBP |
Was ist Rewindo – und wie läuft das PVC-Recycling in Deutschland konkret ab?
Rewindo ist die deutsche Recycling-Initiative für Altkunststofffenster, -türen und -rollladenkästen. Das System funktioniert in vier Schritten: Erstens geben Verarbeiter und Konsumenten Altfenster bei zertifizierten Sammelpunkten ab. Zweitens werden die Fenster mechanisch zerlegt – Profil, Glas, Beschläge getrennt. Drittens wird das PVC-Granulat aufbereitet und auf Schadstofffreiheit geprüft. Viertens fließt das Granulat als Rezyklat zurück in die Profilproduktion. OKNOPLAST verarbeitet mit dem Recycling-Netzwerk Rewindo zusammen, das seit 1993 über 350.000 Tonnen PVC zurückgeführt hat.
Reparieren oder ersetzen – wann ist der Fenstertausch wirklich nachhaltiger?
Eine Reparatur ist nachhaltiger, wenn das bestehende Fenster noch einen Uw-Wert unter 1,6 W/(m²K) hat und das Profil strukturell intakt ist. Bei älteren Fenstern mit Uw über 2,0 W/(m²K) – typisch für Zweifachverglasung vor 1995 – überwiegt der ökologische Nutzen des Tausches: Ein neues Fenster mit Uw 0,76 W/(m²K) spart pro m² Glasfläche jährlich ca. 15-25 kWh Heizenergie. Die CO₂-Schuld der Fensterproduktion ist bei typischer Nutzung in 3 bis 5 Jahren rückgezahlt – danach arbeitet das neue Fenster klimapositiv.
Wie nachhaltig ist die Herstellung von OKNOPLAST-Fenstern?
OKNOPLAST produziert ausschließlich im eigenen Werk in Ochmanów bei Kraków – kein Outsourcing, kurze Lieferketten, vollständige Prozesskontrolle. Die Umweltwirkungen der Produktion sind durch ISO 14001 zertifiziert und extern prüfbar. Der folgende Steckbrief fasst alle messbaren Nachhaltigkeitsmaßnahmen zusammen. Aktuelle Zertifikate finden Sie auf oknoplast.de.
| Maßnahme | Detail | Nachweis |
| Umweltmanagementsystem | ISO 14001 zertifiziert | TÜV / DNV Zertifikat (jährlich erneuert) |
| Emissionsreduktion Produktion | Katalytischer Ofen: ca. 95 % Emissionsreduktion vs. konventionelle Technik | OKNOPLAST Produktionsdaten, Werk Ochmanów |
| Rohstoffpartner | Europäischer Premium-Profilhersteller mit eigenem Recyclat-Programm | VinylPlus Jahresbericht 2024 |
| Recyclingkreislauf | Rewindo-Partner; Altprofile rücknehmbar | Rewindo-Programm; über 350.000 t recycelt seit 1993 |
| Produktionsstandort | Ochmanów (Polen) – eigene Fertigung, keine Lohnproduktion | OKNOPLAST Unternehmensdaten |
| Qualitätssicherung | RAL-Güteklasse A (DIN EN 12608) für alle Hauptsysteme | RAL-Institut; ift Rosenheim |
| Produktgarantie | 10 Jahre auf Profile und Beschläge | OKNOPLAST Garantiebedingungen |
Was bedeutet ISO 14001 – und was hat der Fensterkäufer davon?
ISO 14001 ist die internationale Norm für Umweltmanagementsysteme. Ein ISO-14001-zertifiziertes Unternehmen verpflichtet sich, alle Umweltauswirkungen seiner Prozesse systematisch zu erfassen, zu bewerten und kontinuierlich zu verbessern. Für den Käufer bedeutet das: Die ökologischen Aussagen des Herstellers sind nicht Selbstdeklaration, sondern extern überprüfte und jährlich auditierte Tatsachen. Ein Hersteller ohne ISO 14001 kann dieselben Aussagen treffen – ohne dass sie jemand prüft.
Was steckt hinter dem Recyclingkreislauf von OKNOPLAST-Profilen – und wie funktioniert er?
Der Profilhersteller von OKNOPLAST betreibt unter dem Dach von VinylPlus und Rewindo den größten geschlossenen PVC-Recyclingkreislauf in Europa. OKNOPLAST ist direkt in diesen Kreislauf eingebunden: OKNOPLAST-Altfenster können über den nächsten
OKNOPLAST-Fachhandelspartner dem Rewindo-Kreislauf zugeführt werden. Das aufbereitete PVC-Granulat fließt zurück zum Hersteller und wird als Rezyklat in neue Profile eingebracht – ein vollständig geschlossener Kreislauf.

Welche OKNOPLAST-Systeme sind besonders nachhaltig?
Alle OKNOPLAST-Systeme für den deutschen Markt erfüllen RAL-Güteklasse A und sind in den zertifizierten Recyclingkreislauf eingebunden. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt: ECOFUSION und Winergetic Premium Passiv führen die Nachhaltigkeitsbewertung an.
| System | Uw-Wert min. | Nachhaltigkeits-Schwerpunkt | Besonders geeignet für |
| ECOFUSION | 0,78 W/(m²K) | Weniger Materialeinsatz, 76 mm statt 82 mm, RAL-Güteklasse A | Nachhaltigkeit + Design, Neubau + Sanierung |
| Winergetic Premium Passiv | 0,67 W/(m²K) | Niedrigster Uw-Wert im Sortiment, Passivhaus-Standard | Wärmepumpe, Niedrigenergiehaus |
| PAVA | 0,76 W/(m²K) | STV-Technologie, langer Lebenszyklus, +10 % mehr Tageslicht | Sanierung, Altbau |
| GRANDE CLASSIC | 0,83 W/(m²K) | Maximaler Tageslichteinfall (+22 %), passive Solargewinne | Südorientierung, passive Solarenergie |
| Winergetic Premium | 0,76 W/(m²K) | Ausgewogenes Effizienzprofil, bewährte Technologie | Neubau Standard, Renovierung |
Was macht ECOFUSION zum nachhaltigsten OKNOPLAST-System?
Das OKNOPLAST ECOFUSION hat drei konkrete Vorteile gegenüber Standardprofilen. Erstens weniger Materialeinsatz: Das 76-mm-Profil (statt 82 mm) verarbeitet weniger PVC pro laufendem Meter – bei gleicher Stabilität durch das 5-Kammer-System und den Glaseinstand von 19 mm. Zweitens garantierte Langlebigkeit: RAL-Güteklasse A nach DIN EN 12608, ift Rosenheim-Zertifizierung und 10 Jahre Garantie – ausgelegt auf mindestens 35 Jahre Nutzungsdauer. Drittens Energieeffizienz: Uw bis 0,78 W/(m²K) mit Warmatec-Abstandhalter und Dreifachverglasung, BAFA-förderfähig (Uw ≤ 0,95 W/(m²K)).
Welchen Uw-Wert brauche ich für ein Haus mit Wärmepumpe?
Wärmepumpen arbeiten effizient, wenn die Heizlast des Gebäudes unter 10 W/m² liegt. Bei einem typischen Einfamilienhaus (150 m²) entspricht das einer maximalen Heizlast von 1.500 Watt. Fenster sind die Schwachstelle der Gebäudehülle: Ein altes Fenster mit Uw 2,8 W/(m²K) gibt viermal mehr Wärme ab als ein neues mit Uw 0,76 W/(m²K). Für Wärmepumpen-Gebäude sollte der Uw-Wert aller Fenster ≤ 0,95 W/(m²K) betragen – idealerweise ≤ 0,80 W/(m²K). Das erreichen PAVA (0,76), ECOFUSION (0,78) und Winergetic Premium Passiv (0,67).
Wie viel CO₂ spart ein Fenstertausch – und was wird gefördert?
Der Tausch alter Zweifachverglasung (Uw ca. 2,8 W/(m²K)) gegen neue Dreifachverglasung (Uw 0,76 W/(m²K)) spart bei einem Einfamilienhaus mit 10 Fenstern (je 1,5 m²) jährlich bis zu 1.400 kWh Heizenergie. Bei Gasheizung entspricht das ca. 280 kg CO₂ pro Jahr. Die Amortisation der Produktions-CO₂-Schuld des neuen Fensters ist bei dieser Einsparrate in 3 bis 5 Jahren erreicht.
Wie berechnet sich die CO₂-Einsparung beim Fenstertausch konkret?
Formel: ΔUw × Glasfläche × Heizgradtage × CO₂-Faktor = jährliche CO₂-Einsparung. Beispiel Einfamilienhaus (150 m², 10 Fenster, je 1,5 m² Glasfläche, Standort Stuttgart, 3.000 Kd/Jahr Heizgradtage Stuttgart): ΔUw = 2,8 – 0,76 = 2,04 W/(m²K) × 15 m² × 3.000 Kd/Jahr = 91.800 Wh = 91,8 kWh pro m². Bei 15 m² Gesamtfläche: 1.377 kWh/Jahr. Bei Gasheizung (Emissionsfaktor 0,2 kg CO₂/kWh) ergibt das 275 kg CO₂ jährlich. Bei Wärmepumpe (Strom, 0,4 kg CO₂/kWh, COP 3): ca. 183 kg CO₂/Jahr.
Quelle: Berechnungsmethode nach DIN V 4108-6; CO₂-Faktoren gemäß Umweltbundesamt (Strommix DE 2025, Erdgas). Individuelle Ergebnisse variieren nach Gebäudetyp und Standort.
BAFA und KfW – welche Förderung gibt es für nachhaltige Fenster 2026?
Für den Austausch auf Fenster mit Uw ≤ 0,95 W/(m²K) gilt die BAFA-Förderung über BEG EM: 15 % Zuschuss, 20 % mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP), max. 4.500 € (6.000 € mit iSFP) pro Wohneinheit. Antrag vor Auftragserteilung. Die KfW ergänzt mit zinsgünstigen Krediten für Sanierungsvorhaben. OKNOPLAST unterstützt beim Förderprozess über zertifizierte Energieberater der Dena-Expertenliste.
Häufige Fragen zu nachhaltigen Fenstern und der OKNOPLAST-Ökobilanz
Nein – über den vollständigen Lebenszyklus von 30 Jahren zeigen Lebenszyklusanalysen des IBO Wien, dass PVC mit Rezyklat-Anteil und guter Wärmedämmung mit Holz gleichzieht oder dieses übertrifft. Holz hat Vorteile bei der CO₂-Bilanz der Rohstoffgewinnung; PVC punktet bei Betrieb (bessere Dämmwerte), Pflege (wartungsfrei) und Recycling (bis zu 8× wiederverwendbar).
Das RAL-Gütezeichen für Fenster und Haustüren (RAL-GZ 695) zertifiziert nach DIN EN 12608 Profilqualität, Wandstärke, UV-Beständigkeit und Langzeitstabilität. Profile der RAL-Güteklasse A – wie alle Premium-Profile, die OKNOPLAST verarbeitet – sind auf 30-50 Jahre Lebensdauer ausgelegt. Eine längere Lebensdauer bedeutet direkten ökologischen Vorteil: weniger Neuproduktion, weniger Ressourcenverbrauch pro Jahr.
Eine EPD (Environmental Product Declaration) dokumentiert nach ISO 14044 den vollständigen ökologischen Fußabdruck eines Bauprodukts. Für öffentliche Ausschreibungen, DGNB- und LEED-zertifizierte Bauvorhaben ist eine EPD Pflicht. Der Profilhersteller von OKNOPLAST verfügt über EPDs für seine Systeme; ob OKNOPLAST-Systeme über produktspezifische EPDs verfügen, klärt Ihr Fachhandelspartner für das jeweilige Ausschreibungsprojekt.
Ja. OKNOPLAST-Altfenster können über das Rewindo-System zurückgegeben werden. Der nächste OKNOPLAST-Fachhandelspartner informiert über den nächsten Sammelpoint. Das PVC-Material wird zu Granulat aufbereitet und wieder in neue Profile eingebracht.
Ja. Bei Fenstern älter als 20-25 Jahre (Uw > 2,0 W/(m²K)) ist der Tausch in 3 bis 5 Jahren CO₂-neutral und danach klimapositiv. Die „CO₂-Schuld“ der Fensterproduktion beträgt typisch 40-80 kg CO₂ pro m² neuem Fenster; die jährliche Einsparung liegt bei 15-25 kg CO₂ pro m². Rechnung: 60 kg ÷ 20 kg/Jahr = 3 Jahre Rückzahlungsfrist.
Die ColorFull- und Matte-Folienlinien von OKNOPLAST sind UV-stabilisiert und für mindestens 30 Jahre Farbechtheit ausgelegt – ohne Nachlackierung. Das verlängert den ästhetischen Lebenszyklus des Fensters und vermeidet zusätzlichen Ressourcenverbrauch durch Renovierungsanstriche. Die Woodec-Linie (Turner Oak, Sheffield Oak) kombiniert Holzoptik mit PVC-Langlebigkeit ohne realen Holzeinsatz.
Dreifachverglasung hat einen höheren Produktions-CO₂-Aufwand (mehr Glas, Edelgasfüllung). Dieser wird durch die bessere Dämmwirkung über die Nutzungsdauer mehr als ausgeglichen. Ab einem Uw-Wert unter 1,0 W/(m²K) ist Dreifachverglasung in Mitteleuropa in 4 bis 6 Jahren CO₂-neutral gegenüber Zweifachverglasung.
Nein. Aluminium ist zwar sehr langlebig (40-60 Jahre) und fast vollständig recycelbar, aber die Primärproduktion ist extrem energieintensiv: 1 kg Aluminium erzeugt ca. 8-12 kg CO₂ in der Herstellung; PVC kommt auf ca. 4-6 kg CO₂/kg. Ohne Thermotrennung hat Aluminium zudem deutlich schlechtere Dämmwerte als PVC.
Rezyklat ist aufbereitetes PVC aus Altfenstern oder Produktionsabfällen. Es wird in der Kernschicht des neuen Profils eingebettet – zwischen den weißen Deckschichten aus Primär-PVC. Die Deckschicht garantiert Optik und UV-Beständigkeit; der Kern aus Rezyklat spart Primärmaterial und CO₂. Die Profilsysteme von OKNOPLAST können einen Rezyklat-Anteil von bis zu 70 % im Kern aufweisen.
Ja, über das Rewindo-Netzwerk. OKNOPLAST-Fachhandelspartner führen Altfenster dem Rewindo-Kreislauf zu. Das System ist kostenlos für Endkunden; die Abgabe erfolgt beim beauftragten Handwerker oder am nächsten Rewindo-Sammelpoint.
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