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Zweifach-Verglasung

Die Verglasung ist ein wichtiges Element der Außenfassade und sollte aus Gründen der Energiebilanz gut gedämmt sein. Seit dem Beginn der 2000er Jahre sind Dreifachverglasungen Standard. Zuvor war es lange Jahre die Doppelisolier- oder auch Zweifachverglasung. Einen noch höheren Wärmedämmwert haben Vierfachverglasungen, allerdings ist auch deren Gewicht sehr hoch. Der Wärmedämmwert einer Verglasung lautet U-Wert. Doppelverglasungen haben einen U-Wert von etwa 0,8 bis 1,1. Zum Vergleich haben Dreifachverglasungen einen Dämmwert von 0,5 bis 0,8 und Vierfachverglasungen von 0,3 bis 0,5. Mit Edelgas gefüllte Glaszwischeräume können sich positiv auf den Wärmedämmwert auswirken.

Das Doppelfenster ist das Urmodell der wärmeisolierten Einzelfenster. Nachdem das einscheibige Einzelfenster zur besseren Isolierung um ein weiteres einglasiges Fenster ergänzt wurde – die äußeren Fenster waren nach außen zu öffnen und die inneren nach innen – war die Doppelverglasung der nächste, logische Entwicklungsschritt. Die Doppelverglasung verbreitete sich mit der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahr 1978 rasant und war lange Zeit Standard, bis ihr die Dreifachverglasung im Jahr 2003 den Rang ablief. Bereits die ersten Doppelfester im Jahr 1978 reduzierten die Wärmeverluste gegenüber Einfachverglasungen um die Hälfte. Die Erfindung der Wärmeschutzverglasung aus dem Jahr 1994 konnte die Effizienz noch einmal sehr deutlich steigern.

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