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Passivhaus und Niedrigenergiehaus im Vergleich: Was Sie wissen müssen


veröffentlicht 04 Mai 2023

3 Minuten

Passivhaus oder energieeffizientes Haus – Was soll man bauen? Wenn wir den Bau unseres Traumhauses planen, müssen wir das gesamte Vorhaben mit dieser wichtigen Entscheidung beginnen. Der Unterschied zwischen beiden Formen ist beträchtlich, und eines der Schlüsselelemente der Investition ist die Wahl der richtigen Fenster und Außentüren. Was müssen Sie wissen, bevor Sie sich für einen bestimmten Haustyp entscheiden? Lesen Sie hierzu unseren Leitfaden!

Ein bewusster Investor schätzt Einsparungen!

Wenn wir also beim Bau eines Hauses auf die richtigen Lösungen setzen, können wir über viele Jahre hinweg erhebliche Einsparungen erzielen. Wenn Kunden uns in den Ausstellungsräumen von OKNOPLAST besuchen, hören unsere Fachleute oft die Frage: Ist es besser, sich für ein Passivhaus oder ein energieeffizientes Haus zu entscheiden? Wodurch muss sich die Tischlerei auszeichnen, um den Anforderungen des passiven oder energieeffizienten Bauens gerecht zu werden?

Ein Haus gilt als Passivhaus, wenn sein jährlicher Heizenergiebedarf 15 kWh/m2 nicht überschreitet. Ein solches Haus sollte mit bis zu 120 kWh/m2 in der Lage sein, das ganze Jahr über Wasser zu erwärmen und alle elektrischen Geräte im Haus zu betreiben.

Als Anhaltspunkt sei angemerkt, dass ein als energieeffizient eingestuftes Haus nicht mehr als 40 kWh/(m2-yr) für die Heizung benötigt. Ein Standard-Einfamilienhaus kann bis zu 180 kWh/(m2-Jahr) verbrauchen. Wie Sie sehen können, ist der Unterschied recht happig. Daraus ergeben sich die Einsparungen.

In einem energieeffizienten Haus versuchen wir, den Wärmeverlust durch hochwertige Tischlerarbeiten, die Verwendung von Energiesparlampen für die Beleuchtung und energieeffiziente Elektrogeräte zu minimieren. In einem Passivhaus wird sog. Primärenergie genutzt, d.h. Sonnen- und Lebensenergie werden maximal eingesetzt und der Energiebedarf wird auf ein absolutes Minimum reduziert.

Wie wird ein Passivhaus gebaut?

Derzeit kann man nur ein entsprechend zertifiziertes Objekt als Passivhaus bezeichnen. Diese Art von Haus setzt bestimmte Anforderungen voraus. Der optimale Entwurf sieht die kleinstmögliche Fläche von Wänden, Erdgeschoss und Dach im Verhältnis zur benötigten Grundfläche des Bauherrn vor. Die Positionierung des Hauses im Verhältnis zu den Himmelsrichtungen ist ebenfalls von Bedeutung. Aufenthaltsräume sollten auf der Südseite liegen, um so viel Tageslicht wie möglich ins Innere hereinzulassen.

Passivhäuser haben in der Regel einen sehr kompakten Baukörper, das Dach kann allenfalls geneigt sein. Außerdem ist eine hochwertige Dämmschicht erforderlich: In der Regel werden 30 oder 50 cm Dämmschicht verwendet, der U-Wert der Gebäudehülle sollte nicht mehr als 0,12 W/(m² K) betragen.

Bei dieser Bauart wird die Messlatte für die Anforderungen an Fenster und Türen noch höher gelegt. Welche Tischlerei ist am besten geeignet?

Auswahl von Passivfenstern

Bei passiven Fenstern kommt es darauf an, dass der Wärmedurchgangskoeffizient Uw so niedrig wie möglich ist,  d.h. er darf nicht höher als 0,8 W/(m2.K) liegen.  Um diese hohen Anforderungen zu erfüllen, werden dicke Rahmen verwendet, die in der Regel innen mit einem speziellen Isoliermaterial gefüllt sind. Ergänzt wird das Fenster natürlich durch ein entsprechend fortschrittliches Doppelverglasungspaket, das aus drei Scheiben und einem Schichtaufbau (auch als Warmaufbau bezeichnet) besteht.

Das Beispiel der Fenster aus dem Sortiment von OKNOPLAST zeigt das innovative System ECOFUSION – ein Verglasungspaket mit einem Koeffizienten von Ug=0,5W/m2K. Dadurch kann für das gesamte Fenster (bei Verwendung des Warmatec-Warmrahmens und einer Fensterbankleiste) ein Uw-Wert von 0,78 W/(m2.K) erreicht werden. Das bedeutet, dass diese Fenster in der Passivbauweise eingesetzt werden können. Ein großer Vorteil des Systems ECOFUSION ist sein unverwechselbares Rahmendesign. Dank des niedrigeren Flügelmaßes (112 mm eingebaut) gelangt mehr Licht in den Raum, das nicht nur beleuchtet, sondern auch wärmt.

Aus der breiten Produktpalette von OKNOPLAST ist das System Winergetic Premium Passive die beste Lösung für Passivhäuser. Durch die Verwendung einer thermischen Verstärkung im Rahmen, die mit der Space-Block-Technologie hergestellt wird, und eines Verglasungspakets mit einem niedrigen Ug-Koeffizienten kann ein Uw-Wert von nur 0,59 W/m2K erreicht werden!

OKNOPLAST-ECOFUSION
OKNOPLAST ECOFUSION

Lassen Sie sich von den Experten von OKNOPLAST beraten, bevor Sie die richtige Lösung für Ihr Passivhaus wählen. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl des richtigen Systems, des Verglasungspakets und des Zubehörs, damit Ihre Fenster die strengen Standards für Passivhäuser erfüllen.

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